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Entgiften in der Schwangerschaft & Stillzeit

Entgiften in der Schwangerschaft und Stillzeit erlaubt?


Die Frage taucht recht häufig in den verschiedenen Gruppen auf und auch ich werde immer wieder danach gefragt,- hier meine Antwort:

Ganz klares Nein!

Alles, was über das natürliche Körper-gesteuerte Entgiften hinausgeht, sollte während der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit unterlassen werden, weil die gelösten Giftstoffe und Stoffwechselendprodukte über die Blutbahn, durch die Plazenta in das Ungeborene gelangen können, oder bei der Stillenden über die Muttermilch an ihr kleines Wunder.

Wenn du deinen Körper jedoch unterstützen möchtest, kannst du auf deine Ernährung achten und ihm dadurch „Ruhe gönnen“.

Esse gesunde, frische Kost, die so wenig wie möglich mit Schadstoffen belastet ist, dafür aber volle Mikronährstoff-Power beinhaltet.

Trink ausreichend!

Reduziere Strahlenbelastungen, so gut es möglich ist und sortiere auch mal deinen Haushalt aus,- sicherlich findest dort so manches Reinigungsmittel oder Hygieneartikel, die du gegen gesunde Alternativen austauschen kannst.


Erschreckendes Ergebnis

Im Nabelschnur-Blut und dem Blut von Neugeborenen haben US-Wissenschaftler vor kurzem 105 verschiedene industrielle Chemikalien ausmachen können.

Bei 42 dieser Chemikalien ist nicht mal bekannt, woher sie stammen und welcher Anwendung sie zuzuordnen sind.
55 der Stoffe wurden vorher nie bei einem Menschen nachgewiesen.

Das ist eine erschreckende Bilanz, wenn man betrachtet, dass die Belastung schon im Mutterleib so hoch ist und das Ungeborene sich in seiner Entwicklung befindet, die empfindlich durch Chemikalien gestört werden könnte.

Die Plazenta fungiert eigentlich als Filter und soll das Ungeborene vor schädliche Stoffen schützen.
Viele der Substanzen sind allerdings hormonell wirksam (endokrine Disruptoren) und können dadurch auch die Barriere der Plazenta überwinden.

Einige der Chemikalien konnten bestimmten Bereichen zugeordnet werden,- wie zum Beispiel Kosmetika, Reinigungsmittel, Medikamente, Flammschutzmittel, Pestizide und mehr.

Je mehr du die Belastung in deiner Nahrung und deinem Umfeld reduzierst, um so eher kannst du Belastungen für dich und dein Kind vermindern.


Wenn du mehr über endokrine Disruptoren erfahren möchtest, dann schau mal hier in den Artikel:
Endokrine Disruptoren – giftiger Haushalt?
Die Bedrohung durch Umwelthormone!

Kurz und knapp erfahren, wie du endokrine Disruptoren in deinem Haushalt reduzieren kannst?
Dann schau hier mal rein:
Endokrine Disruptoren im Alltag reduzieren

Alles Gute für dich und deinen Krümel!🥰

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