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6 Zahnpasta-Rezepte – natürlich (&) einfach!

Herkömmliche Zahnpasta enthält, neben dem umstrittenen künstlichen Fluorid, auch weitere Zusätze, wie Mikroplastik, die nicht wirklich zur ganzheitlichen Gesundheit deiner Zähne, deines Mundes und deines restlichen Körpers beitragen, weshalb es sinnvoll sein kann, wenn du deine Zahnpasta zukünftig selbst herstellst.

Das ist auch kein großes Hexenwerk und innerhalb von 10 Minuten kannst du dich an deiner selbstgemachten Zahnpasta erfreuen.

Bei den meisten Rezepten sind nicht viele Zutaten notwendig und die Grundbasis ist kinderleicht herzustellen.


Welche Zutaten können für die Mundhygiene und Remineralisierung verwendet werden?

Kokos-Öl

Kokos-Öl wirkt antifungal, antiparasitär, antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend.

Wichtig ist die Qualität des Öls,- es sollte immer kaltgepresstes Bio-Öl sein.
Ich verwende inzwischen nur noch dieses Kokos-Öl hier,- im Bad und der Küche.

Natron

Natron wirkt als mechanischer Reinigungsfaktor, wodurch es sanft hilft Zahnbelag zu entfernen und gleicht den pH-Wert im Mund sehr gut aus.

Xylit

Xylit wirkt sich positiv auf Karies aus, da es die Bakterien abtötet, die Karies verursachen.
Kinder sollten jedoch KEIN Xylit benutzen, auch wenn dies häufig empfohlen wird.
Xylit kann, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung, auch unser Darmbiom schädigen,- und gerade bei Kindern befindet sich die Darmflora erst im Aufbau.
Der süße Geschmack verführt nicht nur Kinder zum Herunterschlucken, statt Ausspucken.
Daher würde ich persönlich von Xylit bei Kindern abraten.

Curcuma

Curcuma wird in der Regel eingesetzt, um die Zähne natürlich und sanft aufzuhellen.
Dabei ist zu beachten, dass Curcuma tierisch färbt!
Also, auch weniger etwas für Kinder,- und schusselige Erwachsene,- oder Kleidung tragen, die gerne Flecken abhaben kann.

Ätherische Öle

Eine Vielzahl an ätherischen Ölen ist für die Mundpflege und -reinigung geeignet und bietet eine reichhaltige Bandbreite an verschiedenen Wirkungsmechanismen.

Hier eine Auswahl:

  • Teebaum
  • Orange
  • (Pfeffer-) Minze
  • Salbei
  • Nelke
  • Thymian
  • Eukalyptus
  • Zitronengras
  • Myrrhe
  • Zitrone
  • Kardamom
  • Rosmarin
  • Manuka
  • Kamille

Generell gilt hier natürlich darauf zu achten, dass die Öle von hoher Qualität sind,- und das sind leider die allerwenigsten!
Bei Mira Morgentau findet ihr hochwertige ätherische Öle und sie kann euch dazu auch kompetent beraten.

Manche Öle sind nicht für Kinder geeignet, weshalb hier eine Beratung sinnvoll ist.

MCT-Öl

MCT ist die Abkürzung für Medium Chain Triglycerides und bedeutet auf Deutsch mittelkettige Fettsäuren.
Darunter gibt es zwei Fettsäuren, die antientzündlich wirken,- C19/ Caprinsäure & C8/Caprylsäure.
Ein hochwertiges MCT-Öl, welches ich selbst auch sehr gerne verwende, findest du hier:
MCT-Öl

Schlämmkreide

Schlammkreide besteht aus vielen Mineralien, weshalb sie die Zahnpflege und Remineralisierung unterstützen kann.
Vor allem beim Eindämmen und Zurückdrängen von Parodontitis, Unterstützung der Mundflora, Aktivierung von Enzymen und Nervenrezeptoren und die Lymphorgane werden gestärkt.

Aktivkohle

Aktivkohle bindet verschiedene Giftstoffe, wirkt antibakteriell und kann somit die Entgiftung deines Körpers generell, aber auch in deinem Mundraum unterstützen.
Zudem hat sie einen mechanischen Reinigungseffekt und beseitigt effektiv Zahnbelag.

Hydrolat

Ähnlich wie ätherische Öle, sind Hydrolate Auszüge von Pflanzen, die die Kraft des jeweiligen Krautes in sich bündeln.
Dabei wird durch Destillation ein Pflanzenwasser hergestellt.
Je nach Wahl, können diese Pflanzenwässer antibakteriell, antiviral, antifungal, antiparasitär wirken, entzündungshemmend und unterstützen auch die Wundheilung und die Mundflora.

Tinktur

Für Tinkturen gilt das Gleiche, wie bei Hydrolaten, nur dass hierbei ein alkoholischer Auszug gemacht wird, statt einem auf Wasserbasis.

Salz

Ur-/Steinsalz eignet sich ebenfalls zur mechanischen Zahnreinigung und wirkt sich in verschiedenen Bereichen positiv auf die Zahngesundheit aus, da es antibakterielle und remineralisierend arbeitet.
Dabei würde ich persönlich auf ein entsprechendes Zahnsalz zurückgreifen.
Einfach aus dem Grund, dass normales Salz zu grobkörnig ist und bis es sich im Mund aufgelöst hat, den Zahnschmelz durch eine zu starke Reibung evtl. schädigen könnte, statt ihm zu helfen.
Spezielles Zahnsalz ist deutlich feiner in der Körnung und deshalb besser geeignet.


Rezept-Sammlung

Einfache Zahnpasta/Grundrezept:

  • 4- 5 EL Kokosöl
  • 2 – 3 EL Natron
  • 5- 10 Tropfen ätherisches Öl, optional
  1. Kokos-Öl im Wasserbad verflüssigen.
  2. Natron und die ätherischen Öle hinzufügen und gut verrühren.
  3. Abfüllen in ein geeignetes Gefäß und fest werden lassen, dabei zwischendurch immer mal wieder rühren, damit die Stoffe sich nicht absetzen können

Diese Grundbasis wird bei fast allen weiteren Rezepten benötigt.
Daher werde ich im Nachfolgenden nur noch die Zutaten angeben,- die Herstellung bleibt die Gleiche.


Tipp: Deine Utensilien, wie Löffel, Gefäß usw. mit Alkohol, einem Naturessig desinfizieren oder gut auskochen, um die Haltbarkeit zu steigern.


Mit Curcuma & Xylit

  • 4 EL Natron
  • 2 EL Xylit
  • 4 EL Kokos-Öl
  • 2 TL Curcuma

Mit Schlämmkreide

  • 3 EL Kokosöl
  • 3 EL Natron
  • 1 TL Schlämmkreide
  • 1/4 TL Xylit
  • 15-25 Tropfen ätherische Öle

Tipp 2 Damit es nicht zu Verunreinigungen in deiner Zahnpasta kommt, kannst du einen Löffel oder einen Holzspatel nutzen, um die Paste aus deinem Gefäß zu entnehmen und auf deine Zahnbürste aufzutragen.


Mit MCT-Öl, Teebaumöl & Schlämmkreide

  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL MCT-Öl
  • 1 TL Schlämmkreide
  • 3 EL Natron
  • 10 Tropfen Teebaum-Öl
  • 25 Tropfen ätherisches Öl (z. B. Pfefferminz-Öl)
  • 1/4 TL Xylit

„Hilfe!!! Ich sehe nur noch schwarz!“

Jetzt wird es düster!
Aber keine Sorge,- auch wenn es einfach grausig ausschaut, deine Zahnpasta mit medizinischer Aktivkohle kann dir bei natürliche weißen Zähnen helfen!

Mit Aktivkohleeinfaches Rezept

  • 4 EL Kokosöl
  • 3 EL Natron
  • 2 Kapseln oder Tabletten medizinische Aktivkohle,- Tablette, bitte zerdrücken
  • optional ätherische Öle

Aufwendiges Rezept mit Bentonit, Salz und Nelke

  • 2 EL Bentonit* oder Heilerde, ultrafein
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/4 TL Salz (Ur-, Stein- oder Himalayasalz)
  • 10 Tropfen ätherische Öle,- z.B. Pfefferminz
  • 1 TL Xylit
  • 2 Kapseln oder Tabletten medizinische Aktivkohle,- zerdrücken
  • 1/4 gemahlene Nelken
  • 2 1/2 EL gefiltertes, abgekochtes Wasser

*Bei der Verwendung von Bentonit bitte beachten, dass hier KEIN Metall in der Zubereitung benutzt werden darf!
Glas, Porzellan und Holz sind in Ordnung.


Weitere Utensilien zur Zahn- & Mundpflege:

*Bei den Schallzahnbürsten würde ich eine im mittleren Preissegment wählen.
Es gibt ultra-billige, die meiner Erfahrung nach oftmals nicht die Leistung bringen, die sie versprechen.
Es gibt ultra-teure, die auch nicht wirklich viel mehr können, als die im mittleren Segment,- Spielereien wie App-Funktion und dergleichen benötigt kein Mensch.


Noch mehr Tipps, für gesunde Zähne, ein kräftiges Zahnfleisch und eine natürliche Mundflora,- dann schau unbedingt jetzt hier in das Buch „Zähne & Knochen natürlich heilen“ rein!

Die holistische Zahnärztin Dr. med. Karin Bender-Gonser bietet in Zusammenarbeit mit Irmgard Anna Bronder einen Online-Kurs für ganzheitliche Zahn- & Mundgesundheit ein.
Hier geht es zum Kurs: „Lerne die Zeichen deiner Zähne und deines Kiefers deuten und heile dich selbst!

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„Zähne & Knochen natürlich heilen“ Buch-Rezension

„Zähne & Knochen natürlich heilen“ – ein Buch von Benjamin Weidig „Holistisch gesund“

Zahnerkrankungen und daraus resultierende schulmedizinische Interventionen steigen fast jährlich an.
Inzwischen gehört es schon beinahe zu den Standard-Behandlungen, dass sogar Kleinkinder in Narkose versetzt werden (müssen), um die Zähne entsprechend zu behandeln, oder ihnen „Vorsorgemaßnahmen“ zukommen zu lassen.

Die Anzahl der Kreidezähne steigt und auch Karies hat sich in den letzten Jahrzehnten, zu einem immensen Problem entwickelt,- zum Teil brechen die Milchzähne schon kariös durch und die bleibenden Zähne sehen dann oft nicht besser aus.

„Später“ kommen dann noch Erkrankungen wie Parodontose/ Parodontitis hinzu, die schlimme Auswirkungen auf unsere gesamte Gesundheit haben können.

So kann eine Parodontitis durchaus auch negative Folgen für unsere Herzgesundheit haben und beeinflusst sogar die Potenz bei Männern,- also, ein kleiner Tipp am Rande, für die lesenden Mannen hier: Wenn ER nicht möchte, lass mal deine Zähne checken!
Evtl. liegt hier etwas im Argen und das wird dann nicht nur bei Potenzproblemen bleiben.

Der Hauptkern des Buches dreht sich um das Thema der Entmineralisierung der Zähne, wodurch sie angreifbar werden und Schäden nehmen,- und natürlich, was wir aktiv dagegen tun können, um unsere Zähne zu schützen und den Prozess sogar umzukehren.

Um dem regelrechten Verhungern der Zähne entgegenzuwirken und eine natürliche Mundflora zu erzeugen, gibt es verschiedene Anwendungen, die sich zu einem Gesamtkonzept zusammenschließen,- Benjamin gliedert diese „grob“ in drei Säulen:

  • Mechanische Reinigung und (Re-)Mineralisierung
  • innerliche (Re-)Mineralisierung durch natürliche & Mikronährstoff-reiche Lebensmittel
  • gezielter Einsatz von Mikronährstoffen

Wer Benjamin Weidig und seine Arbeit mit „Holistisch gesund“ schon eine Weile verfolgt, dem wird seine,- meist etwas sarkastische,- Art und Weise vertraut sein, und weiß, dass er nur von Dingen berichtet, die er selbst am eigenen Leib erfahren hat.

So ist auch dieses Buch entstanden.

In Eigenregie hat er sich umfangreich informiert,- wie z.B. bei den grandiosen Arbeiten von Weston Price und daraus resultierenden Arbeiten von Ramiel Nagel,- um daraus seine persönliche „Remineralisierungs-Therapie“ zu kreieren,- mit sichtbarem Erfolg!

Zu Beginn geht er auf die Zahngesundheit und den allgemein-gültigen Tenor ein, dass man regelmäßig putzen muss und ansonsten einfach „Pech“ hat, was der Zahnarzt dann schon irgendwie mit diversen Interventionen richten wird.

Dass Zähne eigentlich wie Knochen sind und ebenfalls,- wie der Rest unseres Körpers,- sich regenerieren können, findet in der klassischen Schulmedizin keinen Platz.

Dabei ist dies längst kein „Geheimnis“ mehr,- wenn man sich ganzheitlich informieren würde.

Benjamin reißt auch das Thema an, dass viele der „Hollywood-Lächeln“ eher Fake, statt Fakt sind und sich hinter der Fassade vom strahlend-weißem Lächeln, oftmals eine destabilisierte Ruine befindet.

Zitat: „Zusammengefasst lässt sich sagen:
Perfekte Zähne weisen zwar einen gesunden Weißton auf, weiße Zähne sind
hingegen nicht automatisch ein Zeichen von ganzheitlicher Gesundheit“

Er steigt nicht groß in seinen gesamten gesundheitlichen Zustand ein, den er „vor Beginn seiner Arbeit“ hatte,- und hier gab es etliche Baustellen,- sondern richtet den Fokus hauptsächlich auf die/seine Zähne.

Mit Vorher-/Nachherfotos zeigt er seine persönlichen Ergebnisse,- wobei er hier auch ganzheitliche Bilder von seinem körperlichen Zustand zeigt.

Schmerzempfindliche, durchscheinende Zähne und auch kariöse Stellen sind vorhanden, sowie Zahnfleischrückgang, das dazugehörige Zahnfleischbluten und typische Verfärbungen,- für viele keine unvertrauten Zustände.

Er reißt kurz die Gesamtheit seiner Kur und die Ergebnisse an, um dann im Detail auf die bereits erwähnten 3 Säulen einzugehen.


Gleich vorab: Wer das Buch zum ersten Mal liest und noch keine Vorkenntnisse hat, wird sich wahrscheinlich von den ganzen Mitteln und Maßnahmen erschlagen fühlen!

Aber keine Sorge,- es ist nicht so kompliziert und aufwendig, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag,- dafür sind die Ergebnisse ein sicht- und spürbarer Erfolg!


Die 3 Säulen

Die erste Säule umfasst die mechanische Zahnreinigung und Mineralisierung von außen.
Neben der klassischen Reinigung der Zähne mit einer entsprechende Zahnbürste geht er auf weitere Möglichkeiten ein.

Hier wären z.B. die Reinigung mit dem Miswak-Zweig zu nennen, aber auch die Wichtigkeit des ayurvedischen Zungenschabers findet hier die notwendige Beachtung.

Im Ganzen geht er auf folgende mechanischen/äußerlichen Reinigungsmittel & Remineralisierungs-Methoden ein:

  • Zungenschaber
  • Ölziehen
  • medizinische Aktivkohle
  • verschiedene Zahnbürsten
  • Zahnpasta & -pulver
  • Xylit-Zahnkristalle
  • ayurvedische & bittere (Wild-) Kräuter
  • Miswak
  • antibakterielle Mundspülungen
  • mineralisierende Mundspülungen

Er geht auf die einzelnen Punkte ein, liefert dann eine Anleitung,- wobei er immer wieder betont, dass es kein striktes Dogma ist, an dem nicht gerüttelt werden darf.
Benjamin zeigt auf, wie er selbst vorgegangen ist, warum und welchen Effekt er damit erzielte.

Er regt dazu an herumzuexperimentieren, um herauszufinden, was ganz individuell zu dir, lieber Leser, und deinen persönlichen Bedürfnissen passt.


Säule II

Die zweite Säule zur Zahn- und Knochengesundheit dreht sich um unsere Ernährung.

Unsere Ernährungsgewohnheiten machen wohl den größten Faktor bei der ganzheitlichen Gesunderhaltung aus,- nicht nur bei der Zahn- und Knochengesundheit.

Weshalb es wichtig ist, dass wir uns umfangreich mit unseren Lebensmitteln beschäftigen und Gewohnheiten in Frage stellen.

Die absoluten Grundlagen für eine ganzheitlich fördernde Ernährungsweise beinhaltet qualitativ hochwertige Lebensmittel, die so naturbelassen, wie möglich sind.

Daraus resultieren Lebensmittel, die arm an Schadstoffen, dafür mit reichhaltigen Mikronährstoffen auffahren und die Entgiftungsleistung unseres Körpers optimal unterstützen.

Viele wertvolle Fette, reichlich fettlösliche Vitamine und hochwertige Proteine, viel Gemüse, Kräuter, (Wild-)Beeren, Sprossen, einige Samen und Nüsse,- wenige bis keine minderwertige Kohlenhydrate (sogenannte „leere Kohlenhydrate“, wie in Haushaltszucker, Weizenprodukte, Softdrinks usw.).

Vor allem sollten die (leeren) Kohlenhydrate so gut es geht gemieden werden, da Bakterien aus ihnen Säure basteln, welche unseren Zahnschmelz angreift und damit Platz für Karies und Co. bietet,- meine persönliche Kurzform.

Auch ist darauf zu achten, dass die Ernährung wenige Antinährstoffe enthält,- Phytinsäure wäre ein Antinährstoff,- damit die Mikronährstoffe, die dringend benötigt werden, auch tatsächlich dort ankommen, wo sie hingehören, statt sich an die Antinährstoffe zu binden und ungenutzt ausgeschieden zu werden.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten,- bitte recherchieren.

Zur allgemeinen Ernährungsempfehlung liefert Benjamin auch noch ein paar Lebensmittel, die mit einer hohen Potenz an Mikronährstoffen daherkommen.
Ob es sich um die sogenannten „Superfoods“ handelt, oder Zubereitungen und hochwertige Lebensmittel.

Dazu zählen unter anderem:

  • Matcha
  • Silizium Plus (Anm.: dieses ist von „LebenskraftPur“ und zählt in seiner Aufführung nicht zu den Supplements)
  • fettes Fleisch (selbstredend nicht aus Massentierhaltung)
  • fetten Wildfisch
  • Markknochen
  • Innereien (vor allem Leber)
  • Rohmilch-Erzeugnisse (im Idealfall aus echter Weidehaltung)
  • Eier
  • Fermente
  • Kokos- & Olivenöl
  • Grassaft
  • vers. Pilze
  • Mehl-Alternativen
  • Rohkakao
  • Algen
  • Ghee
  • Rindertalg
  • Knochenbrühe
  • Ursalz/ Steinsalz
  • u.v.m.

Dabei sei zu erwähnen, dass diese Lebensmittel nur eine grobe Richtung vorgeben,- die Auswahl ist durchaus größer und den Variationsmöglichkeiten sind (kaum) keine Grenzen gesetzt.

Wenn du dich nachhaltig mit der Ernährung auseinandersetzt, wirst du zahlreiche Kreationen finden und sogar die ein oder andere Schlemmerei, wie z.B. eine selbstgemachte und gesunde Schokolade mit Xylit und Rohkakao.

Zitat von Benjamin: „Merke: Nutze die „Einschränkung“ zur Steigerung deiner Kreativität und teste Lebensmittel, die du in den letzten Jahren vernachlässigt oder gar nicht probiert hast! Entdecke die Vielfalt vitalstoffreicher Naturprodukte.“

Deiner Darmgesundheit solltest du hier auch große Aufmerksamkeit schenken,- es bringt weder dir noch deinen Zähnen etwas, wenn im Darm eine Dysbalance, entzündliche Prozesse oder Candida vorliegt und der Darm gar nicht erst in der Lage ist, die essentiellen Mikronährstoffe aus deinen hochwertigen Lebensmittel in den Körper zu transferieren.

Benjamin erwähnt erneut, dass es sich hierbei nicht um festgeschriebene Dogmen handelt und auch er hin und wieder „Gesündigt“ hat.

Du musst/solltest nur tunlichst darauf achten, dass aus der Ausnahme keine Gewohnheit wird,- neigen wir doch sehr dazu, wenn es um alte (schlechte) Gewohnheiten geht, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen.

Um aus seiner Erfahrung heraus,- und jener, seiner Kunden, die sich danach gerichtet haben,- reichen ein paar wenige Wochen relativ striktes Durchziehen aus, um sicht- und spürbare Erfolge zu erzielen.

Wer bis an die Perfektion heranreichen möchte, diesem rät er, dass dann die Vorgaben durchaus sehr strikt eingehalten werden sollten,- aus allen drei Säulen!

Zum Abschluss dieser II Säule folgen noch ein paar Qualitätsmerkmale bei Lebensmitteln und vorauf du Wert legen solltest, damit es sich wirklich um Nahrung handelt, die den Kriterien entsprechen.
Dazu kannst du auch gerne in „Warum wir vor vollen Tellern verhungern“ mal reinschauen.


Säule III – Der Mineralisierungscode

Hier dreht sich alles um die wichtigsten Mikronährstoffe bei der Zahn- und Knochengesundheit.

Natürlich gibt es hier einige Empfehlungen,- allen voran für die hochwertigen Produkte von „LebenskraftPur“, an denen er zum Teil mitwirken durfte.

„Too easy, to be true!“

Einfach ein paar Mikronährstoffe ergänzt und die Zähne remineralisieren sich,- kann es wirklich so simpel sein?

Mit dieser Aussage,- bzw. Fragen und Zweifeln in dieser Richtung,- sah sich Benjamin erst einmal konfrontiert, als er dieses Buch hier ankündigte.

Der, in meinen Augen, wichtigste Punkt, in diesem Kapitel ist erst mal folgendes Zitat:

„Wenn die Demineralisierung zum Verlust des Zahnschmelzes führt, ist es dann nicht der naheliegendste Gedankengang der Welt, die Fließrichtung dieses Prozesses mit einer Remineralisierung wieder umkehren zu können?“

Die Schulmedizin ist nicht darauf ausgelegt Ursachen zu beheben, sondern bekämpft lediglich die Symptome.

Wie kann man erwarten, dass das Handeln nach den landläufigen Vorgaben (fleißig Zähne putzen) und Interventionen in der Zahnmedizin zu Erfolgen führen kann, wenn die Ursache nicht behoben wird, sondern nur kaschiert oder temporär „auf Eis gelegt wurde“?

Dazu gesellt sich der Punkt, dass die meisten keinen blassen Schimmer von Mikronährstoffen haben.

Im Allgemeinen heißt es, dass wir gut versorgt sind und es keine Mängel gibt.

Dass wir uns vor Mikronährstoffen in Acht nehmen sollen, da sie gefährlich seien.

Auch gibt es die ein oder andere Studie, welche keine eindeutigen Ergebnisse zeigte, oder gar keine Resultate lieferte, was sehr gerne dann in Diskussionen bzgl. Mikronährstoffen entgegengeflogen kommt, von Verfechtern der reinen Schulmedizin und Empfehlungsliebhaber der DGE usw.

Dass die Studien mit einer verschwindend geringen Dosierung oftmals durchgeführt werden, oder nicht lange genug, oder ohne Co.-Faktoren oder… das interessiert herzlich wenige.

Benjamin geht auf diese Punkte noch genauer ein und nimmt hier auch den Threshold-Effect zur „Hilfe“, um zu erläutern, warum eine bestimmte Menge sein muss, damit sich etwas merklich verändert.

Zitat: „Um nicht nur die Demineralisierung deines Körpers aufzuhalten, sondern seine Remineralisierung aktiv anzukurbeln, müssen wir unseren Körper mit Mineralien regelrecht „Überfluten“.“

Um diesen therapeutischen Effekt hervorrufen zu können, benötigt es an einigen wenigen isolierten Präparaten und hoch konzentrierten Superfoods.

Die wichtigsten Mikronährstoffe:

  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Vitamin K2
  • Calcium
  • Magnesium (in versch. Verbindungen)
  • Strontium
  • Bor
  • Silizium
  • Molybdän
  • und noch einige mehr, die „nebenbei“ Erwähnung finden

Benjamin geht natürlich auf die einzelnen Mikronährstoffe genau ein, welche Wirkung zu erwarten ist, worauf man achten sollte beim Kauf, bei der Einnahme usw. usf.,- so detailliert, wie du es eben brauchst, um dich sicher zurechtzufinden.

Zusätzlich gibt er ein Beispiel vor, wie ein Tag mit den NEM´s und der Ernährung aussehen könnte,- hier wieder beachten: kein Dogma, sondern lediglich eine Vorgabe, damit du dir ein Bild machen kannst.

Er bringt noch den ein oder anderen Tipp zum Handling ein und räumt noch mit so manchen Mythos auf.


Vor der Kur ist nach der Kur

Natürlich wird dir bewusst sein, dass du diese Kur nicht einmal durchziehen kannst und alles ist tutti, bis zum Ende deiner Tage, weshalb Benjamin auch hier auf seine Erfahrungswerte zurückgreift und uns erzählt, wie es bei ihm lief, als er seine Zähne so weit Remineralisiert hatte, dass keine Beschwerden mehr vorlagen,- es sollte schließlich nicht wieder zur Demineralisierung kommen.

Ein weiteres Thema: nachwachsen lassen von verlorenen oder abgebrochenen Zähnen.

Er selbst hat keine persönlichen Erfahrungen mit dem kompletten Nachwachsen lassen,- aber es gibt inzwischen einige vielversprechende Berichte,- vor allem die russische Zahnheilkunde scheint hier eine Art Vorreiter zu sein.

Bei Benjamin gab es einen halb abgebrochenen Backenzahn, welcher sich im Laufe der Zeit um ca. 50 % regenerierte und wieder aufbaute.

Aber das alles benötigt natürlich seine Zeit und das Gras wächst auch nicht schneller, wenn du daran ziehst.

Die allgemeinen Erfolge, wie Zahnschmelzregeneration, gesundes Zahnfleisch, Karies-Stopp usw., lassen sich innerhalb weniger Wochen erzielen,- für die wirklich großen Erfolge solltest du durchaus eine längere Zeitspanne einplanen.

Immer folgendes vor Augen halten:
Deine Zähne sind nicht „von heut auf morgen“ krank geworden, sondern haben dazu einen längeren Zeitraum benötigt* und ebenso brauchen sie etwas Geduld und Spucke deinerseits, um die Umkehrung erfolgen zu lassen,- wenn auch deutlich schneller.

*Ausgenommen sind hier Kinder
Leider zeigt es sich,- wie Eingangs erwähnt,- dass die Zahngesundheit der Kleinen immer schlimmer wird und zum Teil die Kinder schon mit demineralisierten Zähnen auf die Welt kommen,- ein Zeugnis dessen, wie stark wir unter Mängeln leiden, wenn unsere Kinder so große Defizite haben.

Wie mögen da die Mikronährstoff-Werte der Mutter sein?


Es folgen einige Fragen, die er beantwortet, welche ich jetzt nur „grob“ zusammenfasse:

Fragen zum Beispiel nach der Herxheimer-Reaktion, die fälschlich als „Nebenwirkungen“ empfunden/deklariert wird.
Schwangere/Stillende, auf Kinder geht er nochmal kurz ein, ebenso wie auf den Thresholdeffect.
Weisheitszähne ziehen lassen oder nicht?
Gleiches zu toten Zähnen und was ist mit Wurzelbehandlungen?
Amalgam-Füllungen, Zahnfehlstellungen und Weston Price.
Kur wird seit einigen Wochen befolgt, aber es stellt sich keine Verbesserung ein,- woran kann dies liegen?

Zu guter Letzt folgt eine Übersicht über alle Mittel und Maßnahmen, damit du „Alles auf einen Blick“ hast und dir nicht alles mühsam im Buch zusammenklauben musst.

Danach folgt das letzte Kapitel


Bonuskapitel – Steigerung der Lebenskraft

Dieses Kapitel liste ich nur in Stichpunkten auf:

  • Hochdosis-Kur mit Vitamin D
  • Lichttherapie (mit einem absoluten Geheim-Tipp für Männer! 😉 )
  • Traumaheilung – Beende den Kampf gegen dich selbst

Mein persönliches Fazit zu diesem Buch?

Wer sich schon ein bisschen mit Mikronährstoffen, Ernährung und Darmgesundheit auseinandergesetzt hat, wird sicherlich viele Momente haben, in denen er Dinge wiedererkennt und bzgl. der Zahngesundheit ein ganzheitlicheres Bild erhält.

Jemand, der sich noch nicht wirklich mit der Thematik beschäftigt hat, wird wohl erst mal ziemlich erschlagen sein, aber,- wie ich schon schrieb,- Buch einmal durchlesen und dann Step by Step durchgehen.

Ich persönliche habe mir Notizen zu jedem Punkt gemacht, der für mich noch nicht „richtig sitzt“, um es übersichtlicher zu haben.

Einige Dinge habe ich schon in meinem Alltag eingebaut,- wie zum Beispiel das tgl. Ölziehen und kann hier die Wirksamkeit bestätigen,- ich hatte starke Parodontitis, welche seit geraumer Zeit nicht mehr fortgeschritten ist und sich auch ein kleines bisschen verbessert hat.

In den nächsten Tagen werde ich mir einen Plan zurechtschreiben und alle Punkte in meinen Alltag einarbeiten, die für mich einfach umzusetzen sind,- hier muss jeder selbst schauen, welche Punkte bei ihm zutreffen.

Nach einer Weile werde ich dann einen Bericht verfassen und diesen hier online stellen,- ich bin gespannt!

Generell finde ich das Buch sehr umfassend geschrieben, obwohl es doch „relativ“ wenig Seiten und Gesamttext hat.


Kritik?

Im ersten Moment war ich wirklich sehr am Zweifeln, ob ich mir das Buch überhaupt kaufen soll.
Der Preis wird wohl für die meisten der größte „Kritikpunkt“ sein.

Man sollte jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass wir hier ein Werk haben, welches deine gesamte Gesundheit, Lebensqualität und vor allem deine Zahngesundheit stark verbessern kann.

Wenden wir uns dem herkömmlichen Werdegang von „Mainstream-Zähnen“ zu, so ist die „Lebenserwartung“ nicht so proper und häufig geprägt von Schmerzen, unschönem Aussehen oder gar Verlust.
Kosten kommen auf den ein oder anderen auch irgendwann zu,- und das nicht zu knapp!

Daher finde ich, dass der Preis sich auf lange Sicht relativiert.

Es gibt ein paar Dinge, die ich mir in dem Buch durchaus ausführlicher gewünscht hätte,- wie zum Beispiel, dass mehr auf (Wild-)Kräuter eingegangen wird und auch auf die Verbindung von unseren Zähnen zu anderen Organen bzw. wie sich ihr Zustand auf die gesamte Gesundheit auswirken kann.

Insgesamt ist das Buch in meinen Augen eine runde Sache und für jeden individuell umsetzbar.

Ich gehe mit allem konform und wenn ich meinen Wissensstand damit abgleiche, ist alles schön stimmig.

Einen wirklichen Kritikpunkt finde ich (leider?) nicht.

Wenn du dieses Buch selbst schon besitzt, dann würde ich mich über deine Beurteilung freuen,- vielleicht ist mir ja etwas „durch die Lappen gegangen“.

Natürlich sind auch Erfahrungsberichte gerne gesehen,- lass mal einen Kommentar da!


Solltest du, beim Stöbern auf meiner Seite, diesen Beitrag hier zufällig gelesen haben und bist nun neugierig auf das Buch geworden, dann findest du das Buch hier:
„Zähne und Knochen natürlich heilen“ – von Benjamin Weidig

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Erlebnistag Kräuterwanderung

Ein herrlicher Sommertag rund um und auf dem Demeterhof Breit bei Wittlich

Heute (30.7.22) war ein wunderbarer Sommertag und ich bin,- zwar früh,- aber schön gemütlich mit meinem Kleinen um 6 Uhr gestartet.

In der Früh habe ich die Frische genossen und mich in den Tag reingefühlt.

Dieser sollte heute im Sinne des Lernens stehen,- auf natürliche Weise, mit allen Sinnen,- und eins kann ich euch vorab verraten: Alle wurden herrlich bedient!

Wir haben an einer wunderbaren Kräuterwanderung auf und um den großartigen Demeterhof Breit gemacht,- an dieser Stelle möchte ich dem Demeter-Hof-Team für das urig-schattige Plätzchen im Kuhstall danken,- es hat so herrlich bei euch geduftet!

Die Wanderung wurde von Frau Sabrina van der Poel, Homöopathin und noch viel mehr,- schaut einfach mal bei ihr auf der Seite vorbei! „Praxis Van der Poel„,- geleitet.

Sehr angenehmes, offenes und frisches Wesen.

Mit einem kurzen Vortrag (im besagten Kuhstall) haben wir dann gestartet, um den Hof herum,- ein traumhaftes Gelände, sollte man sich unbedingt anschauen kommen und der Hofladen hält so manche,- viele!,- gesunde und nachhaltige Leckerei bereit!

Zuerst haben wir den Ackerschachtelhalm „kennengelernt“.

Ein schönes und „ungewöhnliches“ Kraut, in seiner Form.
Erinnert eher an einen (noch) kleinen Baum.
Reichhaltig an Kieselsäure, was ihn so besonders macht,- reinigend, entwässernd, Nieren-anregend, Blut-stillend

Danach ging es weiter, vorbei am SoLaWi-Bereich,- hier werde ich mich für nächstes Jahr auf die Warteliste setzen lassen.

Informiert euch bitte unbedingt über diese Projekte,- gibt es sicherlich inzwischen auch in deiner Region und wenn nicht,- starte doch eins!
Solidarische Landwirtschaft

Frau van der Poel wollte uns die Kamille zeigen,- ein klassisches Heilkraut, was wahrscheinlich jeder kennt,- „leider“ haben wir „nur“ die Hundskamille entdeckt,- was nicht daran rüttelte, dass wir die Vorzüge der echten Kamille nochmals erklärt bekamen und auch, wie man die beiden Sorten sicher voneinander unterscheiden kann.

Ein schöner Aspekt, der mir wirklich toll gefallen hat, ist, dass sie erklärte, die Kamille verbindet die Erde mit dem „Himmel“,- so, wie die Kamille breitgefächert nach oben wächst, so breiten sich ihre Wurzeln auch im Erdinneren aus.
Gespiegelt.
Dualität – oben, wie unten,- unsere Erde.

Vorbei an vitalem Gemüse und allerlei Blumen, ging es dann um eine meiner Lieblings-Kräuter,- die Brennnessel!

Hier wurde uns,- neben den Vorzügen der Brennnessel für unser Wohlbefinden und Gesundheit,- auch erklärt, dass die Brennnessel den Boden von allerlei „Unrat“ befreit, durcharbeitet und wenn sie ihr Werk vollendet hat, „weiterzieht“, um den nun Nährstoff-reichen Boden für andere Pflanzen freizugeben.

Da mein Garten eher schlecht als recht ist und die Vorbesitzer irgendwie meinten, wirklich jeden Schund in diesen kippen und vergraben zu müssen,- bin ich echt mal gespannt, wie er sich in den nächsten Jahren entwickelt.

Zum Leidwesen der Nachbarsaugen wächst bei mir im Garten reichhaltig Brennnessel,- wirklich in Hülle und Fülle!

Ein kleines Schmetterlings-Paradies,- Frau van der Poel meinte dazu auch, dass die Brennnessel keine wirklichen prachtvollen Blüten braucht, da die Schmetterlinge sie um so schöner zieren,- toller Gedanke bzw. Blickwinkel!

Wenn „meine Brennnesseln dann weiterziehen“, bin ich gespannt, was sich dann in meinem Garten alles niederlässt und uns mit wertvollen Mikronährstoffen bereichert!

Auf dem weiteren Weg wurden wir ein bisschen vom lieben Vieh begleitet,- sehr schöne Damen, die sich Wasser zum Abkühlen auf den Rücken „gespuckt“ haben.

Hab ich vorher nur von Elefanten gekannt,- das Kühe dies ebenfalls machen, halt nur ohne Rüssel , wusste ich auch noch nicht!

Als Nächstes wuchs für uns die wilde Möhre bereit,- hier muss ich gestehen, dass ich die wilde Möhre immer für Schafgarbe gehalten habe!!!

Man lernt nie aus und alleine dafür hat sich die Kräuterwanderung schon zu 100 % gelohnt!

Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man sich sein Wissen versucht „theoretisch“ anzueignen, oder ob eine fachkundige Seele dich begleitet.

Nachdem wir beide,- Schafgarbe folgte im Anschluss,- kennengelernt haben, war mir der Unterschied mehr als klar,- die beiden werde ich nie wieder verwechseln!

Was ich auch sehr interessant fand, ist, dass die Schafgarbe, als ein Kraut mit „zwei Seiten einer Medaille“ bezeichnet werden kann,- sowohl, als auch kann sie jenes bewirken, aber auch dafür sorgen, dass genau dieses Zipperlein auftritt.

Eine kontroverse Pflanze – wie das Leben und die Schöpfung selbst.
Wo kein Licht, da kein Schatten.
Wo kein Oben, da kein Unten.

Und doch, alles Eins!

Wenn das Leben dir eine Talfahrt beschwert, dann sei gewiss, dass es automatisch und unweigerlich auch wieder nach oben zum Gipfel geht,- wenn du es zulässt.

Ein Learning, welches mich schon immer begleitet,- wie wahrscheinlich jeden Einzelnen von uns,- was ich allerdings nun immer besser begreife und in meinem Leben implementieren kann, sodass ich Talfahrten nicht mehr als Drama ansehe und durchlebe, sondern nutze, um auf der anderen Seite mit Schwung,- aber gelassen,- wieder emporzusteigen!

So von meinem Gefühl her, ist die Schafgarbe zum aktuellen Zeitpunkt eine Pflanze, mit der ich mich deutlich mehr befassen sollte,- keine Ahnung warum genau… sie wird es mir sicherlich zeigen.

Last, but not least ging es Richtung Kuhstall zurück und wir suchten nach einem Exemplar der Wegeriche,- Breitwegerich gabs auf den ersten Blick mehr als reichlich, der Spitze hat sich ein bisschen „versteckt“, neben einem kräftigen Löwenzahn dann gefunden.

Breitwegerich eignet sich sehr gut, um die Füße zu behandeln, wenn sie etwas überstrapaziert wurden oder eben diesem vorzubeugen.

Dazu kann man die kühlenden Blätter gut und gern auch in die Schuhe legen und von ihrer wohltuenden Erfrischung zehren.

Als „Gegenstück“ ist der Spitzwegerich dann eher für die oberen Bereiche des Körpers sehr wertvoll,- wie zum Beispiel bei Atemwegsinfektionen, bei denen sehr gut auch ein selbstgemachter Spitzwegerich-Hustensirup für Abhilfe sorgen kann.

Aber auch bei Insekten-Stichen, Sonnenbrand und Brennnessel-Quaddeln hilft es, den Spitzwegerich zwischen den Fingern zu verreiben und auf die betroffenen Stellen aufzutragen.

Kühlend und schützend legt sich der „schleimige“ Pflanzensaft über die Haut und sorgt für wohltuende Linderung.

Im Stall gab es dann eine Verköstigung von selbstgemachten Pesto´s,- was ist die Mehrzahl von Pesto???,- aus Brennnessel, wilder Möhre und… die dritte Sorte hab ich jetzt vergessen!!!

Ich werd alt!
Haha,- na, jedenfalls, das Pesto mit der wilden Möhre hat mir persönlich am besten geschmeckt,- ein herrlicher Geschmack, würzig-aromatisch und das auf frischem Brot vom Demeterhof.

Dazu ein kühlender und nicht weniger mundender Tee aus Schafgarbe.

Morgen, wenn wir unsere Hunderunde drehen, muss ich unbedingt Schafgarbe,- diesmal die richtige,- sammeln!

In gemütlicher Runde wurde sich noch ein wenig ausgetauscht und natürlich geschmaust.
Die Zeit verging insgesamt wie im Fluge (leider!?).

Alles in allem ein wirklich gelungener, lehrreicher und angenehmer Vormittag gewesen.

Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen, solche Wanderungen mitzumachen.
Auch gern mehrmals im Jahr, da sich die Natur und ihre Vegetation natürlich mit den Jahreszeiten immer wieder wandelt und es mit Sicherheit IMMER etwas Neues zu entdecken gibt!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken,- es hat mir wirklich sehr gefallen!

P.s.:
Persönlicher Funfact!

Auf der Einladung stand „festes Schuhwerk“ – Schuhe? Feste?
Boah!
Ich laufe seit bestimmt März fast ausschließlich mit meinen Sandalen rum,- WENN ich überhaupt mal Schuhe trage haha!

Alle anderen hatten „ordentliches Schuhwerk“ – ich mit meinen Sandalen… ^^“

Aber die konnte ich auch nicht lange anbehalten,- nach der Kamille waren sie aus!
Der Boden war angenehm warm und bei den Feldern schöööön weich,- herrlich!


Mein Erlebnisbericht hat dir gefallen und du hast Bock auf eine Kräuterwanderung, weißt aber nicht, wo du einen entsprechend fachkundigen Menschen finden kannst?
Schau hier mal nach: „Kräuterwanderungen regional

Bei dir in der Nähe findet nichts statt und/oder du möchtest ganz tief in die Welt der Pflanzenkunde eintauchen?
Dann ist der große „Pflanzenheilkunde-Kongress“ genau das Richtige für dich!


Noch eine kleine Anmerkung meinerseits

Wir bewegen uns nun Vollgas auf eine völlig neue Welt zu und befinden uns in der ruppigen Zeitenwende.
Viel Altes und gewohntes wird vergehen,- und das ist auch gut so, auch wenn wir vieles im ersten Moment nicht als „gut“ begreifen können.

Eine neue Ära beginnt,- allerdings werden auch viele „alte Werte“ zurückkehren und eine Renaissance erleben.
Ein sehr großer und gewichtiger Teil davon ist: „Back to Nature!“

Zurück zu den Wurzeln unserer Ahnen, mit der Natur im Einklang leben und wie Schauberger es so treffend formuliert hat: „Natur kapieren, Natur kopieren!“

Wir dürfen alle wieder lernen, welche Wunder,- groß und klein,- die Natur für uns bereithält und dazu zählt auch das Wiederentdecken des wertvollen Wissens über die Pflanzenheilkunde.

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Löwenzahn-Avocado-Salat mit Erdbeeren

Sommerlicher Kräutersalat

Reichhaltig an hochwertigen Fetten, mit wohltuenden Bitterstoffen für Magen und Leber

Pistazien liefern Zink für kräftige Haare, gesunde Haut und gepaart mit dem Vitamin C aus den Erdbeeren, profitiert auch das Immunsystem davon.

Sehr gut geeignet als leichter Kräutersalat bei der Sommerhitze.


Zutaten:

  • 500 g Erdbeeren
  • 2 reife Avocados
  • 100 g junger Löwenzahn,- alternativ bieten sich auch „Lollo Bianco“, Eichblatt- oder Feldsalat an
  • 3 EL Pistazienkerne, geröstet
  • 4 EL Oliven-Öl
  • 1 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Honig,- alternativ kann auch mild-angesetztes Oxymel statt Honig und Balsamico eingesetzt werden
  • 2 EL Orangensaft
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

1. Avocado halbieren und Kern entfernen, mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in Würfel schneiden.

2. Erdbeeren vorsichtig putzen, bei Bedarf und halbieren, vierteln, oder auch in Scheiben schneiden,- je nach Größe und Gusto,- zu den Avocados hinzugeben.

3. Den Löwenzahn waschen und leicht trockenschleudern. Anschließend mit den Pistazien zum Avocado-Erdbeer-Mix dazugeben.

4. Mit den restlichen Zutaten ein Dressing herstellen und über den Salat geben.
Vorsichtig umrühren,- sonst werden die Avocados matschig.

Noch ein paar Tipps & Anregungen:

Du kannst nun noch ein paar Blätter frische Minze aus deinem Kräuterbeet zupfen und feingehackt darüberstreuen.

Solltest du keine jungen Löwenzahnblätter finden, dann kannst du durchaus auch „ältere“ nutzen.
Diese haben etwas mehr Bitterstoffe und sind etwas zäher.

Es bietet sich dann an, die Blätter etwas kleiner zu schneiden, damit das Kauen leichter fällt,- oder du nutzt die Gelegenheit, um deine Kaumuskulatur zu trainieren, was positive Auswirkungen auf deine Verdauung und auch deinen Vagusnerv hat

Wenn du keine Pistazien zur Hand hast, kannst du auch andere Nüsse verwenden,- es bieten sich jetzt zurzeit auch sehr gut Brennnesselnüßchen an, die noch mal eine extra Portion Power liefern, aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe!

Der Avocado-Kern muss nicht auf den Komposthaufen.
Du kannst,- Zero-Wast-Like,- den Kern auch trocknen und mit einer Muskatreibe bei Bedarf reiben als Pfefferersatz.

MAHLZEIT 🙂

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4 (und mehr) wirkungsvolle natürliche Mittel bei Insekten-Stichen & Bissen

Der Frühling neigt sich dem Ende zu und wir steuern volles Tempo Richtung Sommer!
Wir genießen die Natur, beim Campen, beim Grillen, der Waldwanderung, dem romantischen Abendspaziergang, beim Schwimmen oder einfach, wenn wir gemütlich im Garten sitzen,- und dann kommen sie, die Plagegeister!

Mücken, Schnaken, Mini-Moskitos,- regional findet man viele Bezeichnungen für sie,- und sie haben nur Eins im Sinn: UNSER Blut!

Aber auch Bienen, Wespen und Hornissen können bedrohlich werden, wenn wir sie in Gefahr bringen und in letzter Konsequenz zustechen.

Dabei möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass gerade Wespen, die oft als aggressiv dargestellt werden, keineswegs „einfach so“ zustechen, sondern einen Grund haben,- zumindest aus ihrer Perspektive!

Sie alle,- auch die Blut-saugenden Quälgeister, haben einen Nutzen für unser Ökosystem und sind essentiell für unser Überleben.

Ob sie als Nahrung für andere Tiere dienen oder als Bestäuber von Blüte zu Blüte brummen.

Auch als Reinigungskolonne sind sie zum Teil unterwegs und vertilgen andere Tiere, die diese Lebensebene verlassen haben.

Deswegen und auch für unsere eigene Gesundheit sollten wir tunlichst auf den Gebrauch von Insektiziden verzichten!

Kümmere dich lieber darum, was du tun kannst, damit du nicht zum Buffet oder als Bedrohung angesehen wirst.


Aber erst einmal schauen wir, was überhaupt passiert, wenn wir gestochen oder gebissen werden.

Je nach Insektenart laufen wir „Gefahr“ gestochen oder gebissen zu werden,- beißen tun vornehmlich die kleinen Vampire.

Bei beiden wird ein Giftstoff in die Wunde geleitet.

Dieser besteht zum größten Teil aus Proteinen, Histamin und Peptide.

Unser Körper reagiert auf diese drei Stoffe sehr empfindlich mit Juckreiz, Schwellungen und sollte es sich um Stiche von Wespen, Bienen und Hornissen handeln, dann auch mit ordentlich Schmerzen.

Bei der Einstich- bzw. Bissstelle bilden sich Quaddeln oder Papeln, die wenige Millimeter, aber auch bis zu 10 cm anschwellen können.

Reagiert man allergisch, können weitere großflächige Schwellungen auftreten.

Abgesehen von den Unannehmlichkeiten sind die Stiche und Bisse in der Regel kein Problem.

Schnell extrem kritisch wird es allerdings, wenn jemand stark allergisch reagiert und einen anaphylaktischen Schock erleidet.

Dann ist schnelle Hilfe geboten, da es im schlimmsten Fall zum Tod des betroffenen Menschen führen kann!

Anzeichen für einen anaphylaktischen Schock:

  • Quaddeln
  • Ausschlag
  • Juckreiz an den Handinnenflächen, an den Fußsohlen und im Intimbereich
  • Jucken, Kribbeln und Brennen im Bereich der Nase, Augen und Rachen
  • Fließschnupfen
  • geschwollene Augenlider und Schleimhäute
  • Enge-Gefühl im Hals bis zur tatsächlichen Atemnot
  • Husten
  • Heiserkeit
  • pfeifende Atmung
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Magenkrämpfe
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Schwindel
  • Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit
  • Herzrasen
  • Blutdruckabfall

Was tun bei einem anaphylaktischen Schock?

<– Dies schreibt „Die Techniker”-Krankenkasse auf ihrer Webseite

Wann solltest du noch zum Arzt?

Auch wenn die Stich-/Bissstelle längere Zeit hart, geschwollen und heiß ist, du nicht weißt, was dich da eigentlich gepiesackt hat und/oder gar andere Symptome, wie allgemeines Unwohlsein und Fieber dazukommen,- es kann sich hier auch eine nicht-infektiöse Blutvergiftung entwickeln.

Dies tritt zwar nur sehr selten auf, aber auch hier ist der Gang zum Arzt unerlässlich.

Das Gleiche gilt für einen Stich im Mundraum und Rachenbereich,- Eiswürfel können eine Schwellung lindern, bis man beim Arzt ist; bitte nicht zögern, auch wenn du sonst nicht allergisch reagieren solltest!


Zum Glück sind solche gravierende Vorfälle selten und einige einfache Hausmittel reichen in der Regel aus, um Linderung zu verschaffen.

Bei allen Bissen und Stichen kannst du die nachfolgenden Maßnahmen in Angriff nehmen.

Eine Besonderheit gibt es allerdings vorab:
Sollte dich eine Biene gestochen haben, kontrolliere die Einstichstelle darauf, ob der Stachel noch steckt.
Bei Hornissen und Wespen kann dies nicht geschehen,- Ausnahmen gibt es aber auch hier,- Bienen haben einen Widerhaken am Stachel, weshalb er fast immer stecken bleibt.

Dies bedeutet nicht nur, dass du unbedingt den Stachel entfernen solltest, sondern auch den sicheren Tod für das fleißige Insekt, da die Bienen sich den hinteren Teil ihres Leibes dabei abreißen.

Bienen stechen daher nur einmal,- im Gegensatz zu Hornissen und Wespen,- seltene Ausnahmen bilden hier natürlich auch die Regel.

Manchmal kommt es sogar vor, dass die Biene inkl. Stachel an dir hängen bleibt.
In diesem Fall solltest du etwas flaches hartes zur Hand nehmen und vorsichtig versuchen den Stachel aus deiner Haut zu schieben,- im Idealfall funktioniert dies mit einer Pinzette sehr gut.

Vielleicht gelingt es dir dabei, das Leben der Biene zu retten.

Hängt das Bienchen nicht dran, sollte der Stachel dennoch schnell entfernt werden, da der Giftbeutel oft noch dran ist und so weiter Bienengift in die Wunde gelangen kann,- ist der Giftbeutel noch vorhanden, achte bitte darauf, dass du ihn nicht drückst, da so zusätzliche Gift entleert wird.

  • Hitze ist sehr effektiv, um einen Biss oder Stich schnell zu behandeln.
    Das Eiweiß im Gift denaturiert bei Hitzeeinwirkung,- sprich; es gerinnt und kann sich damit nicht weiter ausbreiten.

Dazu wird ein Löffel oder Messer heiß gemacht,- dabei sollte es zwar heiß sein, aber verbrennen darfst du dich damit auch nicht,- und auf die betroffene Stelle gehalten.
Zusätzlich schließen sich bei der Hitzeeinwirkung die Poren, weshalb Krankheitserreger es schwerer haben in die Wunde einzudringen und es desinfiziert zugleich.

Empfehlung: Der „Bite-Away-Stick“ (Klick hier) arbeitet mit dem Hitzeprinzip und lässt sich ganz einfach anwenden.
Praktisch für zu Hause und auch natürlich auch für unterwegs,- passt in jede Tasche und ist deutlich einfacher einzusetzen, ohne Verbrennungsgefahr, als die „Löffel- oder Messer-Taktik“.

  • Verschiedene Umschläge können für Linderung des Juckreiz und der Schmerzen sorgen, so wie auch das Abschwellen begünstigen und bringen wohltuende Kühe mit ins Spiel.
    Dazu eignen sich Umschläge aus Essigwasser, Zitronen- oder Zwiebelsaft, Quark, Gurken, Ton-/Heilerde, mit Pfefferminze oder Petersilie gemischt und Kohlwickel.

  • Ätherisches Lavendel- oder Teebaum-Öl kann beim Abschwellen helfen, wenn es lokal aufgetupft wird,- hier bitte auf die Qualität und den Hersteller-Anwendungshinweis achten!
    Du kannst die beiden Öle auch gut miteinander vermischen, um die Wirkung anzuheben.
  • Kühle in Form von Kühlpads oder Eiswürfel,- in ein feuchtes Handtuch gewickelt,- lindert ebenfalls die Schwellung und senkt die Entzündungsreaktion.
    Auch verhindert diese Maßnahme, dass weitere Krankheitserreger es zu leicht haben, in die Wunde einzudringen.

Nun einige Pflanzen, die zerrieben für Linderung sorgen können:

  • Spitz- und Breitwegerich
  • Rubrechtskraut/stinkender Storchenschnabel
  • Bohnenkraut
  • Basilikum
  • Arnika,- hieraus kann man einen Sud herstellen zum Auftupfen, nicht trinken (!)
  • Gänseblümchen

Auch von innen lässt sich arbeiten.
Folgende Maßnahmen kannst du für die innere Unterstützung anwenden:

Da wir stark auf das Histamin in dem Insektengift reagieren, ist es sinnvoll diesem eben entgegenzuwirken.

  • Dazu kannst du im Akutfall hoch dosiert Vitamin C nehmen,- aber nicht alles auf einmal, sondern schön über den Tag verteilt, jede Stunde 50 mg bieten sich hier an.
    Keine Sorge vor einer Überdosierung,- was manche dann befürchten,- Vitamin C ist wasserlöslich und wird einfach mit dem Urin ausgeschieden, wenn zu viel vorhanden ist,- auch ein Grund, warum du es über den Tag verteilt und nicht auf einmal nehmen solltest.

    Eine tatsächliche Überdosierung mit Vitamin C ist sehr unwahrscheinlich,- außer du bist so verrückt und nimmst eine Großpackung auf einen Schlag zu dir.
  • Des Weiteren hilft Reishi sehr gut bei Histamin, um den Spiegel zu senken,- zudem werden dem Vitalpilz viele weitere gute Eigenschaften zugesprochen.
  • Meide histaminhaltige Lebensmittel,- Welche Lebensmittel viele Histamine enthalten, kannst du in wenigen Sekunden selbst ergoogeln.
  • Genug trinken!
    Dein Körper arbeitet gegen das Gift und benötigt dann von einigen Stoffe mehr, als im „Normalbetrieb“.
    Wasser unterstützt diese Vorgänge und spült so richtig schön durch.

Zusatz-Info:
Was brummt hier denn so laut?
Ach, eine Hummel!
Die haben wir ja ganz vergessen!
Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Glauben, dass Hummeln beißen, stechen sie durchaus zu,- mit einem großen „ABER!“

Männliche Hummeln besitzen keinen Stachel und können sich daher nicht wehren.

Weibliche Hummeln haben durchaus einen Stachel, mit dem sie auch mehrfach zustechen können.
Da die Hummel jedoch eher zu den gemächlichen Brumseln gehört, statt zu den wendigen und fleißigen Bienchen, tut sie es sich sehr schwer im Flug zu stechen.

Sie landet lieber und hält sich mit ihrem Beißwerkzeug fest,- das kann durchaus auf dem zu stechenden Objekt sein, weshalb viele glauben, dass Hummeln beißen, aber nicht stechen.

Wenn sie sich richtig positioniert hat, wird der Stachel ausgepackt und in den „Feind“ gestoßen.

Wir Menschen haben in der Regel bis dahin schon längst das „beißende“ Insekt entdeckt und entfernt.

Sind wir doch zu langsam und werden tatsächlich gestochen, ist das Gift von Hummeln nicht so stark wie von anderen stechenden Insekten und verursacht weniger Beschwerden,- sollte keine Allergie vorliegen.

Bis wir eine Hummel soweit gereizt haben, dass sie sich zum Zustechen bequemt, muss aber auch schon eine ganze Menge geschehen.
Eine Ausnahme bilden hier Baumhummeln, die sind ein wenig stechfreudiger,- aber kein Vergleich zu Bienen, Wespen oder Hornissen.

Ist sie nicht eine wahre Schönheit?! 🙂

Zu guter Letzt: Der sinnvollste Weg Insekten-Stichen und Bissen beikommen, ist, sich gar nicht erst beißen oder stechen zu lassen.
Wer hätte es gedacht! 😀

Wie du dies auf natürlichem Weg gestalten kannst, werde ich dir in einem weiteren Beitrag zusammenfassen.
Also, schau die Tage erneut vorbei,- und in der Zwischenzeit lies dich doch mal in das Thema „Endokrine Disruptoren – Vergifteter Haushalt“ oder „14 natürliche Antibiotika für deine Gesundheit“ ein.

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3 + 1 Eis-Rezepte zum Schlemmen ohne Reue! Keto & LCHF (Low Carb High Fat) geeignet!

Es ist HEIß!

Wir haben heute Sonne pur und mitten im Mai schon satte 29 °C zu verzeichnen.
Da ist eine Abkühlung sehr willkommen!

Die klassischen Eissorten werden immer vielfältiger und es gibt kaum eine Geschmacksrichtung, die es nicht gibt.

Dabei kommen,- neben Zucker und anderen Süßungsmittel,- auch reichlich Zusatzstoffe zum Einsatz,- weder das eine, noch das andere ist zuträglich für unsere Gesundheit und wer auf sein Gewicht achten möchte/muss, sollte schon dreimal überlege, ob er sich wirklich etwas „gönnt“.

Ganz ohne Reue-Gefühle kommen die, gleich folgenden, Eissorten aus, die Du bequem zu Hause machen kannst!

Das Eis kommt komplett ohne Zucker daher und ist super-lecker.


Also, ran an die Rührschüssel, her mit den Zutaten und Let´s GO!


Köstliches Kaffee-Eis


Zutaten
:

  • 250 ml Sahne,- idealerweise aus (echter) Weidehaltung
  • 2 Eigelb
  • 1 Ei
  • ½ Vanilleschote
  • 75 g Puder-Erythrit
  • 1 EL löslicher Kaffee

1. Vanillemark aus der Schote kratzen und mit der Sahne und dem Kaffee in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Bitte regelmäßig rühren, damit die Sahne nicht anhängt.

Sobald die Sahne-Mischung aufgekocht ist, vom Herd herunternehmen und 15 Min. abkühlen lassen.

2. In dieser Zeit die Eigelb, das Ei und das Erythrit-Pulver in einer Schüssel verrühren, die groß genug ist, um auch die restliche Masse aufnehmen zu können.

Am besten nutzt du einen Schneebesen oder Rührgerät dazu,- die Masse wird so lange geschlagen, bis sie etwas schaumig ist.

Die Schüssel sollte groß genug sein, dass sowohl die Eier-Erythrit Mischung als auch die Sahne-Mischung hineinpasst.

3. In einem weiteren Topf Wasser erhitzen und die Schüssel mit der Ei-Mischung auf den Topf stellen.

Den Kaffee-Mix der Schüssel hinzufügen.

Unter ständigem Rühren die Masse etwa 4-6 Minuten erhitzen,- achte bitte unbedingt darauf, dass es nicht zu heiß wird, da ansonsten das Eiweiß des Eis denaturiert und du statt einer cremigen Masse, “Eiklumpen” produzierst.
Hier wird es ein klein wenig tricky und es ist etwas Fingerspitzengefühl vonnöten.

4. Jetzt lässt du die Masse abkühlen,- mind. 30 Min,- und im Anschluss gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen.

Entweder du gibst die Masse in deinen Eisschrank, oder, falls vorhanden, in deine Eismaschine.

5. Wenn du eine Eismaschine nutzt, dann folge in diesem Schritt der Anleitung, deines Gerätes.

Sollte deine Eismasse im Eisschrank lagern, musst du jetzt jede Stunde die Schüssel herausnehmen und ordentlich durchrühren, damit die Konsistenz schön cremig wird,- ansonsten hast du einen hartgefrorenen Klotz, den du nur sehr schlecht lösen und aufteilen kannst.

Die Einfrier-Dauer beträgt ca. 4-5 Stunden.
Teste einfach nach 4 Stunden, wie die Konsistenz ist und was dir am ehesten passt.

Dein Kaffee-Eis ist fertig!


Klassisches Schoko-Eis mal anders!

Schoko-Eis darf im Sommer nicht fehlen und damit du ohne Reue lecker schlemmen kannst, bietet sich dieses einfache Rezept sehr gut an, um Keto oder LCHF-gerecht dein eigenes Schoko-Eis zu kreieren und trotzdem zuckerfrei dabei zu bleiben!

Zutaten:

  • 250 ml Sahne,- natürlich im Idealfall aus (echter) Weidehaltung
  • 15 g Backkakao
  • 75 g Puder-Erythrit
  • 2 Eigelb
  • 1 Ei

Der Herstellungsprozess gleicht dem Kaffee-Eis-Rezept,- der Vollständigkeit halber liste ich dennoch alles nochmal auf:

1. Sahne und Backkakao in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen.
Dabei stetig umrühren.

Sobald die Sahne aufgekocht ist, den Topf vom Herd nehmen und für 15 Min. abkühlen lassen.

2. Die Eier und das Erythrit in eine große Schüssel geben,- auch hier muss die restliche Masse wieder hereinpassen,- und schaumig schlagen.

3. Erneut ein Wasserbad vorbereiten, die Sahne-Masse unter die Eimasse mischen und das Wasser zum Kochen bringen.

Unter ständigem Rühren die Masse etwa 4-6 Minuten erhitzen,- achte bitte unbedingt darauf, dass es nicht zu heiß wird, da ansonsten das Eiweiß des Eis denaturiert und du statt einer cremigen Masse, “Eiklumpen” produzierst.
Hier wird es ein klein wenig tricky und es ist etwas Fingerspitzengefühl vonnöten.

4. Jetzt lässt du die Masse abkühlen,- mind. 30 Min,- und im Anschluss gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen.

Entweder du gibst die Masse in deinen Eisschrank, oder, falls vorhanden, in deine Eismaschine.

5. Wenn du eine Eismaschine nutzt, dann folge in diesem Schritt der Anleitung, deines Gerätes.

Sollte deine Eismasse im Eisschrank lagern, musst du jetzt jede Stunde die Schüssel herausnehmen und ordentlich durchrühren, damit die Konsistenz schön cremig wird,- ansonsten hast du einen hartgefrorenen Klotz, den du nur sehr schlecht lösen und aufteilen kannst.

Die Einfrier-Dauer beträgt ca. 4-5 Stunden.
Teste einfach nach 4 Stunden, wie die Konsistenz ist und was dir am ehesten passt.

Dein Schoko-Eis ist fertig!


Falls dein leckeres Schoko- oder Kaffee-Eis tatsächlich den Herstellungstag und länger überleben sollte und nicht schon aufgefuttert wird, achte bitte darauf, dass du das Eis innerhalb von spätestens 2 Wochen aufgebraucht hast.

Die Aufbewahrungsschüssel sollte mit einem Deckel verschließbar sein.

Wenn du es nicht gleich aufbrauchst, dann ist es normal, dass das Eis komplett durch friert und richtig hart wird.

Dann solltest du das Eis vor dem Verzehr ca. 20 Min. leicht antauen lassen,- aber bitte beachten, dass es dann nicht wieder eingefroren werden darf!

Wenn du dein Eis,- was ich schier für (fast) unmöglich halte, weil es so lecker ist,- deutlich länger, als die 2 Wochen aufbewahren willst, musst du leider mit einem geschmacklichem Verlust rechnen,- also, wäre es sinnvoller auch wirklich in diesem Zeitraum das Eis zu verputzen.


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Nun kommen wir zu einem meiner Favoriten – ich esse ultra-gerne Joghurt-Eis!

Diese Zubereitung unterscheidet sich nun von den anderen Beiden,- aber erst mal die Zutaten:

  • 350 g Naturjoghurt,- ich nutze sehr gerne (wenn ich welchen bekomme), den Joghurt vom Demeterhof hier bei uns vor Ort
  • 60 g Xylit
  • 60 ml Sahne,- echte Weidehaltung
  • ½ TL Vanille-Extrakt
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und ordentlich vermischen.
    Achte darauf, dass diese Schüssel auch wirklich in dein Eisfach passt!


2. Die Schüssel mit deinem leckeren Frozen-Joghurt-Gemisch in das Eisfach stellen und 2 Stunden in Ruhe lassen.

3. Nach den 2 Stunden wird das Eis zum ersten Mal umgerührt.
Jetzt kannst du es, wie schon von den anderen beiden Rezepten bekannt, jede Stunde einmal ordentlich umrühren.

Insgesamt benötigt das Eis wieder 4-5 Stunden.

Im Gegensatz zu den anderen beiden, solltest du dieses Eis zügig aufbrauchen, da es ansonsten nicht mehr sooo dolle schmeckt.
3-4 Tage maximal,- so meine Erfahrung.

Natürlich schmeckt das Eis jetzt schon super.
Jedoch mit frischen Beeren oder Früchten kannst du es noch mal ordentlich aufpeppen,- achte auf die jeweiligen Zuckergehalte, damit es wirklich im Keto-Bereich bleibt.

Erdbeeren sind hier meine Lieblinge!
Neben wichtigen Vitaminen und Mineralien sind sie auch noch Keto/LCHF-geeignet.

Je nach Laune mische ich pürierte Erdbeeren gleich unter die Eis-Masse, bevor ich sie in das Gefrierfach gebe, oder schneide einige Erdbeeren klein, um die fertige Kreation damit zu toppen.

Mit verschiedenen Beeren lässt sich dein Frozen-Joghurt-Eis immer wieder neu gestalten und liefert tolle Farben,- das Auge isst ja bekanntlich mit.

Ein paar wichtige Hinweise:
Xylit kann,- wenn man es nicht gewohnt ist und/oder „zu viel“ auf einmal konsumiert, abführend wirken.
Daher ist es ratsam, mit einer kleinen Menge zu starten, um dich daran zu gewöhnen!

Wenn du Hundemama oder -Papa bist, dann achte bitte peinlichst genau darauf, dass dein Vierbeiner weder bei der Herstellung etwas von dem Xylit abbekommt, noch später vom Eis!
Xylit ist TÖDLICH für Hunde! Das ist keine Übertreibung!


Hier noch ein ganz besonderes „Eis“-Rezept:

Wer sagt eigentlich, dass Eis immer fruchtig-süß oder cremig-süß sein muss?
Warum nicht mal ein herzhaftes “Eis am Stiel” versuchen?

Komm!
Stellen wir deine Geschmacksnerven auf den Kopf und machen Knochenbrühen-Eis!

Die wertvollen Vorzüge von Knochenbrühe sind in der bewussteren und alternativen Szene schon ein Weilchen bekannt.

Ich selbst mache immer größere Mengen und friere einen Teil eh ein,- aktuell ganz toll aus Hirschknochen.

Warum die Vorzüge der Knochenbrühe nicht mal als Erfrischung für den Sommer nutzen,- lecker und gesund!

Dazu benötigst du 480 ml Knochenbrühe,- idealerweise selbstgemacht,- und 1 EL Gelatine aus (echter) Weidehaltung.

Um geschmacklich etwas zu variieren, kannst du natürlich auch noch einige Kräuter deiner Wahl hinzufügen und dadurch verschiedene Arten Knochenbrühen-Eis kreieren.

Deine Knochenbrühe wird aufgewärmt, die Kräuter deiner Wahl hinzugefügt und mit der Gelatine untergerührt.

Die Brühe muss nicht kochen, es reicht, wenn sie “gut erwärmt” wird.

Danach die Knochenbrühe abkühlen lassen und in deine Eisförmchen einfüllen.

Für mind. 5 Std. in den Gefrierschrank,- und schon ist dein Knochenbrühen-Eis fertig!

Kleiner Hinweis: Du solltest das Eis nicht in großen Mengen vorbereiten, sondern nur so viel, wie bei euch innerhalb eines Monat verzehrt wird.

Alternativ zu den Eisförmchen, kannst du natürlich auch “Eis-Pralinen” mit der Knochenbrühe herstellen oder füllst die Brühe einfach in simple Eiswürfelbehälter ab.

Nicht nur für dich und deine Familie bietet das Knochenbrühen-Eis eine tolle Erfrischung, sondern auch dein Hund profitiert davon.

Also, wenn du deinen Vierbeiner beim Eisschlecken nicht mit großen Kulleraugen zuschauen lassen willst, dann gönne ihm doch ein bisschen vom Knochenbrühen-Eis!

Zugegeben: Das letzte Eis ist wirklich „gewöhnungsbedürftig,- wenn auch gesundheitlich und geschmacklich sehr toll,- und wenn dich die Eis-Lust packt, wirst du wahrscheinlich eher weniger auf das Knochenbrühe-Eis zurückgreifen.
Für „Zwischendurch“ ist es jedoch echt ´ne Bomben-Alternative und sorgt für wohltuende Abkühlung!


Zum Abschluss kurz zum Thema „Keto“:
Ketogene Ernährung bedeutet, dass nur ein verschwindend geringer Anteil an Kohlenhydraten verzehrt wird und der Körper, statt aus diesen, über die sogenannte Ketose Energie gewinnt.

Entgegen der landläufigen Meinung, sind wir durchaus in der Lage, mit nur ganz wenig Kohlenhydraten auszukommen, ohne Energie einzubüßen oder gar an einem Mangel zu sterben.

Auf die ganzen Vorgänge möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen,- dich jedoch darauf aufmerksam machen, weshalb Keto eine sinnvolle Ernährungsweise darstellt, wenn man sich bewusster und gesünder ernähren möchte.

Ein Freund von mir hat mit Keto gestartet,- ziemlich im Hauruck-Verfahren, aber in Begleitung von seinem Arzt,- als er an einem bedrohlichen Punkt in seinem Leben angelangt war.

Asthma, starkes Übergewicht und Diabetes Typ II, welcher immer mehr „außer Rand und Band“ zu arten schien.

Er hat sich umfassend informiert und seine Ernährung zu 100 % umgestellt,- und durchgezogen!

Mit einem Resultat, dass sich sehen lassen kann:

  • In einem verhältnismäßig kurzem Zeitraum von unter einem Jahr satte 55 Kg abgenommen
  • sein Asthma hat sich deutlich verbessert
  • sein Diabetes ist nicht mehr vorhanden,- ein Ergebnis, welches sein Arzt schier umgehauen hat

Er fühlt sich regelrecht wie ein junger Gott und hat mit seinen Mittfünfzigern nun mehr Energie und Lebensfreude, als die ganzen Jahre davor.

Für ihn steht fest, dass er diese Ernährungsweise beibehalten wird.
Für mich ist es wieder ein deutliches Zeiten dafür, wie wichtig es ist, sich mit Ernährung bewusst auseinanderzusetzen und nicht einfach zu glauben, was einem auf dem Silbertablett serviert wird.

Unsere offizielle „Ernährungsempfehlung“ gehört vollkommen auf den Kopf gestellt und der Fokus sollte unbedingt weg von den ganzen leeren Kohlenhydraten, hin zu einem gesunden Umgang; mit natürlichen Fetten, Eiweiß und den Mikronährstoffen, die wir alle so dringend benötigen!

Die Keto-Ernährung MUSS es nicht unbedingt sein,- LCHF (Low Carb High Fat) ist eine mildere Variante dessen und erlaubt etwas nachsichtiger mit Kohlenhydraten umzugehen; bietet dennoch sehr groß Vorteile.

Ich persönlich werde einen Mittelweg anstreben,- das Thema Keto interessiert mich dennoch sehr, weshalb ich mir auch eins der kostenlosen Exemplare des „Keto-Kickstartes“ gesichert habe.
Diesem werde ich mich nun auch widme, damit ich euch in Kürze einen ausführlichen Bericht über die Grundlagen der Keto-Ernährung liefern kann.

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Die Pille & Co. – der schleichende Tod!

Wie hormonelle Verhütungsmittel auf verschiedenen Wegen dein Leben zerstören!


Ist der Titel des Beitrags zu drastisch gewählt?
Übertreibe ich damit nicht irgendwie?

Ja, er ist sehr aufreißerisch und passt eher auf die Titelseite eines wohlbekannten MeinungsBILDungs-Blattes, als hierher.
Dennoch halte ich den Titel für mehr als zutreffend!

Und nun höre ich sie schon,- die Stimmen, die im Hintergrund empört zu raunen beginnen:
„Was für ein Schwachsinn! Ich nutze die Pille schon seit 12.673.672 Jahren und hatte NIE Probleme damit!!!11!1Drölfzig“

Tja, ich weiß und soll ich dir was sagen?
Ich gehe jede Wette ein, dass du irgendwelche Nebenwirkungen hast!


Ich stelle hiermit die steile These auf, dass es keine einzige Frau gibt, die KEINE Nebenwirkungen durch hormonelle Verhütungsmittel hat!

Warum?
Dafür gibt es mehrere Fakten, die mich zu dieser These verleiten,- aber beginnen wir erst mal mit den Nebenwirkungen.


Welche Beschwerden und Nebenwirkungen können durch eine hormonelle Verhütung auftreten?

  • Übelkeit inkl. Erbrechen
  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen
  • Brustspannen
  • Blähbauch
  • veränderter Geruchssinn
  • trockene Scheide
    – dadurch Anfälligkeit für vaginale Infekte (bakteriell/ Pilze)
  • Schmerzen in z.B. Eierstöcken
  • Kopfschmerzen
  • FNH – gutartige Wucherung der Leber
  • Migräne
  • Blutungsstörungen
  • Erhöhung des Thrombose-Risikos (Venen-Thrombose/Lungenembolie),- welches bei Diabetes und
    Raucherinnen noch mehr steigt
  • Ovarial-/ Eierstockzysten
  • Silent Inflammation/ stille Entzündungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • erhöhtes Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken
  • Schmier- & Zwischenblutungen
  • erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken,-
    das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken ist doppelt so hoch,
    als im Vergleich zu Frauen, die nicht hormonell verhüten
  • Libidoverlust
  • erhöhter Homocystein-Spiegel
  • geminderte Lebensqualität
  • Ausfluss
  • Abfall der Empathiefähigkeit
  • weniger Körperbewusstsein/ veränderter Geruchssinn
  • erhöhtes Risiko für depressive Verstimmungen und
    Depressionen,- bis hin zu Suizid-Gedanken
  • erhöhte Eifersucht
  • gestörter Adrenalin-Stoffwechsel

Sicherlich fehlt noch die ein oder andere Nebenwirkung…

Auch bei CMS und Diabetes gibt es Hinweise darauf, dass hormonelle Verhütungsmittel Auslöser dafür sein können.


Die Pille war revolutionär und hat der Frau (vermeintliche) Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr (Sexual-)Leben gegeben.

Auch wird die Pille als „Wundermittel“ bei so manchen Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt,- Endometriose, POCS usw.

Zusätzlich bieten die künstlichen Hormone ja noch weitere tolle Vorteile, gerade für junge Mädchen, die zur Frau heranwachsen.

Brustwuchs, tolle Haare, klares Hautbild,- was möchte eine junge Frau mehr in diesem Alter?
Und damit es sich auch gleich richtig lohnt, gibt es neben den Beauty-Versprechungen auch direkt noch ein paar „Giveaways“ dazu, wie Schminktäschchen und der gleichen.

In einem Bericht von vor einigen Jahren, habe ich gelesen, dass es sogar Sonderaktionen gab, bei denen Handys verschenkt wurden, wenn die Mädels sich ihre erste Pillenpackung abgeholt haben,- großartig!

In meinen Augen wohl eher sehr verwerflich!

Hast du dich schon einmal gefragt, was die Folgen davon sein könnten, wenn in den wachsenden Körper eines jungen Mädchens massiv durch künstliche Hormone eingegriffen wird?
Welche Auswirkungen das auf die erst frisch entstehende Weiblichkeit haben kann?

Unser Hormonhaushalt ist ein sehr empfindliches Konstrukt,- bei uns Frauen noch deutlich empfindlicher, als bei den Männern.
Vermeintliche Kleinigkeiten reichen aus, um ihn aus der Bahn zu werfen,- wieder herein finden ist oftmals sehr schwer,- man rennt von Pontius bis Pilatus.

Schau dir mal Statistiken an mit Erkrankungen, die durch einen entgleisten Hormonhaushalt entstanden sind.
Die daraus resultierenden Erkrankungen und Beschwerden sind vielfältig, es leiden immer mehr darunter und Abhilfe gibt es kaum, da sich die Schulmedizin nicht richtig damit befasst und lieber Symptombekämpfung betreibt, statt „das Übel an den Wurzeln zu packen“.

Unerwähnt bleibt ebenfalls, dass es lange bekannt ist, dass hormonelle Verhütungsmittel wahre Mikronährstoffräuber sind und dem Körper die wenigen essentiellen Bausteine klaut, die er dringend benötigt, um gesund am Laufen zu bleiben.

Dies betrifft nicht nur „die Pille“, sondern alle hormonellen Verhütungsmittel!

Auch wenn immer weiter vehement gesagt, dass z.B. die Hormonspirale nur lokale Wirkung haben kann,- obwohl auch diese Hoax inzwischen widerlegt wurde.

Hier 2 Beispiele dafür, dass selbst im „Mainstream“ diese Info schon angekommen ist und dennoch immer an der Aussage festgehalten wird, dass die Spiralen nur lokal wirken.
Quelle, Stand 10.10.21: Bild 1 „Quarks„/ Bild 2 „NDR


Warum haben dann so viele offensichtlich keine Probleme mit hormonellen Verhütungsmitteln und wie kann ich behaupten, dass dem doch so ist?

„Leider“ treten die meisten Nebenwirkungen nicht mit einem Schlag auf, sondern kommen zum Teil über die Jahre verteilt sehr langsam und schleichend.
Genau das ist der Punkt, was viele glauben lässt, dass sie keine Nebenwirkungen haben.
Sie merken es einfach nicht, da sie über den langen Zeitraum keinen Zusammenhang ziehen können.


Mikronährstoffe-Mängel

Welche Mikronährstoffe geraten in den Mangel bei hormonellen Verhütungsmittel?

  • Vitamin C
  • Vitamin B1, 2,6,9 (Folat) und 12
  • Vitamin E
  • Magnesium
  • Zink
  • Jod

Warum und wie greifen die künstlichen Hormone so in den Mikronährstoffhaushalt ein?

Es gibt unterschiedliche Punkte, an denen die künstlichen Hormone wirken und eine Verknappung an Mikronährstoffen verursachen.

Darm: Der Darm ist nicht der einzige, aber wichtigste Teil unseres Körpers, wenn es darum geht, dass wir mit Mikronährstoffen versorgt werden.
Oral eingenommene künstliche Hormone können die Darmflora schädigen, aber auch dafür sorgen, dass Mikronährstoffe nicht mehr so gut durch die Darmschleimhaut resorbiert werden können, wie es eigentlich vorgesehen war.

Nieren: Die Nieren sind wichtig für unsere Entgiftung und künstliche Hormone stellen eine Art Gift dar, zumal etliche Zusatzstoffe enthalten sind, die im Körper nichts zu suchen haben.
Daher wird die Ausscheidungstätigkeit der Nieren angeregt und damit werden automatisch auch mehr Mikronährstoffe ausgeschieden.
Zusätzlich werden manche Mikronährstoffe als “Transporter” gebraucht, um Giftstoffe aus dem Körper zu begleiten.

Oxidativer/ nitrosativer Stress: Hormonelle Verhütungsmittel lösen im Körper nitrosativen bzw. oxidativen Stress aus,- dabei werden freie Radikale freigesetzt, die zu Zell- und Mitochondrien-Schäden führen können und dies wiederum hat mannigfaltige negative Auswirkungen auf den gesamten Körper.

Um diese Schäden zu kompensieren, benötigt der Körper um ein vielfaches mehr an Mikronährstoffen, als es im Normalfall wäre.

“Transporter” (Enzyme/Proteine): Um von A nach B im Körper zu gelangen und in die Zellen zukommen, brauchen Mikronährstoffe, Hormone und Co. “Transporter”,- sie sind wie Taxifahrer, die die einzelnen Stoffe zu ihrem Ziel fahren oder der Portier, der ihnen die “Tür” zur Zelle öffnet.

Durch hormonelle Verhütungsmittel werden diese Transporter und Türöffner entweder blockiert, lahmgelegt oder besetzt, was dann natürlich zum Mangel führt.

Silent Inflammation/ stille Entzündungen: Durch die Mängel und Schädigungen können sogenannte “stille Entzündungen” entstehen.
Du sieht sie nicht, du merkt sie nicht,- und dennoch richten sie großen Schaden an und können ebenfalls zu diversen Beschwerden führen,- mit diesen Beschwerden wirst du von A bis Z geschickt und bestenfalls wird dir eine Symptomunterdrückung angeboten, tatsächlich helfen können dir die schulmedizinisch-praktizierenden Ärzte in der Regel aber nicht und sehr viele Betroffene werden auf die „psychosomatische Schiene“ abgeschoben.

Ein weiterer Punkt, der damit verbunden ist, ist die Tatsache, dass der Homocystein-Spiegel mit der Nutzung von hormonellen Verhütungsmitteln steigt.
Auch hieraus ergeben sich wieder sehr viele Beschwerden, Erkrankungen und Dysbalancen im Körper,- auch dies siehst du nicht, die Folgen davon können aber schwerwiegend sein.

Die Möglichkeiten sind also sehr groß, um künstliche Mängel und Dysbalancen im Körper zu produzieren, durch die Verwendung von hormonellen Verhütungsmitteln.

Unsere Lebensweise und Ernährung sind schon so ausgelegt, dass sich die meisten von uns in einem großen Mikronährstoff-Mangel bewegen.

Warum dies so ist, kannst du hier nachlesen:
6 Gründe, warum wir vor vollen Tellern verhungern & uns dabei auch noch vergiften!

Welche Nebenwirkungen auftreten, kann niemand vorhersagen.
Dass sie auftreten, ist jedoch (fast) unabdingbar!

Nun ist es ja “leider” oder zum Glück so, dass unser Körper nun mal vieles ausgleichen kann,- der eine besser, der andere weniger gut,- und dadurch “verschleppt” sich vieles, wodurch der Zusammenhang mit den hormonellen Verhütungsmitteln verwischt wird.

Auch kennen sich die allerwenigsten Ärzte tatsächlich mit Mikronährstoffen und ihrer Wichtigkeit aus, weshalb auch kaum jemand Rückschlüsse von Beschwerden, auf Mängel und damit zu den hormonellen Verhütungsmitteln zieht.


Ich möchte an dieser Stelle vorerst zu einem Abschluss kommen, weil…:
Der Beitrag war eigentlich als ein einzelner Artikel gedacht, allerdings ist das Thema so umfangreich, dass ich nun eine Beitrags-Reihe daraus mache, um dir zu verdeutlichen, warum ich so eine drastische Überschrift gewählt habe und der Meinung bin, dass jede Frau irgendwelche Nebenwirkungen durch hormonelle Verhütung hat,- auch, wenn sie es gar nicht weiß.

Es werden in den nächsten Tagen folgende Artikel noch kommen:

  • Welche Auswirkungen haben die Mikronährstoff-Mängel und Dysbalancen in deinem Körper?
  • Auf welche Lebensbereiche können sich die Nebenwirkungen noch auswirken, außer direkt auf deinen Körper?
  • Erfahrungsberichte und Linksammlung zu hormoneller Verhütung und den damit verbundenen Nebenwirkungen
  • Alternative Verhütungsmittel

Wenn du unbedingt auf dem Laufenden gehalten werden willst, wäre es sinnvoll den Newsletter zu abonnieren.
Sobald die Beiträge fertiggestellt sind, werde ich einen zusammengefassten Newsletter mit den Beiträgen verfassen und ihn dir schicken.

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Herpes / „Fieberbläschen“ endlich loswerden!

Herpes labialis ist die häufigste Form des Herpes-simplex-Virus Typ 1 und wird auch als „Lippenherpes“ oder „Fieberbläschen bezeichnet.

Dabei entstehen an der Lippe schmerzhafte flüssigkeitsgefüllte Bläschen.

Übertragen wird der Virus meist durch Speichel.

Ob beim Küssen, durch Tröpfchenübertragung, ein nur mäßig gereinigtes Glas,- es gibt viele Wege sich schnell und einfach mit dem lästigen Virus zu infizieren.

Es ist wichtig, dass du verstehst, dass der Virus nicht mehr aus deinem Körper verschwindet,- und das ist auch gar nicht schlimm.

Wenn du einmal damit infiziert wurdest, dann ruht der Virus in deinen Zellen und wird von deinem Immunsystem in Schach gehalten.

Kommt nun allerdings eine andere “Bedrohung” daher und mischt unser Immunsystem auf, gibt es nicht mehr so viel Acht auf den Herpes und der dann prompt die Gelegenheit nutzt, um “auszubrechen” und die “hübschen” nervtötenden und schmerzhaften Bläschen entstehen zu lassen.

Daher ist das Wichtigste, dass du dein Immunsystem gut unterstützt, damit es nicht schon bei kleinen harmlosen Erkältungs-Virus aus der Bahn geworfen wird.


Die wichtigsten Säulen für ein stabiles Immunsystem sind immer:

  • gesunder Darm
  • gesunde Leber
  • eine gute Schlafqualität
  • „Work-Life-Balance“
  • tgl. Bewegung an der frischen Luft
  • Gedankenhygiene & Stressreduktion
  • Vermeidung von Schadstoffen, so gut es geht
  • eine natürliche & artgerechte Ernährungsform,- Paleo, LCHF, traditionell nach Weston Price
  • gezielte und durchdachte Supplementierung, falls Bedarf bestehen sollte. Hier sollten entsprechende Checks (Mikronährstoff-, Darmfloraanalyse usw.) erfolgen

Ist “das Kind schon in den Brunnen” gefallen und du hast lauter nervende Bläschen?

Die nachfolgenden Pflanzen und Mittel hab ich euch aus Erfahrungsberichten zusammengefasst, die sich bewährt haben, um Herpes-Bläschen zu behandeln:

  • frischer Eigenurin
  • Melissenblätter zerkauen und drauf tupfen, oder ätherisches Melissen-Öl
  • MMS
  • Zahnpasta mit Pfefferminz
  • Nelke
  • Strohblume
  • Lavendel
  • Teebaum-Öl
  • L-Lysin
  • Honig/ Manuka-Honig
  • Zinksalbe
  • Wasserstoffperoxid 3%
  • Knoblauch frisch gepresst mit Kokos- Öl mischen
  • Drachenblut ( Sangre de Grado )
  • Aloe Vera
  • GFK-Extrakt
  • DMSO
  • Propolis
  • Oregano-Öl
  • Süßholz
  • Ingwer
  • Ingwer-Curcuma-Honig-Paste
  • Stressreduktion
  • Schwedenkräuter (achtung brennt!)
  • Schwermetal-Ausleitung
  • KS
  • Apfelessig
  • TL in kochendes Wasser, vorsichtig auf die Stelle und anschließend Honig darauf geben
  • Vitamin C
  • ätherisches Myrten-Öl
  • ätherisches Schafgarben-Öl
  • Spagyrische Salbe
  • innerer Konflikt lösen / 5BN
  • Zitrone
  • Zistrosen-Tee
  • ätherisches Zirben-Öl
  • Niauli-Öl

Wie schon geschrieben, handelt es sich um eine Zusammenfassung aus Erfahrungsberichten.
Nicht alles ist für jeden anwendbar und es liegt in deiner Eigenverantwortung, dich umfassend über die jeweiligen Mittel und Wege zu informieren und ggf. mit deinem Arzt abzusprechen, bevor du sie anwendest.


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6 Gründe, warum wir vor vollen Tellern verhungern & uns dabei auch noch vergiften!

Lebensmittel – Nahrungsmittel – Füllmittel?

Wir leben heute in Hülle und Fülle.

Egal wo wir sind,- schnell ist im Supermarkt der Wocheneinkauf erledigt und im Discounter jagen wir die besten Schnäppchen!

Der Bäcker lockt am Morgen schon mit dem herrlichen Duft nach frisch-aufgebrühtem „Café to Go“ und fluffigem Croissant,- wer kann da schon widerstehen!

Für den „kleinen Hunger zwischendurch“ gibt’s was vom Kiosk und kochen?
Na, dafür bleibt keine Zeit!
Also, was aus der Tiefkühltruhe, oder doch lieber etwas Schnelles von einem der vielen namhaften Fastfood-Restaurants,- schnell, keine Arbeit und lecker!

Wir leben durchaus in einer praktischen Welt, in diesen Tagen!

Ich kenne es ja selbst zur Genüge!
Wenn ich nach einem arbeitsreichen Tag,- Hund, Kind, Haus, Arbeit, Mann,- dann auch noch eine nahr- und schmackhafte Mahlzeit kredenzen soll, würde ich auch am liebsten einfach zum Hörer greifen und etwas bestellen,- zu Glück leben wir auf dem Land am AdW und der Lieferservice ist hier doch recht übersichtlich.

Gesundheitlich ist diese Lebensweise jedoch für den Arsch und unser weiterer bequemer Lifestyle erledigt den Rest, um den Weg zu ebnen für allerlei Zivilisationskrankheiten.

Seit ca. den 1950er kann man eine steile Veränderung unserer Ernährungsweise und Lebensmittel beobachten, gepaart mit einem massiven Rückgang an täglicher Bewegung an der frischen Luft.
Zugleich sieht man, dass die Zahl der Erkrankungen stark steigen und inzwischen explodieren sie regelrecht.

Die Betroffenen werden nicht nur immer jünger,- auch Kinder haben inzwischen stark bei Diabetes, Asthma, Allergien und dergleichen zugelegt und nun ja, zulegen tun sie auch immer mehr,- auch die Anzahl an Erkrankungen und Beschwerden bei einem Patient ist am Steigen.

Zwischenbemerkung:
Ja, es gibt auch noch weitere Gründe und man muss das „Gesamtpaket“ betrachten,- die Ernährung macht allerdings den Bärenanteil daran aus.


Woran liegt das?

Unser Körper erzeugt Hungergefühle, wenn er Bau- und Brennstoffe (Energie, Wärme) benötigt.

Hier eignet sich der Vergleich zum Bau und Betrieb eines Hauses recht gut.

Der Körper hat seinen Bauplan und eine Liste, mit allen Baustoffen, die er benötigt, um genau dieses Haus zu errichten oder Instand zu halten.

Es wird Holz, Zement, Mörtel, Dachziegel, Fenster, Türen, Stromleitungen und noch vieles mehr brauchen, um zu entstehen und auch später, um „verbrauchte/abgenutzte“ Materialien gegen neue auszutauschen, damit das Gebäude intakt bleibt.

Nach dem Bau werden Heizmaterialien benötigt, damit die Anwohner des Hauses nicht frieren und natürlich auch Energie, um alle Geräte betreiben zu können.

Auf unseren Körper übertragen sind die Baustoffe und Heiz-/Energiestoffe, die Mikro- und Makronährstoffe, die wir mit unserer Nahrung zu uns nehmen.


Die Natur hat unsere Lebensmittel so wachsen lassen, dass sie genau das enthalten, was wir benötigen.
Bis wir Menschen auf die Idee kamen, es besser zu können, um Kosten zu sparen und maximalen Gewinn herauszuschlagen.

Ersatzstoffe, Füllstoffe, Chemikalien, unreif Ernten, ausgelaugte Böden, Verkochen bis zum Exodus,- und zur absoluten Krönung der Idiotie: genetisch veränderte Lebensmittel (GMO/GVO)

Was übrigens der Grund dafür ist, dass deine Oma und dein Opa 190 Jahre alt wurden und quietschfidel ins Grab gesprungen sind.
Diese Sprüche hört man leider immer wieder und ich bitte darum, mal wirklich die Zeit und Lebensweise von damals, mit unserem Lifestyle zu vergleichen.
Hätten Oma und Opa ebenfalls so gelebt, wie wir es heute tun, wären sie sicherlich nicht bis ins hohe Alter gesund und munter geblieben.

Diese „Ersatz-Baumaterialien“ kann unser Körper nicht richtig verwerten.
Er versucht sein Bestes,- und er ist ein wahrer Meister darin,- aber irgendwann bricht der „Pfusch am Bau“ in sich zusammen und es entstehen große Baustellen,- oder es hinterlässt eine regelrechte Ruine.


„Bio ist Geldmacherei und ich achte darauf, dass wir genug Obst und Gemüse essen, das reicht aus!“

Dies ist auch immer so eine Sache, die man regelmäßig zu hören bekommt und worauf ich noch kurz eingehen möchte, bevor wir uns dem Hauptthema widmen.
Ich muss dir (leider) sagen, dass du im Unrecht bist, wenn du glaubst, mit konventionellen Lebensmitteln, den Bedarf optimal oder auch nur ausreichend zu decken,- das ist schier unmöglich!

Bei Bio-Lebensmitteln sollte man immer darauf achten, woher sie stammen.
„Bio“ ist ein weitläufiger Begriff und die Punkte, die ein Produkt als „Bio“-Zertifikats-fähig aufweisen muss, sind nicht das „Gelbe vom Ei“.

Außerdem läuft auch viel Betrug unter diesem Siegel, weshalb ein Produkt durchaus das Zertifikat haben kann, ist aber unter schlechten Bedingungen irgendwo angebaut worden,- hier gibt es Betrug bzgl. dem Einsatz von Pestiziden, aber auch Bestechung und vieles mehr,- richtig kriminell!

Also, zu einem gewissen Teil kann man durchaus sagen, dass mit „Bio“ viel Geld abgezockt wird beim Verbraucher.

Es gibt allerdings auch echtes Bio und ein paar Marken, die weit über die Bio-Standards hinausgehen,- die bekanntesten sind wohl Bioland, Naturland und als Nr. 1 Demeter.

Es lohnt sich auch kleinere Anbieter im Internet anzuschauen und in deinem Umfeld die Bauern abzuklappern.
Das Bio-Zertifikat kostet ein paar Scheinchen und wird einem Produkt nicht dauerhaft verliehen,- sprich: es fallen immer wieder hohe Kosten an, die ein Bauer evtl. nicht stemmen kann oder möchte, obwohl er alle Kriterien erfüllt, oder sogar darüber hinaus.

Fazit: Prüfe, was du kaufst genaustens und manchmal ist wirklich gesunde Ernährung näher, als du glauben magst.


Kommen wir zum Hauptthema: Welche Punkte sind dafür verantwortlich, dass unsere konventionellen Lebensmittel uns eher vor dem Teller verhungern lassen,- oder sogar richtig krank machen?

1: Mangel an Mikronährstoffen aufgrund ausgelaugter Böden

Im Laufe unseres industriellen Zeitalters wurde immer mehr und mehr automatisierte Landwirtschaft geschaffen.
Früher wurden verschiedene Pflanzen auf einem Acker angebaut,- zum Teil mehrere Sorten über das Jahr verteilt und jedes Jahr etwas anderes.

Damit hatten die Pflanzen genug Vitalstoffe im Boden, da nicht jede Pflanze 1:1 das Gleiche benötigt.

Heute läuft es in der Regel so, dass über zum Teil Jahre hinweg auf einem Feld das Gleiche angebaut wird.

Hier muss ich eine Lanze für die deutsche Landwirtschaft brechen,- reine Monokultur gibt es in Deutschland kaum noch und soll auch gänzlich verschwinden.
Leider stammen die meisten Lebensmittel nicht aus Deutschland, die wir üblicherweise kaufen.

Oft sind es große Anbaufarmen,- zum Beispiel in Spanien und Italien,- wo Monokultur betrieben wird und Menschen regelrecht ausgebeutet werden,- moderne Sklavenhaltung für billiges und wertloses Obst und Gemüse, frisch bei deinem Standard-Händler.

Hier zwei Dokus zu diesem Thema,- inkl. dem „Bio“-Betrug:
Europas dreckige Ernte: Ausbeutung mit EU-Geldern
Billiges Bio: Nelson deckt die Tricks bei spanischen Tomaten auf


2: Düngemittel
Düngemittel werden natürlich auch schon seit Jahrhunderten in der Landwirtschaft eingesetzt.
Früher war es ausschließlich natürliche Düngemittel, wie Ausscheidungsprodukte von Mensch und Tier oder auch pflanzlicher Natur, wie Brennnessel-Jauche.

„Fun-Fact“: Hast du schon vom Brennnessel-Krieg in Frankreich gehört?
Brennnesseljauche wurde in Frankreich bis vor 10 Jahren strikt verboten und wer sie herstellt und das Wissen über die Herstellung weitergibt, konnte mit einer Strafe bis zu 75.000,- € rechnen,- verrückt, die Franzosen!


Heute werden ausschließlich chemische Düngemittel genutzt,- ja, auch Gülle kann man nicht mehr als „natürlich“ bezeichnen, da hier eine hohe Belastung an Chemikalien, durch die Futtermittel und Medikamente vorhanden ist.

Auch aus Klärschlamm und Klärabwasser wird Düngemittel hergestellt.
Da unsere Klärwerke jedoch nicht in der Lage sind, wirklich alles rein zu filtern, gesellen sich da diverse Rückstände von den verschiedensten Medikamenten,- Schmerzmittel, Antibiotika und natürlich auch Rückstände von hormoneller Verhütung, wie die Antibabypille.

Oder Nanopartikel von Haushaltsreinigern, Hygiene- und Pflegeprodukten und vieles mehr,- darunter fallen viele endokrine Disruptoren und so leckere Sachen, wie Nano-Plastik.

Die Pflanzen nehmen es auf und damit wir natürlich auch!


3: Herbizide, Pestizide und Fungizide
Ob als Dünger, Unkrautvernichter oder „Schutz“-Mittel,- reichlich künstliche Chemikalien, wobei Glyphosat das bekannteste ist und nicht nur im übertragenden Sinne in aller Munde.

Auf alle Stoffe einzugehen würde den Rahmen sprengen, aber gerade Glyphosat gerät immer mehr in Verruf, da es inzwischen fast bei jedem Menschen nachweislich im Körper vorhanden ist.
Es wurden Tests mit Urinproben durchgeführt, wobei selbst Menschen getestet wurden, die sich ihrer Meinung nach, gesund mit „Bio“-Lebensmitteln ernähren,- und selbst bei ihnen wurden Rückstände nachgewiesen, woran man deutlich sieht, wie stark alles damit belastet ist.

Nachlesbar auf der Seite: „Urinale“

Pestizide, Herbizide und Fungizide haben nur eine Funktion:
Sie töten andere Lebewesen!

Wenn du nun glaubst, dass wir Menschen davon nicht betroffen sind, irrst du dich gewaltig.
Wir sterben zwar nicht gleich daran, wie andere Lebewesen,- aber viele Wege führen nach Rom.

Ja, ich weiß,- es wird immer gesagt, dass die Grenzwerte weit unter einer offiziell schädlichen Wirkung liegen.

Jedoch gibt es hier ein paar „Ungereimtheiten“ vorhanden sind, die leider noch immer nicht genug Gehör finden.

Zum einen werden wir ja nicht bloß einem Stoff ausgesetzt, sondern einer wirklich gigantischen Anzahl,- nicht nur durch Lebensmitteln, auch im Haushalt,- WIE diese Stoffe miteinander wirken und welche Auswirkungen dies auf unseren Körper hat, weiß niemand so wirklich!

Diese Chemikalien-Cocktails sind hoch-gefährlich für unsere Umwelt, die Tierwelt und auch für uns!

Der zweite Punkt ist, dass die Grenzwerte ja schön und gut sind,- jedoch stellt sich bei vielen Chemikalien (Anzahl nicht bekannt) ein interessantes Paradoxon ein:
„Normale“ Menge = „keine“ Probleme
Hohe Menge = schädliche Wirkung

Und nun kommts: geringe Menge = die gleiche oder eine ähnlich schädliche Wirkung, wie die hohe Menge!
Forscher, die sich dieser Sache annehmen wollen, bekommen einen Haufen Steine in den Weg gelegt.
Von der Regierung und der Industrie kommen Aussagen, frei nach dem Motto: „Wir halten uns an die Grenzwerte. Da es keine Studien dazu gibt (die zum größten Teil verhindert werden), kann man auch nicht von einer schädlichen Wirkung ausgehen, daher behalten die Stoffe ihre Zulassen!“ – statt den Stoffen vorerst die Zulassung zu entziehen und Studien ins Laufen zu bringen, die eine TATSÄCHLICHE Unschädlichkeit beweisen können,- was der logische Menschenverstand eigentlich auch gleich sagen würde… aber…

Dadurch, dass diese Stoffe effektiv alles vernichten,- auch die Erntepflanzen,- musste man Mittel und Wege suchen eben diese zu schützen,- was uns zum nächsten Punkt führt.


4: GMO/ GVO (Auch hier hat der Konzern „Monsanto“ seine Finger ganz groß mit im Spiel)
Es wurde und wird sehr viel mit unseren Nutzpflanzen herumexperimentiert (und mit Tieren und mit Menschen…).
Früher hat man einfach die stärksten Pflanzen weiter gezüchtet oder im „schlimmsten Fall“ Pflanzen miteinander „veredelt“, woraus robustere, schönere, größere oder schmackhaftere Ernten entstanden.

Diese Verfahren hat man heute nahezu „perfektioniert“

Wobei,- kann man von Perfektion sprechen, wenn man Fischgene in Erdbeeren einpflanzt?
Wer würde beim Genuss einer süßen, saftigen Erdbeere gerne an einen glitschigen kalten Fisch denken wollen?
Eine sogenannte „Flunderbeere“.


Übrigens ein guter Punkt in einer Diskussion als Fleischesser gegen die Argumente eines „vermeintlichen“ Veganers.
Spaß bei Seite!
Weil eigentlich ist es eine ernste Sache!

GMO/ GVO (gentechnisch manipulierte Organismen/ gentechnisch veränderte Organismen) sind die derzeitige absolute Spitze der wissenschaftlichen Veränderung von Nutzpflanzen, Tieren und jüngster Zeit auch von Menschen.

Die tatsächlichen Auswirkungen sind,- entgegen der offiziellen Aussagen,- längst nicht bekannt!
Um aus einem Film zu zitieren: „Das Leben findet einen Weg!“
Hollywood mag viele unglaubliche Fantasiegeschichten auf die Leinwand bringen,- ein Funken Wahrheit steckt wohl in jeder.

Die Frage ist: Wie wird dieses Leben dann aussehen und werden uns die „spitzen gefräßigen Zähne“ aus „Jurassic Park“ evtl. auf ganz andere Weise in unsere Schranken verweisen, um uns zu zeigen, dass wir nicht Gott spielen sollten?



5: Ernte, Lagerung, Reifeverfahren
Um es zu vereinfachen nutze ich den Apfel als Beispielsobjekt der Begierde

„An apple a day, keeps the doctor away!“
Heißt auf deutsch soviel wie:
„Jeden Tag einen Apfel, hält den Arzt fern.“

An und für sich ist an dem Spruch etwas Wahres dran.
Ein Apfel enthält von Natur aus viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, die uns helfen können, gesund zu bleiben.
Früher einmal traf dies wohl auch zu,- ist aber heute nicht mehr wirklich wörtlich zu nehmen.

Unsere Äpfel werden mit den besagten Mitteln behandelt,- sie wachsen und gedeihen ohne Makel und noch nicht mal ein Wurm würde sich noch an ihnen vergreifen,- besser für sein Leben.

Von Natur aus will die Pflanze logischerweise, dass ihre Früchte geschützt werden, damit sie sich vermehren kann.
Wir schützen ja auch unsere Kinder.

Deswegen bilden Pflanzen am Ende des Reifeprozesses sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe.

Sie helfen den Früchten vor äußeren Einflüssen,- wie zu starke Sonneneinstrahlung und dergleichen.

Diese sekundären Pflanzenstoffe gehen nach dem Verzehr auch in unseren Körper über und bewirken dort viel Gutes.

Jedoch werden die meisten unserer Äpfel inzwischen geerntet, bevor sie reif sind,- wie viele weitere Obst- und Gemüsesorten auch.

Die Pflanzen haben keine Zeit mehr, diese Stoffe zu produzieren.

Die Äpfel werden mit einem Gas versetzt, dass die Enzym-Tätigkeit von ihnen einschränkt oder gänzlich zum Erliegen bringt, was zur Folge hat, dass der weitere Reifeprozess und das anschließende Vergären zum Stoppen bringt.

Einige weitere ausgeklügelte Systeme, gewährleisten eine lange Lagerung der Waren, bis sie dann zum Kunden in den Laden transportiert werden.

Theoretisch ist damit möglich einen Apfel über 2 Jahre „haltbar“ zu machen und er sieht wie frisch geerntet aus.

Bevor es jedoch in den Laden geht, wird ein weiteres Gas eingesetzt, um eben diese zum Erliegen gebrachte Enzym-Tätigkeit wieder anzukurbeln und auf „Turbo“ zu stellen,- damit wird erreicht, dass die Obst- und Gemüsesorten „nachreifen“.

Dein „frischer“ Apfel könnte also durchaus schon 2 Jahre auf dem Buckel haben und wurde mit verschiedenen Gasen bearbeitet,- lecker!

Was in so einem Apfel an Vitaminen übrig bleibt, kann sich jeder selbst an einer Hand ausrechnen.
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6: Verarbeitung
Da wir uns ja nicht ausschließlich von rohem Obst und Gemüse ernähren, sondern sehr viele verarbeitete Lebensmittel konsumieren, kommen diverse Verarbeitungsprogramme noch zu dem ohnehin normalen Nährstoffverlust dazu.

Hier nehmen wir die Milch als Beispiel.
Wir vernachlässigen die Diskussion rund um das „für und wider“ des Milchkonsums und widmen uns dem Verarbeitungsprozess von konventioneller Milch.

Wir haben auch hier von Natur aus ein gutes, perfektes Produkt.

Milch, egal von welchem Lebewesen, wird vom Körper aus so konzipiert, dass der Nachwuchs sich davon ernähren kann und bestens versorgt ist,- schließlich wollen und müssen alle (Tier-)Kinder groß und stark werden.

Der Mensch nimmt diese Perfektion, steckt es in eine Maschine, erhitzt das Produkt, zerstückelt das Fett und nimmt Inhaltsstoffe heraus oder zerstört diese, durch die vorher genannten Prozesse.

Am Ende haben wir dann eigentlich nur noch weiß-gefärbte Plörre, voll mit Eiter, Chemikalien und zerstörter Mikronährstoffe.

MAHLZEIT!


Worauf solltest du achten:

  • regional, saisonal,- idealerweise Eigenanbau
  • so wenig wie möglich verarbeitet
  • bio oder besser
  • frei von künstlichen Zusätzen (E-Nummern-Liste kann behilflich sein)
  • kein GVO/GMO
  • bei Fleisch-/Erzeugnissen ist Weidehaltung* sehr empfehlenswert und/oder Wild

*Jedoch bitte richtig informieren, WAS Weidehaltung beim jeweiligen Anbieter bedeutet!
Der Begriff ist nicht geschützt und wenn die Tiere mal für ein paar Stunden im Jahr eine Wiese betreten dürfen, kann man schon „Weidehaltung“ als Prädikat auf seine Verpackung stempeln.

Echte Weidehaltung ist leider noch selten, aber es kommen immer mehr Bauern auf diese natürlichere Form der Haltung zurück.
Die Erzeugnisse kosten dementsprechend leider auch mehr,- hier sollte seitens der Regierung einiges getan werden, um Weidehaltung attraktiver zu machen und damit mehr Menschen den Weg zu nachhaltigen und natürlichen Lebensmitteln ebnen.

Es gibt regional auch immer mehr Permakultur-Höfe,- ähnlich dem Demeterhof,- die ihre Waren im Hofladen oder auf dem Markt anbieten.

Augen auf beim Einkauf,- damit kannst du dir, deiner Familie und der Natur einiges Gutes tun!


Noch 2 Tipps:
Ich weiß, echtes „bio“ ist leider sehr teuer und das kann man sich, weiß Gott, nicht immer leisten.
Allerdings haben sehr viele Supermärkte bestimmte Punkte im Laden, wo sie Waren kurz vor dem Ablauf anbieten.
Dort landen auch viele Bio-Produkte.
Das MHD bedeutet „MINDESThaltbarkeits-Datum“,- also, die Sachen sind nicht schlecht und bringen dich auch nicht innerhalb eines Tages um die Ecke!

Das meiste kann man durchaus noch deutlich länger aufbewahren.

Ich selbst schaue immer in solche Ecken und hatte noch nie irgendwas Verdorbenes dabei gehabt.
Auch,- um ein Beispiel zu liefern,- hatte ich mal einen Joghurt im „hinter-letzten“ Kühlschrank-Ecken vergessen.
Der war schon 2,5 Monate abgelaufen,- aufgemacht, Sicht- und Geruchsprüfung,- einwandfrei!
Er hat geschmeckt, wie gerade erst gekauft! 😉

Des Weiteren bietet uns die Natur sehr sehr viel an, wenn wir ein Auge dafür haben und danach suchen.
Kräuter, Beeren, Früchte, Wurzelgemüse, Knospen und junge Triebe, Blätter!

Geh auf Entdeckungsreise, was bei dir alles wächst und gedeiht.
Es gibt einige Pflanzen, die sind sehr leicht zu erkennen, wuchern buchstäblich überall und sind schmack- und vor allem nahrhaft.


Wenn du dich gar nicht trauen solltest, dann empfiehlt es sich eine Kräuterwanderung zu buchen oder du meldest dich zum Pflanzenheilkunde-Kongress an.
Dort erfährst du die wichtigsten Punkte, die du beim Kräuter sammeln und verarbeiten beachten solltest, lernst eine ganz neue/alte Art Küche kennen und erhältst Einblicke in die wunderbare Welt der Heilkunde mit unseren wertvollen Pflanzen.

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13 Wege, Aluminium-Belastung zu verringern

Info-Quickie zum Ausleitung von Aluminium & wie du eine Ansammlung verhindern kannst

An erster Stelle steht Silizium, als natürlicher “Gegenspieler” von Aluminium.

In einer Studie konnte auch gezeigt werden, dass je höher die tgl. Silizium-Aufnahme bei den Studienteilnehmern war, die Aluminiumbelastung sank und damit auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken.

Leider bietet die heutige Ernährung kaum noch Silizium, weshalb eine Supplementation ziemlich unerlässlich ist.

Ein Magnesium-Mangel förder das Einlagern von Aluminium im Körper, daher solltest du darauf achten, über den Tag verteilt genug Magnesium zu dir zu nehmen.

Auch die Mikronährstoffe Zink, Vitamin C, Vitamin E, Folat (Vitamin B9)* und Selen sind sehr wichtig, wenn es darum geht, Aluminium auszuleiten und dafür zu sorgen, dass es sich nicht im Körper anreichern kann.

>>> Sinnvoller Weg: Mikronährstoffe checken lassen, Ernährung entsprechend anpassen und bei Bedarf mit hochwertigen Supplements ergänzen und/oder auf konzentrierte Lebensmittel zurückgreifen.

Zusätzlich helfen Apfelsäure (nicht mit Apfelessig verwechseln, hier ist kaum Apfelsäure enthalten) und Apfelpektin.

Chlorella und vor allem die reinigende Wirkung von Bärlauch sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.


Generell solltest du im Alltag schon darauf achten, dass nicht zu viel Aluminium aufgenommen wird.


Ob es sich um die typische Alu-Folie handelt, die durch Säure-Einwirkung (von Lebensmitteln) Alu-Partikel an deine Speisen abgibt, oder um Hygieneartikel, Medikamente und natürlich auch Impfungen.

Gerade Frauen sind hier besonders gefährdet, wenn es um die Verbindung von Brustkrebs und Aluminium geht!


Basenbäder helfen über die Haut Giftstoffe auszuscheiden und dazu zählt auch Aluminium,- gönne dir regelmäßig entspannende und reinigende Basenbäder.

Natron allein macht noch lange kein Basenbad aus!
Hier nachzulesen:
Warum reicht Natron für ein Basenbad nicht aus?

Wenn du ein richtiges Basenbad-Pulver kaufen möchtest, dann kann ich dir dieses hier empfehlen:
HS-Activia Basenbad” – Mit dem Gutschein-Code “NatürlichinBalance” bekommst du auf deine Bestellung auch 10 % Rabatt.


Eine interessante Doku zum Thema Aluminium ist von ARTE und findest du hier:
Die Akte Aluminium


Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis:
Wenn du es mit der Ausleitung von Aluminium zu schnell angehst, dann kann es zu einer akuten Rückvergiftung kommen.

Daher gilt hier der Ansatz:
“Weniger ist mehr!”

Bitte LANGSAM entgiften und nichts überstürzen!

Eine Hochdosis-Therapie mit Vitamin C wird oftmals empfohlen,- hier würde ich mir allerdings einen entsprechenden Experten mit an die Hand nehmen und dies nicht auf eigene Faust versuchen,- der Versuch kann tierisch nach hinten losgehen!


BtW: Wir ECHTEN Verschwörungstheoretiker tragen KEINEN Aluhut,
da wir wissen, WIE schädlich Aluminium ist! 😛

*Warum du auf keinen Fall Folsäure, sondern unbedingt Folat nutzen solltest!

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5 Verwendungs-Tipps für Zitronenschale in deinem Bad – Zero Wast, toller Nutzen!

Zitronenschalen sind nicht nur in der Küche für leckere Gerichte einsetzbar, sondern auch im Bad sehr nützlich, für deine Pflege und Hygiene.
Daher 5 „Info-Quickies“, wie du Zitronenschalen im Bad verwenden kannst!
Let´s go!


Mit Zitronenschale gegen Pickel
Ritze dazu das Innere der Zitronenschale mit einem Messer etwas an und tupfe den Saft mit einem Wattestäbchen oder Abschminkpad auf, um dann punktuell damit die betroffene Stelle zu behandeln.

Entstehende Pickel haben etwas gegen die Fruchtsäure und verabschieden sich häufig dann “von selbst”.

Direkte Sonneneinstrahlung im Anschluss solltest du allerdings vermeiden, da die Zitronensäure die Schutzbarriere der Haut gegen Sonnenstrahlen herabsetzt,- also, nur am Abend oder eher „grauen“ Tagen einsetzen.



Hafer, Zitrone und Honig – ein unschlagbares Trio

Meist wird der Zitronensaft für Rezepte mit Hafer und Honig verwendet,- du kannst aber bei fast allen Rezepten ohne Probleme, den Saft gegen geriebene oder pürierte frische Zitronenschale austauschen!

Was macht die Kombi so besonders?

Vor allem, wenn es um die Haut in der Hygiene und Pflege geht, werden die Drei gerne empfohlen.
In Kombination liefern sie der Haut Feuchtigkeit, wertvolle Vitalstoffe, wirken entzündungshemmend und beruhigend auf strapazierter Haut.

Hautflecken altersbedingt oder durch äußere Einflüsse, wie zu hohe Sonneneinstrahlung, können bei regelmäßiger Anwendung verblassen.

Ein Peeling beseitigt abgestorbene Hautzellen und dämmt auch eine übermäßige Talgproduktion ein.
Leichte Verbrennungen können besser abheilen und auch bei Dermatitis, Schuppenflechte und Nesselausschlag können Linderungen erzielt werden.

Vor allem bei Haut, die zum schnellen Fetten neigt, eignet sich die Zitrone besonders gut.

Zudem wirkt sich antioxidativ und regt die Kollagenproduktion an,- das kommt Fältchen zugute.

Auch hier noch einmal der Hinweis:
Du solltest diese Maske nicht anwenden, wenn du noch in die Sonne hinaus möchtest, da die Zitrone dann zu unerwünschten Hautflecken und Irritationen führen kann, statt diese zu lindern.

Daher bietet sich die Maske sehr gut zum Entspannen am Abend an oder du dir die Sonne an Regentagen in deine
Wohlfühl-Base nach Hause holen möchtest.

Zutaten:

  • 3 EL Hafermehl
  • 2-3 EL Zitronenabrieb, oder 1-2 EL Zitronenschalen, püriert
  • 1/2 EL Honig

Alle Zutaten gut miteinander vermischen, damit eine Paste entsteht.
Deine Gesichtshaut sollte natürlich gut gereinigt sein, bevor du die Maske aufträgst,- Hals und Ausschnitt nicht vergessen.
Nun die Paste mit sanft kreisenden Bewegungen auftragen.
Entspanne für 20-30 Minuten, lass die Maske ihre Wirkung entfalten und spüle sie im Anschluss mit lauwarmen Wasser ab.
Das Gesicht nicht trockenreiben, sondern lediglich abtupfen.

Solltest du zu sehr trockener Haut neigen, bietet sich ein TL Olivenöl als Ergänzung zur Paste an,- einfach mit dazumischen.


Trockene Ellenbogen oder Knie?

Zitronenschale entweder innen wieder leicht einritzen und auf die betroffene Stelle geben, oder als Abrieb
nutzen.
Sie hilft, abgestorbene Haut zu entfernen und wirkt wie ein natürliches Peeling.
Etwas einwirken lassen,- 5-10 Min.,- danach mit lauwarmen Wasser abspülen und die Stellen mit einem pflegenden Öl massieren.
Dazu bieten sich z.B. Mandel- oder Kokos-Öl an, Sheabutter ist natürlich ebenfalls sehr gut geeignet.
Die Prozedur sollte 1-2 x wöchentlich angewendet werden, um einen Effekt zu erzielen.

Auch bei Hornhaut an den Füßen kannst du die Schale natürlich nutzen.


Saure Rinse

Für saure Rinse nutze ich meist 600-800 ml kaltes Wasser und einen guten Schuss Apfelessig.
Aber auch geriebene Zitronenschale bietet sich zur Abwechslung an.
Einfach die Schale,- kann grob zerkleinert sein,- dem kalten Wasser hinzufügen und 10 Min. ziehen lassen, abseihen und nach dem Reinigen der Haare als Spülung nutzen, ohne die Haare danach auszuspülen.

Die Haarstruktur glättet sich, wichtige Vitalstoffe werden sicher im Haar verschlossen und es bleibt ein Hauch von fruchtiger Zitronenfrische übrig,- der hält zwar leider nicht lange an, aber genieße den Moment.

Im Sommer kann die Zitrone in Kombi mit der Sonne dafür sorgen, dass deine Haare aufhellen.
Sie wird daher als natürlicher Aufheller schon seit langer Zeit genutzt.


Zitronenschale gegen Pigment-/Altersflecken
Die aufhellende Wirkung von Zitronensaft können wir uns bei unschönen Pigment- und Altersflecken ganz einfach zur Nutze machen, in dem wir wieder die Schale von innen etwas anritzen, den Saft mit einem Abschminkpad oder Wattestäbchen aufnehmen und auf die betroffene Stelle tupfen.
10-15 Minuten einwirken lassen und mit klarem, lauwarmen Wasser abspülen.
Du solltest dies über den Tag verteilt 2-3 Mal anwenden, um einen schnellen Erfolg zu erzielen.

Und denk auch hier bitte wieder an Sonneneinstrahlung!


Hast du noch weitere Tipps, wie man Zitronenschale zur Reinigung und Pflege verwenden kann?
Dann immer her damit! ^^

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Spielerisch bewusstes Atmen lernen – die richtige Atmung für Dich & Dein Kind!

Eine tiefe und ruhige Atmung ist gesund und wichtig für unseren gesamten Organismus.

Durch Alltagsstress, Sorgen, Probleme und Ängste neigen wir unbewusst zu einer flachen Atmung (Brustatmung), die nur im oberen Bereich stattfindet.

Kaum jemandem ist tatsächlich bewusst, dass auch unser Bauch (Zwerchfellatmung) zur richtigen Atmung dazu gehört!

Ist die Atmung zu flach, wirkt sie sich wie folgt, negativ aus:

  • Kopfschmerzen
  • Verspannung
  • Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff
  • Bluthochdruck
  • Herzerkrankungen
  • Konzentrationsmangel
  • Immunschwäche

Für unsere Kinder trifft dies natürlich ebenso zu, wie für uns.

Daher ist es sinnvoll, wenn sie schon früh ganz bewusstes Atmen kennenlernen und spielerisch trainieren.

Ein Bonuspunkte dabei ist, dass ihr so auch eine Alternative anbieten könnt, wenn euer Kind mal gerade total frustriert ist, sich z.B. aus der Wut herauslösen möchte oder ganz einfach Stress abbauen muss.

Am einfachsten ist es, wenn du dich mit einem Kind zusammen flach hinlegst.
Auf dem Sofa geht es ebenso gut, wie auf dem Boden,- hier empfiehlt es sich eine Matte (z.B. Yogamatte) oder dergleichen zu unterlegen, damit der Boden nicht ganz so hart und evtl. kalt ist,- falls kein Teppich ausliegt.

Ist dein Kind schon “etwas älter”, dann reicht es, wenn jeder von euch eine Hand auf dem Bauch platziert, um die Atem und das Anheben des Bauches dadurch richtig bewusst zu spüren.

Für kleinere Kinder eignet sich ein Stofftier, um es auf dem Bauch zu platzieren.
Ihr könnt daraus ein kleines Spiel machen, in dem das Kind mit seinem Bauch das Stofftier anheben soll.


Und nun:
GAAAAAAAAAAAAAAAAAAANZ tief durch die Nase einatmen!
Soooo tief, dass sich die Lungen füllen, die Brust hebt und der Bauch wächst!

(Keine Scheu vor einem vorgewölbten Bauch! Bequeme, nicht enganliegende Kleidung ist natürlich eine Voraussetzung dafür!)

Wenn ihr denkt, dass jetzt nicht mehr Luft reinpasst, dann lasst den Atem ganz langsam wieder entweichen,- erst “aus dem Bauch heraus” und dann der Brustbereich.

Wiederholt diese Übung, so oft ihr mögt!*

Ob ihr beim Ausatmen durch Mund oder Nase die Luft entweichen lasst, ist egal,- beim Einatmen allerdings bitte darauf achten, dass dies durch die Nase geschieht!

Die Nase hat nicht nur die Funktion der Sauerstoffversorgung, sondern fungiert als Filtersystem, um uns vor Schadstoffen, Fremdkörpern und Krankheitserregern zu schützen.
Sie ist ein Teil unseres Immunsystems und so zusagen die erste Abwehrfront!

Im Sitzen funktioniert die Übung auch,- jedoch solltest du darauf achten, dass du und dein Kind wirklich gerade sitzt, damit der Bauch sich tatsächlich ausdehnen kann und kein Druck entsteht.

Die Atemübung könnt ihr als kleines Ritual in euren Alltag einbauen und pflegen.

Den Kindern macht es bestimmt Spaß und auch du kannst dir dadurch eine WohlFühlMoment erschaffen, um dir im wahrsten Sinne des Wortes eine Verschnaufpause zu gönnen!



*Wenn du und dein Kind nun gefallen an dieser entspannend-spannenden Übung gefunden habt,
achte bitte darauf, dass du nicht währenddessen einschläfst!
Außer du hast im Anschluss nichts weiter vor!
Dann natürlich gerne!

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14 natürliche Antibiotika für deine Gesundheit

Es gibt reichlich Pflanzen und Mittel in der alternativen/natürlichen Heilkunde, die eine antibiotische Wirkung haben.

Eine Liste mit allen zusammenzustellen, würde wahrscheinlich Tage dauern und macht auch wenig Sinn.

Deswegen gibt es jetzt eine Übersicht mit den stärksten antibiotischen Pflanzen und Stoffen,- inkl. kurzem Background

Ingwer:

Gingerol und ätherische Öle sorgen für die antibakterielle Wirkung. Auch Schmerzlinderung ist möglich und sie wirken entzündungshemmend.
Zusätzlich sind wertvolle Mikronährstoffe enthalten, die dem Immunsystem zugutekommen, wie zum Beispiel Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium, Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken.

Kurkuma:

Die Knolle ist mit dem Ingwer verwand und enthält daher die gleichen Mikronährstoffe.
Zusätzlich bewahrt sie in ihrem Innern das sogenannte Curcumin auf, welches nochmals besonders entzündungshemmend wirkt, die Regeneration der Darmschleimhaut anregt und die Darmflora im Gleichgewicht unterstützt.

Schwarzer Pfeffer:

Zu Curcumin gehört Piperin und genau dieses finden wir als Wirkstoff in schwarzem Pfeffer.
Kurkuma und schwarzer Pfeffer sollten daher immer in Verbindung genutzt werden, da beide sich gegenseitig verstärken.
Entzündungshemmend, verdauungsfördernd und immunstärkend.

Knoblauch:

Der kleine Stinker birgt nicht nur ein großes Potentiall Vampire in die Flucht zu schlagen, sondern wirkt aufgrund des enthaltenen Allicins ebenfalls antibiotisch, antimykotisch und antiviral.


Allicin ist das stärkste natürliche Antibiotikum, das bisher bekannt ist.
In einer Studie zeigte Knoblauch, dass er sogar Erreger abtöten konnte, die zur Lungenentzündung führen,- oftmals sind dies Staphylokokken.
Ausführliche Informationen zu Knoblauch findest du auch hier:
Knoblauch – kleiner Stinker ganz groß

Zwiebeln:

Knoblauch und Zwiebeln sind ebenfalls miteinander verwandt und haben daher ähnliche Wirkungsweisen.
Im Kombination sind die beiden ein perfektes Paar, um dem Immunsystem unter die Arme zugreifen.

Mehr zur Zwiebel findest du hier:
Zwiebel – Superfood der heimischen Küche

Chili:

Capsaicin ist der bekannteste Wirkstoff bei Chili und wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und schmerzlindernd.

Zusätzlich stärkt Chili das Immunsystem und regt den Kreislauf an.

Meerrettich:

Die scharfen Senföle sind schmerzlindernd und können Erkältung vorbeugen.
Antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend.

Außerdem enthält er reichlich Mikronährstoffe, wie Kalzium, Kalium, Vitamin B1, B2 und B6.

Apfelessig:

Der naturtrübe “Allrounder” wird schon seit Jahrhunderten erfolgreich in der Volksheilkunde eingesetzt, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung.
Er unterstützt das Lymphsystem, indem er die Lymphknoten reinigt, senkt Cholesterin und justiert den Blutdruck.

Eine ganze Bandbreite an Mikronährstoffen sind in ihm vertreten.
Vitamin C, Vitamin E, Folat, so wie weitere B-Vitamine (B1, B2 und B6), Vitamin A und Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), Zink, Silizium, Bor, Chlorid, Sulfat, Magnesium, Kalium, Kalzium, Natrium, Eisen, Kupfer, Mangan und Phosphat.

Honig:

Die süßeste Versuchung, seit es Antibiotika gibt.
Spaß beiseite,- Honig bringt von Natur aus einiges mit, um Bakterien, Pilzen und anderen Krankheitserregern entgegenzuwirken.
Selbst in Krankenhäusern wird medizinischer Honig,- gereinigt und aufbereitet,- eingesetzt, um dort zu wirken, wo Antibiotika den Geist aufgeben.
Zum Beispiel bei Wunden (Wundmanagement) und an Kathetern.

Hauptsächlich werden die Sorten “Manuka” und “Jelly Bush” verwendet, die beide aus Neuseeland stammen und im Gegensatz zu unserem heimischen Honig, noch zusätzlich Methylglyoxal enthalten.
“Jelly Bush” gewinnen die Bienen von einem Artverwandten Myrrhe-Strauch und hat ähnliche Wirkung, wie der deutlich bekanntere “Manuka”.

Propolis:

Propolis wirkt antibakteriell, antiviral und antimykotisch und wurde schon im alten Ägypten zum Mumifizieren eingesetzt.

Auch sind Anwendungen bei infizierten Wunden, Dampfinhalation bei festsitzendem Husten und fiebrigen Infektionen bekannt.
Zusammen mit Honig wurde Propolis auch im 2. Weltkrieg eingesetzt, da es an Medikamenten mangelte.


Propolis wird auch als “schwarzer Wachs” bezeichnet und eignet sich ebenfalls zur Schwermetall-Ausleitung.
Allerdings ist es dabei wichtig, dass hier auf eine hohe Qualität geachtet wird, da es sonst zu Verunreinigungen kommen kann, die zum Gegenteil führen.
Finger weg von “Importen” und “Billig-Waren”!

MMS, CDL, CDS:

Auf diese Stoffe/Mittel werde ich jetzt nicht näher eingehen, aufgrund von Zensurgefahr.
Diese Wirkungen werden den Mitteln zugeschrieben:
antiviral, antibakteriell, antimykotisch
Ein Darmaufbau nach der Anwendung ist zwingend notwendig, da nicht nur die pathogenen Keime angegriffen und getötet werden, sondern auch unsere lebensnotwendigen guten Bakterien.

WPO/ Wasserstoffperoxid:

WPO gehört ebenfalls zu den antiviralen, antibakteriellen und antimykotischen Mitteln, die die Alternativ- und Erfahrungsheilkunde zur Verfügung stellen und soll zusätzlich eine immunstimulierende Wirkung haben.

Oxymel:

Oxymel verbindet die Vorzüge von Apfelessig und Honig in einer leckeren und wohltuenden Tinktur.
Die beiden Hauptbestandteile potenzieren sich nicht nur gegenseitig, sondern können auch zum Ausziehen von Kräutern, Blüten und Gewürzen genutzt werden, was,- je nach verwendetem Kraut,- der isotonischen Tinktur, nochmals zusätzlich einen Booster verschafft.

Kolloidales Silber/KS:

KS ist ein sehr starkes natürliches Antibiotika und kann so machen Krankheitserreger in die Flucht schlagen, ohne dass eine Resistenz eintritt.
Ob oral eingenommen oder im Vernebler,- gerade auch bei Atemwegserkrankungen und “Magen- und Darmgeschichten” eine super-Sache.
Zusätzlich lassen sich damit sehr gut feuchte Kompressen machen und generell auch Wunden desinfizieren.

Achtung ist allerdings geboten, da das KS nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden vermag und daher einfach alle Bakterien platt macht, denen es begegnet.

Daher ist es auch nicht,- wie viele es tun,- zur Prävention geeignet!
Du schädigst auf Dauer damit nur deine Darmflora!

Wenn du über einen längeren Zeitraum KS eingenommen haben solltest, ist ein gezielter Darmwiederaufbau angebracht.

Abschließend:

  • Im Gegensatz zu künstlichen Antibiotika, können Keime keine Multiresistenz gegen die natürlichen Antibiotika entwickeln, weshalb auch in Zukunft die Wichtigkeit von natürlichen AB´s wohl immer mehr zunehmen wird,- die Tendenz ist selbst im schulmedizinischen Bereich steigend, wenn auch schleppend.
  • Der Hinweis darauf, dass wenn eine Erkrankung schon zu weit fortgeschritten ist, sich auch vor eine “pharmazeutischen AB”-Einnahme nicht gescheut werden sollte, da der Zeitfaktor eine Rolle spielt und es für natürliche AB´s zu spät sein könnte.
  • Es ist immer sinnvoll schon zu Beginn einer Erkrankung mit den entsprechenden Mitteln den Körper zu unterstützen, damit es gar nicht erst zu einem schwerwiegenden Verlauf kommen kann,- hier bietet die Natur eine große Hilfestellung und man kann sich zahlreicher Kräuter, Wurzeln und mehr bedienen, die neben der “anti”-Wirkung auch noch die wertvollen Vorteile von reichlich Mikronährstoffen mitbringen.
  • Die Darmflora nicht außer Acht lassen und ganz gezielt unterstützen.
  • Am besten natürlich gar nicht erst krank werden.
    Wenn du viele der genannten Pflanzen und Co. in deinen normalen Speiseplan einbaust, kannst du schon sehr viel tun, um deine Gesundheit zu erhalten.
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Zitronige Badebombe mit nur 7 Zutaten – für Dein fruchtiges Wohlfühlerlebnis

Die Grundzutat ist Natron, wodurch dein Badeerlebnis basisch wird, je nachdem wie viel du später verwendest.
Zusätzlich ist das Natron antibakteriell und macht deine Haut schön weich.
Aus Erfahrungsberichten ergibt sich, dass das Natron auch bei Hautirritationen für etwas Linderung sorgen kann.


Zutaten:

*Anmerkung: Da ich von einigen Zutaten, wie dem Natron, immer sehr viel für andere Sachen verwende, kaufe ich direkt größere Gebinde.
Welche ich verwende, siehst du, wenn du auf die einzelnen Zutaten, wie Natron klickst.
Die Zutaten sind alle kontrolliert und entsprechen den Lebensmittel- und/oder medizinischen Standards.
Das schont deinen Geldbeutel und verringert unnötige Transporte und Verpackungs-Flut.


Zubereitung

  1. Zitronensäure, Natron und Speisestärke (+Lebensmittelfarbe*) mischen.
  2. Kokos-Öl zum Schmelzen bringen und mit dem ätherischen Öl (+Lebensmittelfarbe*) mischen.
  3. ACHTUNG: nun wird das Kokos-Öl-Gemisch ganz langsam in das Natron-Gemisch eingearbeitet.
    Dabei ist es sehr wichtig, dass du wirklich langsam arbeitest; Teelöffel für Teelöffel hinzufügen und vermischen,- wenn du zu schnell oder zu viel hinzufügst, reagiert die Zitronensäure mit dem Natron und alles beginnt zu sprudeln
  4. Deine Mischung sollte jetzt eine feuchte Konsistenz haben, wie nasser Sand und dadurch leicht formbar sein und zusammenhalten.
    Du kannst noch etwas vom Kokos-Öl hinzufügen, sollte es doch zu trocken sein oder wenn es zu feucht ist, dann noch ein wenig Speisestärke dazu.
  5. Zum Formen der Badebombe kannst du ganz einfach eine Kugel mit deinen Händen daraus machen oder du verwendest z.B. Pralinenförmchen oder Plätzchenausstecher.
  6. Die Zitronenzesten kannst du auf zwei Arten mitverarbeiten,- entweder du arbeitest sie gleich beim letzten Schritt mit ein oder du nutzt sie zum Verzieren.

    Kugelform: Einfach in den Zitronenzesten wälzen und sie damit “panieren”.
    Pralinenform: Vor dem Einfüllen der Masse, die Zitronenzesten in den Förmchen verteilen.
    Die Masse gut andrücken.
  7. Im Anschluss sollte alles in den Kühlschrank für ein paar Stunden, damit es aushärten kann.
    Solltest du Förmchen verwendet haben, nach der Kühlschrank-Zeit aus den Förmchen vorsichtig herauslösen.
  8. Nun müssen deine Badebomben noch ein paar Tage trocknen und sind dann einsatzbereit!

*Lebensmittelfarbe gibt es als Pulver oder in flüssiger Form.
Wenn du Pulver verwendest, dann füge dies im ersten Schritt hinzu.
Bei flüssiger Farbe bitte erst im zweiten Schritt dazugeben.


Zusatz-Tipp:
Wenn du verschiedene Farben benutzt, solltest du natürlich die jeweilige Masse in unterschiedliche Schüsseln aufteilen.
Später kannst du tolle Farbverläufe kreieren, wenn du die fertigen Mischungen miteinander kombinierst.


Wenn du eine andere Menge herstellen möchtest, dann ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass Natron und die Zitronensäure immer im Verhältnis 2:1 zueinander sind, damit es richtig funktioniert.


Sind die Badebomben ein paar Tage gut getrocknet, kannst du auch schon loslegen und dir Wasser in deine Wanne einlassen.
Einfach eine Kugel oder ein paar der “Pralinen” hinzufügen und genießen.

Die Badebomben und Pralienen eignen sich natürlich auch super als “Mitbringsel” der besonderen Art.
Persönlich und liebevoll selbstgemacht,- darüber freut sich jeder Beschenkte!


Zusatz-Tipp:
Du kannst auch andere Öl, statt dem Kokos-Öl nutzen oder ersetzt einen Teil des Kokos-Öls mit einem anderen.
Dazu bietet sich z.B. Mandel- oder Jojoba-Öl sehr gut an.
Die verwendeten Öle spenden deiner Haut Feuchtigkeit und machen sie geschmeidig.


Du kannst natürlich auch andere ätherische Öle & „Deko“ verwenden & musst nicht zwingend die Zitronenzesten nutzen.
Getrocknete Blütenblätter eignen sich z.B. ebenfalls sehr gut!
Damit kannst du einen fantastischen Blickfang in deinem Badezimmer erschaffen & immer wieder neue Kreationen austesten.
Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!


Lust auf mehr Badewannen-Zeit bekommen?
Hier findest du ein Badesalz mit Tannennadeln – ideal bei Erkältung und zur Entspannung!

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6 natürliche Mittel und dein Kater sagt „Adieu“

Der ein oder andere wird etwas tiefer ins Glas geschaut haben und erwacht heute Morgen mit einem neuen Haustier: dem Kater.

Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufbeschwerden, auch Verdauungsprobleme und miese Laune sind angesagt.
Alkohol trocknet den Körper aus, wodurch wir wichtige Mineralien verlieren und ist ein Nervengift.

Bevor du nun zu einem starken Kaffee und Schmerzmitteln greifst, was deinem Magen erneut zusetzt, versuche es stattdessen doch mal mit natürlichen (Haus-)Mitteln!


6 natürliche Mittel, um den Kater zu besänftigen:

1. Wasser

Da der Alkohol dich austrocknet, sollte Wasser an oberster Stelle stehen. Am besten kombiniert mit frisch-gepresster Zitrone, um deinen Mineralienhaushalt wieder aufzufüllen und den Stoffwechsel auf Trab zu bringen.


2. Bananen

Das krumme Ding liefert reichlich Magnesium und Kalium. Nach einer durchzechten Nacht, hilfreiche Mineralien, die bei Brummschädel für Linderung sorgen können.

Ein leckerer Bananen-Shake bietet eine flüssige Alternative zum “Katerfrühstück”

  • 1 Avocado
  • 1 Banane
  • 1 Hand voll Minze
  • 1 Kiwi
  • 1 Zitrone
  • ½ Dose Kokosnussmilch
  • 1 EL Mandel- oder Cashew-Kern-Mus
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Leinsamen oder Chiasamen
  • 200 ml Wasser

    Alle Zutaten in einen Mixer und fein pürieren.
    Genießen!

    Der Shake liefert wertvolle Mineralien und Vitamine, essentielle Fette, um die Vitalstoff-Aufnahme zu verbessern, den Stoffwechsel anzukurbeln und die frische Minze hilft bei Übelkeit.

3. Ruckzuck-Weg-Kater-Tee
Mische zu gleichen Teilen Ingwer, Majoran und Schafgarbe.
Die Mischung wird mit heißem Wasser aufgegossen und ein paar Minuten ziehen gelassen.
Mit Honig kannst du ihm noch ein bisschen Süße und Mineralien, wie Magnesium, Calcium, Phosphor, Kalium und Natrium, verleihen.
Majoran fördert die Verdauung, soll gegen Kopfschmerzen helfen, Schwindel und Übelkeit mindern und die Nerven stärken.
Schafgarbe unterstützt die Leber bei ihrer harten Entgiftungsarbeit und hilft bei Magenbeschwerden. Die Nierentätigkeit wird angeregt und gleichfalls wie der Appetit.



4. Kamillentee
Kamille beruhigt den Magen und kann Unruhe abmildern, die nach einer durchzechten Nacht auftreten kann, durch den Schlafmangel.



5. Ingwer
Ingwer ist bekannt für seine Magen- und nervenberuhigende Wirkung. Er lindert sehr gut Übelkeit und kann auch dabei helfen, den Kreislauf zu stabilisieren.
Kombiniert mit Kamille, bietet Ingwer eine ideale Mischung bei Kater-Stimmung.



6. Pfefferminzöl
Pfefferminzöl, aufgetragen auf Schläfe und Nackenbereich, hilft sehr gut bei Verspannungen und Kopfschmerzen,- auch den Schulterbereich kannst du gerne mit einbeziehen und das Öl einmassieren (lassen).


Bei der nächsten Feier daran denken, auch reichlich Wasser zu trinken, damit einem Kater schon mal direkt vorgegriffen werden kann. 😉


Prost!
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Wohltuendes Badesalz mit Tannennadeln – Ideal bei Erkältung!
Hol dir den Wald in deine Wanne!

Zutaten:

  • 500g Meersalz
  • 2 EL Rosmarinnadeln (<<<Klick), getrocknet
  • 2 EL Tannennadeln, frisch
  • 2 EL Mandelöl
  • ätherische Öle – jeweils 10 Tropfen Weißtannenöl, Eukalyptusöl & Orange süß
  • Behälter,- am besten ein Schraubglas inkl. Deckel


Zubereitung:

  1. Die Tannennadeln mit einem Mixer pürieren.
    Du kannst sie auch von Hand klein hacken, aber das ist relativ mühselig,- mit dem Mixer geht es schneller und einfacher.
  2. Alle Zutaten in das Gefäß geben, verschließen und ordentlich durchschütteln, damit sich die Zutaten gut vermischen und miteinander verbinden.
  3. 2-3 Tage ziehen lassen.
  4. Schon fertig!

Für dein Vollbad nimmst du ca. 5 EL und gibst es in das warme Wasser.
Ca. 30 Min. Badezeit und nach dem Abtrocknen im Idealfall gleich ins Bett schlüpfen.


Anmerkung:
Wie generell bei der Verwendung von ätherischen Ölen zu beachten ist, sollte hier auch erst einmal darauf getestet werden, ob man allergisch reagiert.
Für Kleinkinder und Kinder ist das Erkältungsbad nicht geeignet,- eben wegen der ätherischen Öle, da diese zu stark sind.


Das Erkältungsbad ist nur ein Quick-Tipp,- wenn du mehr über die Verwendungsmöglichkeiten von Tannennadeln und Co. erfahren möchtest, dann schau doch im Artikel „Tannen-Tee – Gutes aus heimischen Wäldern“ rein!

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Goldene Milch – mit nur 7 Zutaten die Kraft der ayurvedischen Heilkunde nutzen, für deine Gesundheit!

Als “neuen Superdrink” kann man die goldene Milch sicherlich nicht bezeichnen, da sie schon seit Ewigkeiten in der ayurvedischen Küche zum Einsatz kommt.

Kurkuma ist ausschlaggebend für die Farbe des Getränks und damit natürlich auch für den Namen.

Vitalisierend und entspannend soll ihre vornehmliche Wirkung sein.

Aber auch viele weitere vorteilhafte Effekte werde ihr nachgesagt.
So soll die goldene Milch einen positiven Einfluss auf nachfolgende Punkte haben:

  • stärkt das Immunsystem und soll auch bei Infekten (Erkältung, Grippe usw.) zu Genesung beitragen
  • fördert vitale und gesunde Haare
  • unterstützt eine gesunde Verdauung
  • wirkt entzündungshemmend
  • reguliert den Stoffwechsel, weshalb es ebenfalls zu einer Erleichterung beim Abnehmen kommen kann
  • Schlaf-fördernd
  • dient einem gesunden Hautbild und begünstigt damit auch einen strahlenden, natürlichen Teint
  • soll die Gelenke vor Erkrankung schützen und bei schon chronischen Erkrankungen (z.B. Arthrose) für Linderung sorgen
  • wirkt sich vitalisierend auf Körper und Geist aus
  • die Leber wird unterstützt bei ihren Entgiftungsarbeit
  • antioxidativ

Es gibt keine klaren Belege für die aufgeführten Wirkungen und Studien beschäftigen sich im Allgemeinen eher mit einzelnen Teilaspekten,- die goldene Milch im Ganzen wurde noch nie untersucht.

Daher “darf” ist hier auch nur schreiben, dass diese Wirkungen der Milch nachgesagt werden, aber offiziell-anerkannte Beweise sind nicht vorhanden.

Dafür allerdings eine ganze Reihe an Erfahrungsberichten und natürlich auch die Beobachtungsergebnisse aus der Ayurvedischen und der traditionellen chinesischen Medizin(TCM).



Sind Nebenwirkungen bekannt?
Es sind keine tatsächlichen Nebenwirkungen bekannt.
Allerdings kann es bei einer sehr großen Dosis an Curcumin zu Durchfällen, Übelkeit und Erbrechen kommen.
Durch eine normale Ernährung ist dies allerdings kaum möglich.

Wer einen sehr empfindlichen Magen hat, sollte erst mal “einschleichen” und mit einer kleinen Menge starten, um zu sehen, wie der Magen reagiert.

Es kann auch zur Erstverschlimmerung kommen,- auch dann ist es sinnvoll die Menge zu reduzieren.


Zutaten für ein Glas goldene Milch:

  • 300 ml Milch*
  • 2-3 cm Kurkuma
  • 2 cm Ingwer
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/2 TL Kokosöl
  • Prise Muskatnuss, frisch gemahlen

Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und erwärmen,- NICHT kochen!
Dann ist die goldene Milch auch schon trinkfertig!


*Welche Milch kannst du verwenden?

Mandel- oder Hafermilch verwenden.
Tierische Milch funktioniert natürlich auch, allerdings solltest du darauf achten, dass es sich um qualitativ hochwertige handelt.
Da sehr viele Menschen mit Kuhmilcheiweiß Probleme haben und das Eiweiß auch Erkrankungen verstärken kann, solltest du lieber auf Ziegen- oder Schafsmilch zurückgreifen, wenn es auch auf dich zutrifft.

Du kannst mit den Komponenten der goldenen Milch auch ein bisschen herumexperimentieren, um deinen individuellen Geschmack zu treffen.
Vielleicht ist es dir mit dem Ingwer zusammen zu streng, dann lass den Ingwer einfach weg oder nimm weniger.

Zum Süßen kannst du optional Datteln oder Honig nutzen,- bei der Verwendung von Datteln, solltest du die Milch vor dem Kochen fein pürieren.

Pfeffer und Fett,- in Form des Kokosöls,- sind zwei Zutaten, die du nicht weglassen solltest.
Das im Pfeffer enthaltene Peperin, erhöht die Aufnahme des Curcumin aus dem Kurkuma.
Das Kokosöl fördert die Aufnahme über den Darm, da Curcumin fettlöslich ist.



Am besten eignen sich der Morgen und der Abend, um die goldene Milch zu trinken.
Vor allem, wenn du Einschlafschwierigkeiten haben solltest, hilft die sich ausbreitende Wärme dabei, dass du dich besser entspannen kannst und sanfter in den Schlaf gleiten kannst.

Lass sie dir schmecken!

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Ich bin geimpft, weil ich vieles nicht weiß & das ist gut so! Really?

In den Social Medias wird fleißig ein Text geteilt von Geimpften, um gegen die Argumente der Ungeimpften zu halten.
Mir ist der Text inzwischen so oft unter die Augen gekommen, dass ich jetzt einfach mal was dazu schreiben möchte.
Alles rot geschriebene sind meine Anmerkungen dazu.


Hier der Text:

Da ich mir jeden Tag Texte von „Ungeimpften“ durchlesen muss, hier mal etwas Passendes zum Thema „geimpft sein“
Ich bin geimpft und nein, ich weiß nicht, was drin ist – weder in diesem Impfstoff noch in denen, die ich als Kind bekam, noch in Big Mac oder Hot Dogs.

««« Die Impfstoffe von „damals“ gibt es nicht mehr und „damals“ konnte man sich als Kind schlecht dagegen wehren,- von daher ist dieses Argument ziemlich unsinnig.
Was in Big Mac und Hot Dog enthalten ist, kann man nachlesen,- Transfette, leere Kohlenhydrate, E-Nummern,- kleingehäckseltes Fleisch- und Fleischproduktions-Abfälle, mit Zusatzstoffen in Form gepresst.

Ich weiß auch nicht, was in Ibuprofen oder anderen Medikamenten ist, es heilt nur meine Schmerzen.

««« Die Inhaltsstoffe von Ibu kann man nachlesen,- SOLLTE man auch vor dem Gebrauch (!),- es könnten Stoffe enthalten sein, gegen die man z.B. allergisch ist.
Beipackzettel lesen sollte jeder, statt einfach Tabletten zu schlucken.
BtW: Schmerzmittel HEILEN keine Schmerzen,- der Schmerz wird unterdrückt.
Von einer Heilung ist man hier meilenweit entfernt.

Ich kenne nicht jede Zutat in meiner Seife, meinem Shampoo oder meinem Deodorant.

««« Es ist wirklich wirklich traurig, wie unachtsam der Mensch durchs Leben geht und sich nicht im Geringsten dafür interessiert, was er seinem Körper, seinen Kindern, seiner Umwelt und der Erde tagtäglich zumutet.
Die Zutaten von Hygiene- und Pflegemittel kann jeder nachrecherchieren,- rate ich auch dazu; manch einer wird wohl erstaunt sein, was er sich da wirklich jeden Tag ins Gesicht schmiert!
Apps wie „Codecheck“ erleichtern die „Arbeit“, da wir alle ja eh schon zu faul sind.
Dort sind zwar nicht alle bedenklichen Stoffe gelistet, aber ein guter Teil.
Allein das Thema „Endokrine Disruptoren“ sollte man sich mal anschauen,- hier ein Artikel dazu: „Endokrine Disruptoren – giftiger Haushalt? Die Bedrohung durch Umwelthormone!

Ich kenne die langfristige Wirkung der Mobilfunknutzung nicht, weiß nicht, ob das Essen, das ich im Restaurant gegessen habe, von sauberen Händen zubereitet wurde oder ob meine Kleidung, Vorhänge, Sportgetränke zu gefährlich sind.

««« Auf die Langzeitschäden von bestimmten Frequenzen braucht man nicht zu warten,- die „Kurzzeitwirkungen“ sind schon deutlich sichtbar und verursachen immer mehr Beschwerden, Erkrankungen usw.
Natürlich weiß ich nicht, ob mein Essen im Restaurant mit sauberen Händen zubereitet wurde.
Ein Restaurant, welches länger Bestand haben möchte, wird es sich nicht leisten können, dass die Gäste krank werden, weil massenweise E.Coli-Bakterie verteilt werden.
Mag sein, dass auch mal einer dabei ist, der die Hände nicht wäscht,- die Regel ist es allerdings nicht.
Schon gewusst, dass dein Kühlschrank mehr pathogene Keime enthält, als deine Toilette?
Kleidung, Vorhänge, Sportgetränke,- siehe weiter oben; endokrine Disruptoren!
Da kann ich mich nur wiederholen,- es ist traurig, wie gleichgültig wir durchs Leben gehen und dann wundern wir uns über die rasant ansteigende Zahl an „Zivilisationskrankheiten“.

Kurz gesagt…

Es gibt vieles, was ich nicht weiß und auch nie wissen werde.

««« Absolut richtig,- jedoch sollte man sich um die Dinge bemühen, die man im Leben hat,- schließlich ist es das eigene Leben,- ist es so bedeutungslos, dass man so achtlos mit dem täglichen umgehen muss?

Aber eines weiß ich: Das Leben ist kurz, sehr kurz und ich möchte trotzdem etwas anderes tun, als einfach in meinem Zuhause ′′eingesperrt ′′ zu sein.

««« Das Leben ist nur kurz, wenn man kein erfülltes Leben führt,- denn sonst wäre die Länge vollkommen egal.
Die Quantität ist unbedeutend,- die Qualität ist ausschlaggebend.
Eingesperrt – du bist als freier Mensch geboren.
Es ist dein Geburtsrecht frei zu sein,- wenn du „eingesperrt“ bist, dann bist du nicht frei,- dann bist du ein Gefangener oder ein Sklave,- wofür entscheidest du dich?


Ich möchte immer noch Menschen ohne Angst umarmen.

««« Hmm, tu ich eigentlich immer. Warum Angst haben, wenn man Menschen umarmt?

Als Kind und als Erwachsener bin ich gegen Kinderlähmung geimpft worden und gegen ganz viele andere Krankheiten; Meine Eltern und ich haben der Wissenschaft vertraut und mussten nie an einer der Krankheiten – gegen die ich geimpft wurde – leiden oder sie übertragen… Ich sag’s ja nur.

««« Wie plakativ! Wäre vielleicht mal interessant, die weiteren Umstände zu recherchieren, die zu den Zeitpunkten zugegen waren, als es deutlich weniger und irgendwann kaum noch Fälle der Krankheiten vorhanden waren.
Lebensumstände, Hygiene, Verpflegung usw.- Ich sag’s ja nur.

Ich bin geimpft, nicht um der Regierung zu gefallen, sondern um:

* Nicht an Covid-19 zu sterben

64-Jähriger Österreicher trotz 3-fach Impfung an/mit Covid-19 gestorben

* Um die Scheiße möglichst nicht zu verbreiten

««« „In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden.” Auszug von der Seite des RKI Hier geht es zum Artikel

* Um meine Lieben zu umarmen

Tu ich auch ohne Impfung

* Keine PCR- oder Antigentests machen zu müssen, um in ein Restaurant zu gehen, Urlaub zu machen und viele andere Dinge, die kommen werden…

««« Inzwischen wird diskutiert, wie weit es sinnvoll ist vollständig Geimpfte nicht zu testen, da sie ebenfalls Corona verbreiten können und ob die bestehende Testpflicht für Ungeimpfte auch auf Geimpfte erweitert werden muss,- ich bin davon überzeugt, dass es so kommen wird, lasse mich aber gerne überraschen.
Beim ADAC z.B. kann man nachlesen, dass in einigen Ländern auch für Geimpfte Testpflicht besteht „ADAC- Corona-Impfung und Urlaub“ – natürlich nicht in allen,- es bleibt abzuwarten, wie lange.

* Mein Leben zu leben

««« Welches Leben lebt man, wenn man so unachtsam, angsterfüllt und unfrei „durchs Leben geht“ ?
Das nenne ich kein Leben,- es ist dahinvegetieren.

* Damit Covid-19 eine alte Erinnerung bleibt

««« Alte Erinnerungen… Das Unterbewusstsein ist so gepolt, dass es keine Zeit kennt.
Eine Situation in der Vergangenheit, die für uns schlimm gewesen ist, ist für unser Unterbewusstsein in dem Moment, in dem wir daran denken, genauso real und im JETZT, als würde diese schlimme Situation gerade jetzt in diesem Moment wieder geschehen.
Die ganze „Corona-Sache“ ist geprägt von negativen Emotionen,- Angst, Hass, Wut,- wie viel Sinn ergibt es, sich immer und immer wieder diese Emotionen in Erinnerung zu rufen?
Loslassen und vergessen wäre sinnvoller.
Ich sag’s ja nur.

* Um uns zu schützen

««« Danke, aber ich möchte keinen Schutz von dir.
Ich möchte mein Leben tatsächlich frei leben und dazu gehört Selbstbestimmung, Freiheit und Eigenverantwortung.
Du trägst keine Verantwortung für mich, genauso wenig trag ich für dich Verantwortung.

Ende der Geschichte


Würde jeder sich mal WIRKLICH UND WAHRHAFTIG mit SEINEM LEBEN beschäftigen und nicht blind in den Tag hineinleben, dann gäbe es diese und viele weitere Situationen nicht.

Aber, „man“ verschließt lieber die Augen.

Dass Punkte wie Medikamente, Fastfood usw. aufgezählt wurden, zeigt doch schon, dass irgendwo ein Hauch von einer Ahnung vorhanden ist, dass diese Punkte unserem Leben nicht guttun,- wenn man es doch weiß, warum beschäftigt man sich nicht damit und verändert sein Leben?

Es gibt so viele Möglichkeiten, die man mit kleinen Umstellungen alleine schon bewirken kann,- um allgemein ein gesünderes Leben zu führen, statt in Angst und Mangel zu vegetieren.

Du weißt nicht, was in deinem Duschgel ist?
Schau es dir an, recherchiere und informiere dich!
Es ist ein Leichtes auf Pflege- und Hygieneartikel umzusteigen, die OHNE schädliche Stoffe auskommen,- aber so ist es ja bequemer, gell.

Hier noch ein paar kleine Anregungen zu Alternativen für die tgl. Hygiene und Pflege
Reinigung & Pflege,- Haare & Gesicht


Ob du geimpft bist oder nicht, das ist mir völlig egal.
Es ist dein Leben und nicht meins.
Wenn du geimpft sein solltest und vielleicht diesen Text auch schon gesehen hast und vielleicht auch geteilt hast,- kann das wirklich dein Ernst sein?
Fühl mal tief in dich hinein und denk auch darüber nach, was ich geschrieben habe.
Die Möglichkeiten zum Informieren sind alle vorhanden,- darüber streiten, ob Fastfood gesundheitsschädlich ist, brauchen wir wirklich nicht, oder?
Das dürfte klar wie Kloßbrühe sein.
Was ist mit den anderen Punkten, schon mal darüber nachgedacht?

Mit Achtsamkeit und einem selbstbestimmten Leben wirst du ein vollkommen neues Lebensgefühl entdecken,- vielleicht magst du ja mal einen Blick über den Horizont hinaus wagen.

Ich wünsche es dir von Herzen! 🙂

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Entgiften in der Schwangerschaft & Stillzeit

Entgiften in der Schwangerschaft und Stillzeit erlaubt?


Die Frage taucht recht häufig in den verschiedenen Gruppen auf und auch ich werde immer wieder danach gefragt,- hier meine Antwort:

Ganz klares Nein!

Alles, was über das natürliche Körper-gesteuerte Entgiften hinausgeht, sollte während der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit unterlassen werden, weil die gelösten Giftstoffe und Stoffwechselendprodukte über die Blutbahn, durch die Plazenta in das Ungeborene gelangen können, oder bei der Stillenden über die Muttermilch an ihr kleines Wunder.

Wenn du deinen Körper jedoch unterstützen möchtest, kannst du auf deine Ernährung achten und ihm dadurch „Ruhe gönnen“.

Esse gesunde, frische Kost, die so wenig wie möglich mit Schadstoffen belastet ist, dafür aber volle Mikronährstoff-Power beinhaltet.

Trink ausreichend!

Reduziere Strahlenbelastungen, so gut es möglich ist und sortiere auch mal deinen Haushalt aus,- sicherlich findest dort so manches Reinigungsmittel oder Hygieneartikel, die du gegen gesunde Alternativen austauschen kannst.


Erschreckendes Ergebnis

Im Nabelschnur-Blut und dem Blut von Neugeborenen haben US-Wissenschaftler vor kurzem 105 verschiedene industrielle Chemikalien ausmachen können.

Bei 42 dieser Chemikalien ist nicht mal bekannt, woher sie stammen und welcher Anwendung sie zuzuordnen sind.
55 der Stoffe wurden vorher nie bei einem Menschen nachgewiesen.

Das ist eine erschreckende Bilanz, wenn man betrachtet, dass die Belastung schon im Mutterleib so hoch ist und das Ungeborene sich in seiner Entwicklung befindet, die empfindlich durch Chemikalien gestört werden könnte.

Die Plazenta fungiert eigentlich als Filter und soll das Ungeborene vor schädliche Stoffen schützen.
Viele der Substanzen sind allerdings hormonell wirksam (endokrine Disruptoren) und können dadurch auch die Barriere der Plazenta überwinden.

Einige der Chemikalien konnten bestimmten Bereichen zugeordnet werden,- wie zum Beispiel Kosmetika, Reinigungsmittel, Medikamente, Flammschutzmittel, Pestizide und mehr.

Je mehr du die Belastung in deiner Nahrung und deinem Umfeld reduzierst, um so eher kannst du Belastungen für dich und dein Kind vermindern.


Wenn du mehr über endokrine Disruptoren erfahren möchtest, dann schau mal hier in den Artikel:
Endokrine Disruptoren – giftiger Haushalt?
Die Bedrohung durch Umwelthormone!

Kurz und knapp erfahren, wie du endokrine Disruptoren in deinem Haushalt reduzieren kannst?
Dann schau hier mal rein:
Endokrine Disruptoren im Alltag reduzieren

Alles Gute für dich und deinen Krümel!🥰