„Lebens“ -Mittel: Warum wir vor vollen Tellern verhungern!

Lebensmittel – Nahrungsmittel – Füllmittel?

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Wir leben heute in Hülle und Fülle.
Egal wo wir sind, schnell ist im Supermarkt der Wocheneinkauf erledigt und im Discounter gibt es die besten Schnäppchen.

Für den kleinen Hunger zwischendurch steht der Kiosk um die Ecke und wenn es mal mit der Hauptmahlzeit schnell gehen soll, dann kann man sich gut an Fertigprodukten orientieren oder geht zum namenhaften Fastfood- Anbieter auf der anderen Straßenseite.

Praktisch oder?
Ich kenne das ja selbst… nach einem arbeitsreichen Tag, dann evtl noch Termine im Anschluss, heim kommen und der Haushalt wartet…
Wer hat dann noch Lust ausgiebig zu kochen?
´Ne Pizza schmeckt, macht satt und ist schnell in den Ofen geschoben… und der Spülkram hält sich auch in Grenzen, vor allem wenn man nicht über den Luxus einer Spülmaschine verfügt.

Ein paar Zahlen für den Anfang,- wir machen zwischendurch eine kleine Zeitreise und begeben uns zurück ins Jahr 1950:

1950 legte man am Tag durchschnittlich 9 km zurück und aß auf das Jahr verteilt 1 kg Zucker.
Heute liegt der Durchschnitt bei etwa 300 m ( Postboten etc ausgeschlossen ) & wir haben einen jährlichen Zuckerverbrauch von 35 kg!
Kuba ist übrigens Spitzenreiter mit sage und schreibe 72 kg !
Schaut mal selbst nach, seit wann sich die Zahlen der „Wohlstandskrankheiten“ erhöhen haben und wie sich die Ernährungsweise seitdem parallel dazu verändert hat 😉

Fällt euch etwas auf?
Zum Beispiel der Anstieg der verschiedenen Krankheiten, die Zunahme, die Vielfältigkeit und dass die Betroffenen immer jünger werden?

Woran liegt das?
Grundlegend muss man sich folgendes vor Augen halten:
Wir verspüren Hunger, weil der Körper Nahrung braucht.
Die Nahrung wird in viele kleine Bausteine zerlegt, verstoffwechselt und es werden neue Sachen daraus „gebastelt“.
Der Körper ist dabei sehr erfinderisch und es ist faszinierend was der Verdauungstrakt alleine aus einem Salatblatt machen kann.

Für alle die immer sagen, dick sein liegt nur an mangelnder Disziplin… ihr kennt wohl die Familie Firmicuten nicht.
Diese macht bei einer Überbevölkerung im Darm aus einem Salatblatt ganz locker mal ´nen Cheeseburger.
Diese Bakterien sind Künstler in der Verwertung und im Umwandeln diverser Zutaten zu Kohlenhydrat- Bomben.
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Es werden wahre Wunder bewirkt, ohne das wir es bewusst mitbekommen,- nur damit wir morgens aufstehen und über den Wecker meckern können.
Ist es dann nicht sinnvoll dem Körper die Materialien zu liefern, die er benötigt, um die richtigen Bausteine daraus zu bauen?
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Es ist doch logisch, dass wer für sein Haus schlechtes Material verwendet, auch über kurz oder lang Schwierigkeiten bekommt.
Erst kleine Schwierigkeiten, die wenn sie nicht behoben werden, immer grösser werden, bis hin zum Totalschaden und das Haus bricht zusammen.
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Mit unserem Körper läuft das genauso ab.
Wer ihn pfleglich behandelt und mit sich selbst im Einklang ist, wird lange Freude an einem guten und schönen Gebäude haben, wo sich auch die Seele drin wohlfühlt.

Wie die Realität aussieht haben wir ja oben schon gehabt:
„Aber meine Ernährung ist doch nicht schlecht! Ich kaufe regelmäßig frisches Obst und Gemüse im Supermarkt und koche auch frisch.“

An und für sich ist das schon mal ein sehr guter Anfang.
Schaut man sich entsprechende Statistiken an über den Vitalstoffgehalt, werden wir aber feststellen, dass selbst Obst und Gemüse, das uns so gesund und nachhaltig angeboten wird, gar nicht mehr so sehr zu einer gesunden Ernährung beitragen kann, wie wir es eigentlich vermuten!

Und woran liegt das Ganze nun?

Bei unserer Gesundheit und den heutigen Problemen damit, kommen natürlich noch andere Faktoren dazu außer der Ernährung, wie z. B. W- Lan, Funkstrahlungen, Abgase, Medikamente (und ihre Rückstände ) und ein ganz grosser Posten belegt Stress!

1: Im Laufe unseres industriellen Zeitalters wurde immer mehr und mehr Landwirtschaft geschaffen.
Früher war es so dass auf einem Acker in dem einen Jahr zum Beispiel Weizen angepflanzt wurde, im darauffolgenden dann Kartoffeln und so weiter.
Die verschiedenen Bepflanzungen wurden von Jahr zu Jahr gewechselt.
Heute wird auf einem Feld eine Sorte gepflanzt.
Die Monokultur wurde geboren.
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Durch dieses Verfahren sind die Ackerböden ausgelaugt, haben keine Nährstoffe mehr, welche die Pflanze zum Wachsen benötigt und nach der Ernte an uns weiter geben kann.
Was tun wir Menschen, um dem entgegen zu wirken?
Statt wieder der Natur mehr ihren freien Lauf zu lassen, kommen die…

2: Düngemittel
Düngemittel werden schon seit Jahrhunderten in der Landwirtschaft eingesetzt.
Früher war es ausschließlich Gülle oder auch pflanzliche Düngemittel wie die Brennessel- Jauche.
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Heute nutzen wir ausschließlich chemische Düngemittel.
Dazu kommt, dass in der Nutztierhaltung ebenfalls Chemikalien eingesetzt werden und auch das Trinkwasser belastet ist.
Unsere Klärwerke schaffen diese immense Belastung nicht mehr.
Dann kommt es durchaus vor dass man(n) weibliche Hormone zu sich nimmt und es gar nicht weiß.
Vor allem östrogenartige Stoffe (endokrine Disruptoren ) aus der Anti- Baby- Pille oder Rückstände aus Plastik usw.
Nicht nur „Man(n )“ sollte sich Gedanken darüber machen, wie der Körper mit dieser Überbelastung an Hormonen und hormonell- wirksamen Substanzen klar kommt.
Wir sollten uns alle Gedanken darüber machen, ob sich daraus nicht evtl. die ein oder andere hormonelle Störung entwickeln kann.

3: Herbizide, Pestizide und Fungizide
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Manche dieser Mittel sind Dünger und Pflanzenvernichter in einem.
Allen voran ist Glyphosat zu nennen, das immer mehr in aller Munde ist- im übertragenden, aber auch im wörtlichen Sinne!
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Auf alle Stoffe einzugehen würde den Rahmen sprengen, aber gerade Glyphosat gerät immer mehr in Verruf, da es inzwischen fast bei jedem Menschen nachweislich im Körper vorhanden ist.
Es wurden Tests mit Urinproben durchgeführt, wobei selbst Menschen getestet wurden, die sich ihrer Meinung nach, gesund mit Bio- Lebensmitteln ernähren,- und selbst bei ihnen wurden Rückstände nachgewiesen.

Nachlesbar auf der Seite http://www.urinale.org/

Pestizide, Herbizide und Fungizide haben nur eine Funktion:
Sie töten andere Lebewesen!
Dadurch, dass sie auch die Erntepflanzen angreifen, musste man Mittel und Wege suchen eben diese zu schützen.

4: GMO/ GVO
Es wurde und wird sehr viel mit unseren Nutzpflanzen herumexperimentiert.
Früher hat man einfach die stärksten Pflanzen weiter gezüchtet oder im „schlimmsten Fall“ Pflanzen miteinander „veredelt“, woraus robustere, schönere, grössere oder schmackhaftere Ernten entstanden.
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Diese Verfahren hat man heute nahezu „perfektioniert“.

Wobei,- kann man von Perfektion sprechen, wenn man Fischgene in Erdbeeren einpflanzt?
Wer würde beim Genuss einer Erdbeerestrawberry-2293337__340

                           an einen kalten Meeresbewohner denken wollen?

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Übrigens ein guter Punkt in einer Diskussion als Fleischesser gegen die Argumente eines „vermeintlichen“ Veganers.
Spaß bei Seite!
Weil eigentlich ist es eine ernste Sache!

GMO/ GVO (gentechnisch manipulierte Organismen/ gentechnisch veränderte Organismen ) sind die derzeitige absolute Spitze der wissenschaftlichen Veränderung von Nutzpflanzen und -Tieren.

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5: Ernte, Lagerung, Reifeverfahren
Um es zu vereinfachen nutze ich den Apfel als Beispielsobjekt der Begierde

„An apple a day, keeps the doctor away!“
heißt auf deutsch soviel wie:
„Jeden Tag einen Apfel, hält den Arzt fern.“
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An und für sich ist an dem Spruch etwas Wahres dran.
Ein Apfel enthält von Natur aus viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, die uns helfen können, gesund zu bleiben.
Und auch dies traf früher zu,- ist aber heute nicht mehr wirklich wörtlich zu nehmen.

Unsere Äpfel werden mit den besagten Mitteln behandelt,- sie wachsen und gedeihen ohne Makel und noch nicht mal ein Wurm würde sich noch an ihnen vergreifen.

Soweit, so gut.
Dann kommen wir.
Von Natur aus will die Pflanze logischerweise dass ihre Früchte geschützt werden, damit sie sich vermehren kann.
Wir schützen ja auch unsere Kinder.
Deswegen bilden Pflanzen am Ende des Reifeprozesses sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe.
Sie helfen den Früchten vor äusseren Einflüssen, wie zu starke Sonneneinstrahlung und dergleichen.
Diese sekundären Pflanzenstoffe gehen nach dem Verzehr auch in unseren Körper über und bewirken dort viel Gutes.
Unter anderem stärken sie unser Immunsystem.
Wir allerdings ernsten die Äpfel bevor sie reif sind.
Die Pflanze hat keine Chance ihre wertvollen sekundären Pflanzenstoffe an den Apfel weiter zu geben.
Damit eine lange Lagerfähigkeit gewährleistet wird gibt es ein ausgeklügeltes Lagersystem.
Den Äpfeln wird ein Gas zugesetzt, welches die Weiterreifung und das darauf folgende Vergammeln und Vergären verhindert.
Das Gas stoppt die Enzymtätigkeit im Apfel, welche für die Reifung verantwortlich ist.
Durch das Lagerverfahren und die Begasung sind wir heute in der Lage; haltet euch fest; Äpfel bis zu 5 jahre einzulagern!
In der Regel werden Äpfel etwa 1- 2 jahre eingelagert,- aber längere Zeiten sind durchaus möglich!
Dass heisst, wenn wir einen „frischen“ Apfel kaufen, kann dieser schon um die 2 Jahre alt sein!
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Nach dem Lagern, wenn die Ware benötigt wird, werden sie abermals mit einem anderen Gas versehen, welches die Enzymtätigkeit wieder in Gang setzt… und zwar sehr viel schneller, als es von der Natur aus wäre.

Hmm, lecker!

5: Verarbeitung
Da wir uns ja nicht ausschliesslich von Obst und Gemüse ernähren, sondern sehr viele verarbeitete Lebensmittel nutzen, kommen diverse Verarbeitungsprogramme noch zu dem Nährstoffverlust dazu.
Nehmen wir die Milch als Beispiel.
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Wir lassen erst einmal außer acht, dass Milch eigentlich gar nicht so gesund ist, wie uns immer suggeriert wird und wenden uns nur dem aktuellen Nährwert der Milch zu.

Wir haben auch hier von Natur aus ein gutes, perfektes Produkt.

Milch, egal von welchem Lebewesen, wird vom Körper aus so konzipiert dass das Tierkind sich davon ernähren kann und bestens versorgt ist.

Der Mensch nimmt diese Perfektion, steckt es in eine Maschine, erhitzt das Produkt, zerstückelt das Fett und nimmt Inhaltsstoffe heraus.

Am Ende haben wir dann eigentlich nur noch weissgefärbtes Wasser, versetzt mit anderen Dingen, die ursprünglich nicht in der Milch enthalten sein sollten, uns aber als gesund vorgesetzt wird.

Fazit:

Keine Nährstoffe mehr im Boden, verschmutztes Wasser, mit Chemikalien versetzte Lebens- und Futtermittel, GMO/ GVO, Medikamentenrückstände und Zusatzstoffe!

Diese ganzen Punkte lassen sich alle nachvollziehen und nachforschen, von jedem Einzelnen von uns.
Wer jetzt immer noch behauptet, dass unsere „Lebens“- Mittel nichts mit unserem desolaten gesundheitlichem Zustand zu tun haben, dem ist auch nicht mehr zu helfen!

Nicht nur Fastfood, zuviel Süßigkeiten oder fettes Essen lassen uns krank werden.
Die Ausmaße sind sehr viel weitreichender als den meisten bewusst ist.

Wir leben in Hülle und Fülle von Lebensmitteln und doch verhungern wir vor vollen Tellern!

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MAHLZEIT!

Hier findest du interessante Buchempfehlungen meinerseits,- viel Spaß beim Lesen 😉