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Keine Angst vor HPV! Nimm deine Vaginal-Gesundheit selbst in die Hände!

Mit den bekannten HP-Viren infiziert sich fast jeder hier und da mal im Leben.
Früher war das kein wirkliches Thema.
Heute mutiert die Ansteckung zu einer unsichtbaren Bedrohung, der es mittels Impfungen für Jungs und Mädels an den Kragen gerückt gehört, weil es sonst mit zu 687.236.485.278 % Sicherheit zu Krebs wird.

Dabei geben die Zahlen es überhaupt nicht her, so viel Trouble darum zu machen.

  1. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich IRGENDWANN in etlichen Jahrzehnten,- so lange dauert es in der Regel,- daraus Gebärmutterhalskrebs entwickelt, (fast) verschwindend gering.
  2. Selbst wenn ein „schlechter“ Pap-Wert festgestellt wird, kann man dagegen steuern,- oder besser ausgedrückt: dem Körper die bestmögliche Unterstützung zukommen lassen, damit er wieder in seine natürliche Balance zurückgelangen kann.
    Wenn der Wert schlecht ist, dann deutet es auf eine Dysbalance in deinen „Körpersystemen“ hin.
  3. Ob eine Impfung gegen HPV so wichtig ist, möchte ich an dieser Stelle jedem selbst überlassen zu entscheiden.
    Ich für meinen Teil halte sie für unsinnig, da sie nur gegen einen Bruchteil der HP-Viren (angeblich) helfen kann,- gegen die meisten anderen HP-Viren kann nicht geimpft werden.
    Es ist demnach schon ein „Glückstreffer“, wenn man genau die erwischt, gegen die man geimpft wurde.

Dazu gibt es noch viele weitere Indikatoren, die gegen eine Impfung sprechen.
Aber das soll hier nicht das Thema sein.


Was tun, wenn du nun einen schlechten Pap-Wert erhalten hast?
Erst einmal ganz tiiiief durchatmen und die Ruhe bewahren.
Wie schon geschrieben, dauert es in der Regel eine kleine Ewigkeit, bis sich daraus Krebs entwickelt,- FALLS das überhaupt passiert.

Bei den meisten heilt die Infektion einfach wieder aus und man hat davon rein gar nichts mitbekommen.

Wenn du aktiv deinen Körper unterstützen möchtest, dann empfehlen sich folgende Vorgehensweisen:

1. Darmflora- & Mikronährstoffanalyse

Hier werden Defizite und Ungleichgewichte aufgezeigt, die du dann ganz gezielt ausgleichen kannst.

Damit unterstützt du dein Immunsystem, deinen Hormonhaushalt, Stoffwechselvorgänge und sorgst somit für eine gute und gesunde Grundlage, um deinem Körper zurück in seine natürliche Balance zu helfen.

Anhand des Darmflora- & Mikronährstoffanalyse-Ergebnis die Ernährung anpassen.

  • Mikronährstoffreich
  • Schadstoffarm
  • arm an Antinährstoffen
  • wertvolle Fette und Proteine
  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • entzündungshemmend

Wenn notwendig AIP (Autoimmunprotokoll)
Hier findest du einige Infomöglichkeiten zum Thema AIP:
AIP – Autoimmunprotokoll
Facebook-Gruppe zu AIP

Ansonsten stehen zur Verfügung:

Lebensmittel mit besonderem Mehrwert:

  • fermentierte Lebensmittel (selbstgemachtes Sauerkraut z.B.)
  • fermentierte Getränke (Kombucha, Wasser-/Milchkefir)
  • Knochenbrühe
  • Lebertran
  • Eier
  • Kokosöl und vor allem MCT-Öl
  • Goldene Milch
  • Moon-Milk
  • weißer Lubrikator
  • Bulletproof-Coffee
  • selbstgemachte Schokolade (z.B. Kakaobutter, (Manuka-) Imker-Honig, Mandel-/Nuss-Mus)
  • selbstgemachte Energieballs
  • selbstgemachtes Fruchtleder
  • Kakaonibs
  • Flohsamenschalenpulver
  • Gerstengrassaft
  • Wildkräuter (Löwenzahn, Brennnessel, Brombeerblätter, Klee usw.)
  • Vitalpilze, wie Reishi Ling Zhi oder Maitake
  • Algen,- Chlorella, Spirulina usw.

Voraussetzung ist natürlich, dass die erwähnten Lebensmittel vertragen werden.

Welche Mikronährstoffe sind hier „am wichtigsten“?

  • Vitamin A
  • B-Vitamine im Komplex (Achtung bei Folsäure! Es MUSS Folat sein) + zusätzlich Vitamin B12
  • Vitamin C
  • Vitamin D (+ Vit. K2)
  • Magnesium
  • Kalium
  • Calcium
  • Zink
  • L-Lysin
  • Selen
  • Jod
  • Eisen

Trinken
Essentielles Thema und wird leider von (fast) allen,- auch von mir,- so sehr vernachlässigt.
Ich kenne kaum jemanden, der wirklich genug jeden Tag trinkt.
Wenn ich recht überlege, fällt mir nicht ein einziger Mensch ein.

Es belebt den Körper, reinigt die Zellen, liefert die Nährstoffe und noch so vieles mehr,- bitte achte auf deine tgl. Trinkmenge!

  • Wasser
  • Kräuter-Tees
  • Kombucha, Wasser-& Milchkefir, oder Kokoskefir
  • hochwertige Sole (mit Steinsalz z.B.,- kein Meersalz!)

2. Hormonstatus via Speichelprobe

Fachkraft für natürliche hormonelle Unterstützung finden
Warum ist eine Speichelprobe zum Ermitteln des Hormonstatus, in den meisten Fällen, besser, als eine Blutprobe?
Sollte der weibliche Hormonhaushalt aus den Fugen geraten sein, kann er z.B. Unterstützung durch rotes Maca erhalten.
Hier findest du eine ausführliche Infoseite zu Maca.


3. Vaginalflora aufbauen & pflegen

  • Darmaufbau ist ein Teil davon, weil die Vaginalflora von einer intakten Darmflora abhängig ist (siehe oben)
  • Sitz- oder Dampfbäder
  • Vaginalzäpfchen
  • Hygiene
  • Kleidung & Monats-Hygieneartikel
  • natürliche antivirale Mittel

Sitz- & Dampfbäder,- folgende Kräuter eignen sich für ein Sitzbad:

  • Kamille
  • Zinnkraut
  • Schafgarbe
  • Kapuzinerkresse
  • Eichenrinde
  • Myrrhe
  • Salbei

Einzelne Kräuter oder auch zusammen, für einen kräftigen Sud aufkochen und mind. 10 min. ziehen lassen, anschließend damit ein Sitzbad zubereiten.
Die Kräuter wirken entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral,- sind damit auch für andere Infekte sehr gut geeignet.
Wenn ein Sitzbad nicht möglich ist, kann man den Kräutersud auch in ein normales Wannenbad geben und sich reinsetzen.

Vaginalzäpfchen
Bei Vaginalzäpfchen gibt es einige Variationen.
Oft werden sie als „Döderlein-Zäpfchen“ angeboten.
Als Döderlein-Bakterien werden jene bezeichnet, die in unserer Vaginalflora heimisch sind.
Sie wurden nach ihrem „Entdecker“, dem Deutschen Frauenarzt Albert Döderlein benannt.

Von Dr. Peter-Hansen Volkmann wurden die „4Vag“ entwickelt, die, neben den Bakterien, auch Vitamin E, Vitamin B5, Vitamin D3, Selen und Inulin enthalten, um die Vaginal-Flora zu unterstützen.

Vaginal-Zäpfchen mit Vitamin D
Es wurde festgestellt, dass eine Vitamin D-Gabe, die vaginal stattfand, bessere Ergebnisse im Blutserum erzielte, als die orale Aufnahme,- also, im normalen Verdauungstrakt.
Die vaginale Schleimhaut ist in der Lage, das Vitamin D aufzunehmen und in den Körper einzuspeisen.
Daher machen Vaginal-Zäpfchen mit Vitamin D durchaus Sinn,- nicht nur bzgl. HPV und/oder der Scheidenflora. (2)

Zusatz-Info:
Bei einer Studie mit Myrte-Extrakt, die Placebokontrolliert wurde, stellte man am Ende fest, dass 92,6 % der Probandinnen, mit dem Myrte-Extrakt, einen negativen Abschluss-HPV-Test hatten,- die Kontrollgruppe stand mit „nur“ 68 % negativen Testergebnissen dagegen.

Dass die Zahl bei der Placebogruppe durchaus auch als „hoch“ zu bewerten ist, wird darauf zurückgeführt, dass der größte Teil der HPV-Infektionen von „alleine“ ausheilt,- dennoch ist das Ergebnis signifikant und lässt auf eine gute Wirkung der Myrte zurückschließen.
Leider gibt es aktuell, meines Wissens nach, kein Myrte-Produkte auf dem Markt.

Hier geht es zur Studie The efficacy of vaginal suppository based on myrtle in patients with cervicovaginal human papillomavirus infection: A randomized, double-blind, placebo trial


Hygiene
Reinigung und Pflege
Es gibt Deos, Duschgele, Seifen und allerlei weitere Produkte für den Intimbereich.
Von diesen Produkten und auch herkömmlichen Pflege- und Hygieneartikeln sollte allerdings abgesehen werden!

Die Scheide ist ein individuelles sensibles System und mit den verschiedenen Pflege- und Reinigungs-Produkten kann man unter Umständen das Gleichgewicht zum Kippen bringen.

Einfaches Wasser reicht vollkommen aus, um eine gesunde Hygiene zu erreichen!
Nach dem Motto: Weniger ist mehr und viel hilft nicht immer viel!

Im Gegenteil,- hier kann viel sogar Schaden verursachen.
Es muss „da unten“ nicht nach einer (künstlichen) Blumenwiese im Sommer duften.

Rein biologisch gesehen sendet der gesunde weibliche Intimbereich bestimmte Pheromone aus, die der männlichen Nase sehr zuträglich sind.
Nur mal so am Rande.
Auch sollte,- sofern keine Notwendigkeit besteht,- von Scheidenspülungen im Normalfall abgesehen werden.


Kleidung und Monatshygiene

Monatshygiene- Artikel wie herkömmliche Binden und Tampons stecken nachweislich voller Giftstoffe aus dem Anbau und der Verarbeitung.

Durch die Schleimhaut können diese Stoffe auch mit in den Körper gelangen und tragen keineswegs zu einem intakten Immunsystem oder einer gesunden Vaginalflora bei.
Deswegen sollte auf herkömmliche Produkte verzichtet werden.

Alternativen sind z.B.:

  • Menstruations-Tassen
  • Menstruations-Schwämmchen
  • freie Menstruation
  • „bio“ Hanf- oder Baumwollbinden,- lassen sich auch gut selbst machen, wenn man ein bisschen Geschick für die Nähkunst hat
  • „bio“ Hanf- oder Baumwolltampons
  • Periodenunterwäsche

Hier gibt es einen Post dazu in unserer Frauengruppe in Facebook,- dort findest du einige Produktempfehlungen und Erfahrungsberichte „Natürlich weiblich!“

Unterwäsche

Deine Unterwäsche sollte aus biologischen Stoffen bestehen und keine synthetischen enthalten.
Damit bleiben sie atmungsaktiv und machen es so Bakterien und Pilzen schwerer Fuß zu fassen,- diese könnten deine Scheidenflora auf Trab halten, wodurch auch Viren dann leichteres Spiel haben.

Generell ist es sinnvoll, Kleidung zu tragen, die aus qualitativ hochwertigen Stoffen gefertigt wurde und damit auch weniger Schadstoffe enthält.
Da diese Kleidung durchaus sehr teuer ist und nicht jeder schmale Geldbeutel es sich leisten kann, bieten sich Secondhand-Produkte an.
Hier können sogar Schadstoffe bei konventionell hergestellter Kleidung eingespart werden, weil diese schon beim Vorbesitzer zu einem gewissen Grad herausgewaschen wurden,- bzw. ein Teil auch durch das Tragen an Körper und Umgebung abgegeben wurde.

Es ist natürlich nicht möglich alle Schadstoffe zu vermeiden,- daher so viel verringern, wie es eben möglich ist.

Auch beim Wäschewaschen kannst du künstliche Chemikalien einsparen, wenn du auf natürliche Alternativen umsteigst,- wie z.B. Efeu, Walnussschalen-Sud, Essig, Natron, Soda und EMA.


Antivirale natürliche Mittel

  • kolloidales Silber (KS)*
    Die betroffenen Frauen haben eine Spülung mit KS durchgeführt.
    KS ist nachweislich antiviral
  • Apfelessig
  • Manuka- Honig
  • Honig
  • Echinacea
  • Teebaum-Öl
  • Oregano-Öl
  • Curcuma
  • Knoblauch
  • Propolis
  • Niem
  • Caprylsäure (auch in Kokosöl enthalten)
  • schwarze Walnüsse
  • GFK- Extrakt
  • Granatapfel- Extrakt
  • Aronia-Beere

Bitte beachten, dass nicht alle dieser genannten Mittel zur vaginaler Anwendung geeignet sind, sondern einige auf dem oralen Weg unterstützen.

*Zu den mit * markierten Punkten gibt es einige Erfahrungsberichte, die ich gesichtet habe, welche ich aus urheberrechtlichen & Privatsphäre-Gründen hier nicht verlinken oder anderweitig kenntlich machen darf.
Wenn dich einer (oder mehrere) dieser Punkte interessiert, dann bitte ich dich darum, selbst auf die Suche nach Erfahrungsberichten zu gehen.


(1) Gerade zu Pap-Werten von Stufe II und III gab es signifikante Verbesserungen.
Die einzelnen Studien sind mir im Augenblick nicht bekannt,- nur eine Zusammenfassung, die ich kostenpflichtig erwerben müsste.
Ich werde nach den jeweiligen Studien suchen und diese dann hier noch ergänzen.


Abschließend:

Du siehst, dass du einiges tun kannst, um deinem Körper die bestmögliche Unterstützen zu bieten.
Das wichtigste ist einfach: bloß die Nerven behalten!
Wenn du dich von der Panikmache anstecken lässt, die inzwischen überall wegen HPV betrieben wird, dann machst du dein Immunsystem ebenfalls angreifbar,- und genau damit ebnest du den Weg für Viren und andere Unannehmlichkeiten.

Hier noch ein paar Möglichkeiten, um in jeder Lebenslage cool und souverän zu bleiben (kann man lernen 😉 ):

  • Meditation
  • Atemübungen
  • Stimulierung des Vagusnerv
  • Singen
  • binaurale Beats

P.s.: Es wird nachfolgend in den nächsten Tagen noch einen extra Beitrag zum Thema Vaginal-Zäpfchen geben und wie du selbst welche herstellen kannst.

Energieausgleich – Geben & nehmen

Wenn du meine Arbeiten zu schätzen weißt und es dir möglich ist, würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen.

paypal.me/natuerlichebalance

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