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Knoblauch – kleiner Stinker ganz groß

Knoblauch – Superfood der heimischen Küche

Er wirkt Geschmacks-verstärkend und verleiht jedem Gericht eine köstliche Note, durch seinen kräftigen Eigengeschmack.

Nicht nur in der Küche kann er raffiniert eingesetzt werden,- auch seine heilsame Wirkung wird schon seit Jahrtausenden hochgeschätzt.

Er ist reichhaltig an Jod, Kalium, Calcium, Eisen, Mangan und den Vitaminen A, B und C.
Zusätzlich enthält er den sekundären Pflanzenstoff Allicin.


Gesundheitliche Vorteile von Knobi:

  • Antibakteriell
  • Blutdruck-senkend
  • Krebs-hemmend
  • Immunsystem-stärkend
  • antioxidativ
  • senkt Blutfett-Wert, dadurch Herz-Kreis-Lauf-schützend
  • fördert Durchblutung der Kopfhaut, weshalb er Haarwuchs-fördernd ist
  • stärkt Muskeln und Bindegewebe, fördert Regeneration
  • schützt das Gehirn
  • senkt die Bildung von Harnsäure
  • regt Verdauung an
  • gegen Gastritis
  • senkt Blutzuckerspiegel
  • wirkt Heißhunger-Attacken entgegen
  • Akne,- aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung

Gegen Fußpilz und als Aphrodisiakum
Die alten Römer verwendeten Knoblauch bei langen Märschen gegen den sich ausbreitenden Fußpilz,- ebenfalls wird ihm eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt, aufgrund seiner Testosteron-erhöhenden Wirkung.

Haar- und Bartwuchs-fördernd
Durch die enthaltenen Stoffe, wie Zink, Schwefel und Selen, kann Knoblauch die Nährstoffversorgung verbessern, was gepaart mit seiner Verbesserung der Durchblutung dafür sorgen kann, dass Bart und Kopfhaare besser und gesünder wachsen können.

Knoblauch-Haarkur
Knoblauch-Öl herstellen nach dem unten erwähnten Rezept.
Die Haare anfeuchten und das Öl sanft in die Kopfhaut einmassieren.
Nach kurzer Einwirkzeit die Haare wie gewohnt waschen und ordentlich ausspülen.

Durchblutungsfördernd und gegen Pilze und Bakterien, die für Haarausfall verantwortlich sein können.

Du kannst auch eine Knoblauch-Paste zum Einmassieren nutzen,- auch das Rezept findest du weiter unten.

Gicht
Da Knoblauch die Bildung von Harnsäure hemmt, kannst du ihn auch bei Gicht verwenden.

Gastritis
Ist die Magenschleimhaut durch Bakterien entzündet, kommt die antibakterielle Wirkung von Knoblauch bzw. dem enthaltenen Allicin gut zur Geltung.
Dazu kannst du ihn tgl. und frisch verzehren.

Durchfall vorbeugen und die Darmflora unterstützen
Pathogene Bakterien werden abgetötet und die Produktion von Verdauungssäften angeregt, wodurch Durchfällen vorgebeugt werden kann, die Darmflora unterstützt wird und auch positiven Einfluss auf Blähungen genommen wird.

Eine Studie zeigt sogar an, dass Knoblauch bei Darmkrebs-Patienten die Krebszellen am Wachsen behindert.

Herpes
Hier hilft wieder das Allicin, da es antibakteriell und antiviral ist.
Du kannst ganz einfach eine Knoblauchzehe aufschneiden und auf die betroffene Stelle legen,- den Vorgang mehrmals am Tag wiederholen.

Halsschmerzen
Frisch gegessen oder als Tee aufgekocht, hilft Knoblauch auch bei Halsschmerzen, indem er Entzündungen lindert und gegen Bakterien und Viren wirkt.

Den Tee kannst du mit Honig verfeinern,- auch mit Manuka,- der ebenfalls antibakteriell wirkt und sich wohltuend auf die gereizten Stellen im Hals legt.

Bei Erkältung
Knoblauch wirkt wie ein natürliches Antibiotikum, ohne die lästigen Nebenwirkungen.
Daher kannst du ihn auch bei Erkältung sehr gut einsetzen.
Das enthaltene Allicin wirkt gegen Bakterien und tötet diese ab.
Ein Knoblauch-Tee kann für Linderung sorgen.

Oder du nimmst eine geschälte Knoblauchzehe in den Mund und behältst sie so lange drin, bis der Geschmack “ausgelutscht” ist.

Eine Cochrane-Studie aus den USA zeigt auf, das Knoblauch bis zu 63 % Erkältungen vorbeugen kann.

Ohrenschmerzen
Den Knofi in dünne Scheiben oder kleine Stückchen schneiden und in ein Tuch geben.
Einen kleinen Topf mit Wasser erhitzen und das Tuch mit dem Knoblauch über den Wasserdampf halten.
Anschließend für 10- 15 Min auf das betroffene Ohr legen.

Oder du presst Knoblauch aus und träufelst den Saft auf ein Tuch, um dieses dann auf das Ohr zu legen.

Demenz
Knoblauch fördert die Durchblutung des Gehirns.
Zugleich ist er ein starkes Antioxidant und in einer Studie konnte sogar auf Zellebene gezeigt werden, dass ein bestimmter Stoff,- FruArg (ein Kohlenstoff-Derivat),- im Knoblauch dazu beiträgt, geschädigte Hirnzellen zu schützen und die Regeneration voranzutreiben,- z.B. bei Demenz.


Kann Knoblauch auch Probleme verursachen?
Es gibt ein paar Punkte, bei denen du acht geben solltest.

  • Allen voran wird sehr gerne die Histaminintoleranz aufgeführt.
    Knoblauch enthält eigentlich nicht viel Histamin.
    Allerdings wird er auch als “Histaminliberator” bezeichnet und das bedeutet, dass er die körpereigene Histaminausschüttung im Darm durchaus anregen kann, weshalb Histaminintolerante mit Knoblauch langsam machen sollten.

    Dagegen hält eine Studie aus Skandinavien, welche in einer Studie mit Ratten gezeigt hat, dass das enthaltene Allicin Histamin in geringen Mengen blockieren kann.

Wenn du nicht auf Knoblauch verzichten möchtest, dann solltest du dich langsam an ihn herantasten und dabei in dich hineinhorchen, wie es dir geht.

  • Schwangere sollten gegen Ende ihrer Schwangerschaft auf “übermäßigen” Verzehr verzichten, da die Knolle bekanntlich Blut-verdünnend wirkt.
    Das kann unter Umstände bei Komplikationen zu einer verlängerten Blutungsneigung führen.
    Daher lieber in Maßen genossen,- rein als Gewürz.
  • HIV- oder Krebspatienten sollten den Verzehr von Knoblauch mit ihrem behandelnden Arzt absprechen, da es zu Wechselwirkungen mit ihren Medikamenten kommen kann.
  • Das Gleiche gilt auch für Menschen, die Marcumar bzw. Warfarin und Blutdruck-senkende Mittel nehmen müssen.

Ein paar kleine Tipps:

Knoblauch schmeckt dir zu intensiv?
Versuch es mal in Kombination mit etwas Ingwer beim Kochen!
Ingwer mildert den Geschmack von Knoblauch ab.

Milchprodukte (Milch, Sahne, Schmand) eignen sich ebenfalls dazu den scharfen Geschmack zu mildern.


Reagierst du empfindlich auf Knoblauch und musst Pupsen?
Dann gib deinem Essen beim nächsten Mal etwas Kümmel hinzu!
Oder wenn das nicht zum Essen passen sollte, hilft auch eine entspannte Tasse Pfefferminz-Tee oder Kamille.


Stinkende Finger? 3 Möglichkeiten!

1. Reibe deine Finger an einem Stück Edelstahl.
Es gibt inzwischen sogar extra kleine “Handschmeichler” aus Edelstahl für diesen Zweck: “Edelstahlseife”,- deine Spüle, Besteck oder eine Edelstahlschüssel tun es aber auch.

2. Kaffeesatz!
Kaffee ist ein wahrer Geruchsbinder und wenn du ein bisschen Kaffeesatz in den Händen verreibst, wird der unangenehme Knobigeruch gebunden.
Einfach danach die Hände waschen und fertig!
BtW: Ein schönes Handpeeling hast du so inkl.!

3. Essig,- etwas Essig auf die Hände geben, verreiben und abwaschen.
Der Geruch vom Essig verfliegt nach kurzer Zeit und der vom Knoblauch ist somit eliminiert.


Jetzt geht es ans Eingemachte!
Rezepte rund um den kleinen Stinker!


Aber bevor es losgeht, noch 2 Tipps zum besseren Schälen der Zehen:
1. Nimm eine Zehe von der Knolle ab und drück mit der flachen Seite eines Messers kurz und kräftig darauf.
Danach entfernst du den unteren festen Teil und die restliche Schale löst sich ganz einfach.
2. Du brauchst mehrere Zehen?
Schneid die feste untere Stelle ab, nimm ein Schraubglas,- ein altes Marmeladenglas zum Beispiel,- und geb die Zehen hinein.
Verschließen und kräftig schütteln.
Die Schale löst sich und du kannst die Zehen einfach raussammeln.


Knoblauch- Öl
Ein Kinderspiel!
Du nutzt dafür ein qualitativ hochwertiges Oliven-Öl und fügst ein paar gehackte oder gepresste Zehen hinzu,- je nachdem wie intensiv der Geschmack werden soll, 2-4 Stück auf 500 ml Öl.

Lass dein Öl 2-3 Tage ziehen und schon ist es gebrauchsfertig!
Achte bitte darauf, dass das Öl an einem dunklen Ort aufbewahrt wird und nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Wenn die dein Knoblauch-Öl zu langweilig ist, kannst du es mit einigen Zutaten geschmacklich aufmotzen und optisch pimpen!

Geeignet dazu sind folgende Zutaten:

  • gehacktes Grün von frischem Knoblauch, Fenchel oder Karotten
  • getrocknete Tomaten
  • geschrottete Pfefferkörner
  • Zitronenzesten
  • verschiedene Kräuter, wie Basilikum, Oregano, Rosmarin, Thymian oder Estragon

Last, but not Least und bei mir IMMER vertreten:
CHILI
Die kleinen scharfen Dinger harmonieren,- meiner Meinung nach,- ideal mit dem Stinker und liefern ein aromatisches, scharfes Öl, dass zu selbstgemachter Pizza, Pasta und eigentlich “allem” passt, das Schärfe gebrauchen kann.

Hast du Brot über?
Dann schneid es doch in kleine Würfel und brate es kurz in dem würzigen Öl an!
Passt super zu Salaten und in Creme-Suppen.

Das ÖL eignet sich auch ideal als “Mitbringsel und GiveAway”.
Wenn du es in schönen Flaschen ansetzt,- vielleicht mit den oben genannten Zutaten,- dann ist das Öl optisch und geschmacklich ein tolles Geschenk, das schnell, einfach herzustellen ist und vielseitig einsetzbar.

Tolle Flaschen findest du zum Beispiel hier:
Essig und Öl-Spender mit Ausgießer


Aioli selbstgemacht

Zutaten:

  • 2-3 grob gehackte Knoblauchzehen
  • 125 ml Oliven-Öl
  • 1 Ei
  • 1 TL Zitronensaft
  • ½ TL Senf
  • – Pfeffer und Salz zum Abschmecken

    Knoblauch, Öl, Ei und Senf in ein Gefäß geben und mit einem Pürierstab fein zerkleinern.
    Anschließend das Öl hinzufügen, in dem du es langsam hineinfließen lässt, während der Pürierstab weiter am Mixen ist.

Dadurch entsteht eine cremige emulgierte Masse, die du dann noch mit Salz und Pfeffer nach deinem Geschmack verfeinern kannst.
Haltbar ist das Aioli (leider) nur 2 Tage,- aber in der Regel ist es eh schneller weggegessen.


Knoblauch-Würzpaste

  • 80-100 g Knoblauch
  • 1-1 ½ TL Salz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 80-100 ml hochwertiges Pflanzen-Öl,- ich nutze generell Oliven-Öl

Den Knoblauch schälen, vom grünen Strunk befreien und mit dem Salz in ein Gefäß geben,- Messbecher oder ähnliches.
Mit dem Pürierstab fein zerkleinern und wie beim Aioli das Öl langsam hinzugeben.

Wenn eine schöne Paste entstanden ist, alles in ein Schraubglas abfüllen.
Das Ganze dann mit weiterem Öl vollständig bedecken.

Das Öl verhindert den Verderb der Paste und sie lässt sich mehrere Wochen aufbewahren.
Wenn du sie länger haltbar machen willst, dann erhöhe die Menge an Salz und Öl im Grundrezept.

Der Zitronensaft sorgt dafür, dass die Paste ihre schöne Farbe behält,- geschmacklich wirst du davon nichts merken, kannst den Zitronensaft aber auch weglassen, dann wird die Paste im Laufe der Zeit dunkler.

Der grüne Strunk lässt die Paste mit der Zeit bitter werden, weshalb er vorher entfernt wird.

Du kannst die Paste auch mit ein paar Chili-Flocken (nach Geschmack) erweitern und verleihst ihr damit nochmal einen richtigen Schärfe-Kick.


Wichtig:
Sauberes Arbeiten sollte Grundvoraussetzung für solche Produkte sein, damit deine Kreation nicht verdirbt!
Auch beim Herausnehmen der Paste immer darauf achten, dass du einen sauberen Löffel verwendest und anschließend der Rest weiterhin vollständig mit Öl bedeckt ist!
Auch die Paste lässt sich super als Mitbringsel verschenken!


Knoblauch-Saft
Schneide den Knoblauch in feine Scheiben und gib ihn in ein Glas mit Wasser.
Lass das Glas über Nacht stehen.
In der Zeit lösen sich viele der wertvollen Inhaltsstoffe aus dem Knoblauch und du erhältst einen reichhaltigen “Saft”.
Man kann diesen Saft so trinken oder verwendet ihn als Basis für Soßen und Suppen.


Sauer eingelegter Knoblauch in Scheiben

  • 500 g Knoblauch
  • 500 ml Essig
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 3 TL Zucker

Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Die restlichen Zutaten in einem Topf erhitzen.
Knoblauch in ein geeignetes Glas geben und mit dem Essigsud übergießen.
Fest verschraubt 4 Wochen lang an einem kühlen und dunklen Ort ziehen lassen.

Der saure Knoblauch lässt sich anschließend mehrere Monate aufbewahren.


Knoblauch-Dampf bei Erkältung und bronchialen Infekten
Dazu wird eine komplette Knoblauchknolle grob zerkleinert in heißem Wasser aufgekocht.
Den Topf von der Herdplatte nehmen, auf einen Untersetzer stellen und ein großes Handtuch drüber.
Mit dem Kopf dann unter das Handtuch und über den Topf.
Langsam den Dampf einatmen,- so lange, wie man es aushält, dann Pause machen und wiederholen.

Dadurch können die Bronchien erweitert werden; das im Knoblauch enthaltene Allicin dringt tief ein und kann seine keimtötende Wirkung entfalten.
Das Allicin wirkt ähnlich wie Penicillin.


Knoblauch-Tee bei grippalen Infekten

Für Tee werden 3-4 Zehen verwendet, kleingeschnitten in ca. 50 ml Wasser aufgekocht und etwas abkühlen lassen.
Es wird oft empfohlen noch den Saft einer halben Zitrone hinzuzufügen, wegen dem Vitamin C.
Aber wenn der Tee noch „recht heiß“ ist, geht das meiste Vitamin C flöten.

Daher würde ich lieber den Tee,- so heiß es möglich ist,- trinken,- egal ob Erwachsene oder Kinder,- und die Zitrone dann „später“ in einem Glas Wasser trinken.

Das Wasser darf auch gerne lauwarm sein,- mehr als 40 Grad darf es aber nicht haben!

Darin lässt sich auch gut ein TL Honig,- oder wenn es ganz arg ist mit der Erkrankung auch gerne Manuka-Honig,- auflösen.
Auch dabei muss auf die Temperatur des Wassers geachtet werden, da sonst einige Inhaltsstoffe zerstört werden!

Hochwertigen Manuka gibt es nur original aus Neuseeland.
Er ist teuer, aber jeden Cent wert, aufgrund seiner besonderen Inhaltsstoffe.
Ich selbst habe diesen hier zu Hause: Manuka – zertifiziert aus Neuseeland


Übrigens; die große Masterfrage beim Knoblauch ist immer:
Schneiden und hacken oder pressen?


Bei einigen Starköchen ist die Knoblauchpresse regelrecht verpönt!

Ich selbst hacke den Knoblauch auch immer.
Zum einen weil ich zu faul bin, die Presse erst zu suchen,- sie liegt immer genau dort, wo ich NICHT nach suche,- und anschließend zu reinigen.

Zum anderen weil ich einfach schnell und gut hacken kann,- wenn du als Fleischereifachverkäuferin viel mit frischen Kräuter gearbeitet hast und Kg-weise Zwiebeln hacken musstest, dann funktioniert das wie aus dem Effeff!

Dennoch ist im Hausgebrauch die Knoblauchpresse vorzuziehen, aus folgendem Grund:

Je feiner der Knoblauch zerkleinert wird, um so mehr Zellwände werden dabei aufgebrochen.
Dadurch kann das Alliin austreten, was zum Schutz des Knoblauchs von der Natur gedacht war.

Es kommt zur “Alliinase”.
Aus diesem Prozess entsteht dann Allicin, welches eines der Hauptwirkstoffe des Knoblauchs ist und wichtig für unsere Gesundheit.
Das Allicin ist auch jener Stoff, der uns so “duften” lässt.


Bock bekommen selbst Knoblauch anzupflanzen?
Kein Ding,- easy!

Dafür solltest du frische Zehen benutzen und sie in lockerer Erde ca. “Daumentief” versenken,- mit der Spitze nach oben.
Mit 2-3 mm Erde bedecken und fertig!

Anpflanzen kannst du ihn im Herbst,- Knoblauch ist Frost-beständig,- und nutzt damit den kleinen Vorsprung aus, was zu größeren Knollen führen kann.
Im Frühjahr geht es natürlich aber auch!

Welcher Ort eignet sich zum Anpflanzen?
Licht und Wärme sollte er an seinem Wuchsplatz definitiv abbekommen!

Worauf solltest du achten?
Knoblauch braucht nur mäßig Wasser, da er ansonsten zu Faulen beginnt,- also, sehr gut für Gießvergesser geeignet.

Außerdem mag er gerne Platz haben, weshalb du ihn nicht zu dicht setzen solltest!
10 cm Abstand sollten es schon sein.

Knoblauch harmoniert beim Wachsen sehr gut mit Petersilie, Salaten, Spinat und Paprika.
Andere Lauchgewächse, wie Zwiebeln und Schnittlauch mag er nicht so richtig.
Kohlsorten und Hülsenfrüchte sollten nicht in seiner Nähe angepflanzt werden,- diese Nachbarn kann er einfach nicht leiden!

Erntereif ist er mit 8-10 Monaten,- je nach Anbauzeitpunkt August bis Ende Herbst.
Anzeichen dafür sind zum Beispiel das Welken des “Knoblauch-Grüns” und die Knolle schaut etwas aus dem Boden heraus.

Entferne vorsichtig mit einer Harke oder mit den Händen die Erde über der Knolle und zieh sie dann einfach heraus.

Glückwunsch zu deinem eigenen kleinen Stinker!


Zum Abschluss komm ich auch noch auf den “schwarzen Knoblauch” zu sprechen.

Schwarzer Knoblauch ist ein weißer, fermentierter Knoblauch, der eine ganz besondere, milde Note hat und noch mal zusätzlich gesünder, als der Weiße, da er mehr entzündungshemmende und antiallergische Stoffe enthält.

Zusätzlich schmeckt er eher süßlich, als scharf, ist bekömmlicher und wirkt noch besser bei Bluthochdruck und schlechten Blutzuckerwerten.

Das Allicin wird in Flavonoide beim Fermentieren umgewandelt, die noch stärker antioxidativ wirken, als es beim weißen Knoblauch der Fall ist.

Um den Knoblauch selbst zu fermentieren, benötigst du:

  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 EL Salz
  • 500 ml Zitronensaft
  • 1 Schraubglas mit 1 L Fassungsvermögen

Schäle zuerst die Knoblauchzehen und leg sich dicht beieinander in das Gefäß.
Danach gibst du das Salz drauf und fügst den Zitronensaft hinzu.
Das Gefäß gut verschließen und für mindestens 2 Wochen an einen dunklen Ort bei Zimmertemperatur stellen.
Das Glas sollte keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen!

So eingelegt hält sich der Knoblauch mehrere Monate, wenn sauber gearbeitet wurde!

Wenn du nicht warten möchtest, kannst du den “Black Garlic” aber auch in gut sortierten Supermärkten, im Reformhaus oder Online kaufen,- wie hier zum Beispiel:
2 große Knollen fermentierter Knoblauch


Du hast noch ein ganz besonderes
Lieblings-Rezept mit Knoblauch?
Schreib es doch in die Kommentare!


Am Ende möchte ich dich noch um etwas bitten:
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Ich danke dir von Herzen!


Einen hab ich noch für dich!
Die Knoblauch-Zitronen-Kur
super geeignet für eine 3-Wochen-Kur, um zu entschlacken und deinen Körper beim Entgiften zu unterstützen

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