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Sonne tanken – aber natürlich!

Gestern war ich fast den ganzen Tag mit meinem Kleinen und Besuchern im Garten und wir haben ordentlich Sonne getankt.

Die Vögel zwitschern, Zitronenfalter flattern vorbei und am blauen Himmel kreisen Schreiadler und Falken.

Es war einfach nur ein herrlicher Tag und das im Februar!

Der Frühling ist definitiv da!
Und dem Frühling folgt irgendwann gewiss der Sommer!

Wenn du dieses Jahr keinen Bock darauf hast, dich mit Chemikalien einzuschmieren, damit du vor der Sonne geschützt bist, dann solltest du dir zeitig eine Alternative suchen!

Vorab:
Grundlegend ist zu beachten, dass wir für eine gesunde Vitamin-D-Produktion Sonne brauchen,- nach einer Weile aber sollte man nicht, wie viele fanatische Sonnenanbeter das Ganze übertreiben und sich entsprechend in den Schatten begeben und/ oder mit luftiger Kleidung bedecken.

Selbst die „beste“ chemische Sonnencreme bringt dir nichts mehr, wenn du die Zeit überschreitest,- und dann kann die Sonne leider doch schädlich werden.

Aber die Angst, die verbreitet wird,- vor der Sonne,- ist absolut übertrieben!

Die Natur bietet von sich aus einige Möglichkeiten an, um dich besser vor zu viel Sonne zu schützen.

  1. Im Frühjahr schon Vorarbeit leisten.
    Sofern möglich immer die Gelegenheit nutzen, um im Frühjahr die Haut an die Sonne zu gewöhnen.
    Auch wenn es dann noch ein wenig frischer sein sollte,- die Sonne hat oftmals schon richtig Kraft und kann deine Haut durch die Produktion und Einlagerung von Melanin stärken, damit sie im Sommer nicht so anfällig ist und du einen natürlichen körpereigenen Schutz aufbauen kannst.
    Die frische Luft tut deinem Körper auch ganz gut, weil sie das Immunsystem stärkt und den Blutkreislauf antreibt,- deine Haut wird sich freuen.
    Übertreiben sollte man es allerdings auch hier nicht,- alles in Maßen.
  2. Schütze deine Haut von innen!
    Durch deine Ernährung kannst du deinem Körper einiges an guten Vitalstoffen zuführen, welche als Antioxidantien wirken und den freien Radikalen die Stirn bieten, die durch Sonneneinstrahlung entstehen.

    Sekundäre Pflanzenstoffe wie Beta-Carotin, Biotin und Astaxanthin unterstützen dich hierbei.

    Das Beta-Carotin hat eine etwas geringere, aber ähnliche Wirkung wie das körpereigene Melanin und schützt dadurch deine Haut.

    Beta-Carotin ist vor allem in folgenden Lebensmitteln enthalten:
    – roter Paprika
    – Karotten
    – Tomaten
    – Feldsalat
    – Grünkohl
    – Aprikosen (vorzugsweise getrocknet )
    – Papaya
    – Spinat
    – Orangen
    – Chicorée
    – Spirulina

    Biotin ist ein B-Vitamin,- wird allerdings auch als H-Vitamin bezeichnet, da es für Haut und Haare wertvoll ist.
    Biotin wird vom Körper zum Zellaufbau benötigt und der Eigenschutz der Haut wird gestärkt.
    Da es sich hierbei um ein wasserlösliches Vitamin handelt, kommt es vor allem in tierischen Lebensmitteln vor.

Biotin-reiche Lebensmitteln:
– Schweine- und Rinderleber
– rotem Fleisch
– Vollkornflocken
– Getreidesprossen
– Bananen
– Spinat
– Hering
– Naturreis
– Avocado
– Linsen
– Champignons
– Walnüsse
– Weizenkleie
– Erdnüsse
– Haselnüsse
– Eigelb
– Ling Zhi/ Reishi/ glänzender Lackporling

Astaxanthin ist im Augenblick weniger Menschen bekannt.
Es ist ein „Super-Antioxidiant“ und kommt nicht so wirklich auf unserem typischen Speiseplan vor.
Ähnlich wie das bekanntere OPC hat es eine stark kräftigende Wirkung auf den Körper und macht vor allem als freier Radikal-Fänger einen super Job!

Durch seine Ähnlichkeit mit Beta-Carotin in einigen Bereichen,- die beiden Stoffe gehören zur selben Familie,- hat auch Astaxanthin eine haut schützende Wirkung.

Astaxanthin-haltige Lebensmittel:
– echter (!) Wildlachs
– Hummer
– Shrimps
– Forellen
– Krabben
– Algen
– Pilzen

Astaxanthin welches im Wildlachs enthalten ist, wird durch die Nahrung des Lachses im Fisch gespeichert. Mit Algen und Plankton nehmen die Fische den Stoff auf.

Die anderen erwähnten Meeresbewohner enthalten ebenfalls Astaxanthin, allerdings in sehr geringer Menge.
Es gibt auch ein paar Pilze und Baktieren, welche in der Lage sind Astaxathin herzustellen,- allerdings sind die Mengen hierbei ebenfalls sehr gering.

Wer Astaxanthin nutzen möchte, sollte am besten auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Hierbei sollte aber beachtet werden, dass es sich um ein natürliches und nicht synthetisch hergestelltes handelt.

Aktuell sind synthetische Astaxanthin- Produkte nicht für den menschlichen Verzehr freigegeben,- wie es in Zukunft aussehen wird, steht in den Sternen,- daher bitte immer ein Auge auf den Gewinnungsprozess haben.

Synthetisches wird mithilfe von Hefebakterien hergestellt.
Es hat leider nicht die antioxidante Wirkung des natürlichen Mittels und ist daher nicht wirklich wertvoll für unseren Körper.

3. Kleidung schützt vor zu viel Sonne.
Wer hätte es gedacht… 😃

Wir sollten auf jeden Fall eine gewisse Zeit in der Sonne zubringen, ohne uns großartig zu verhüllen, damit die Vitamin-D-Produktion angekurbelt wird.

Allerdings ist es wie bei allem:
In Maßen genossen und nicht in Massen!

Zu viel Sonne schadet einfach,- nicht nur der schmerzhafte Sonnenbrand,- auch Krebs kann eine Nebenwirkung sein.

Bevor du nun aus Angst vor Krebs doch lieber zur Sonnencreme mit dem LSF 50+ greifst,- hier kommt immer mehr der Verdacht auf, dass die enthaltenen chemischen Stoffe gerade bei Sonneneinstrahlung zu Hautkrebs führen können!

Bitte auch darauf achten, wenn es um Sonnencreme für Kinder geht.
Diese haben keine chemischen Sonnenschutzfaktoren, sondern zielen auf eine physikalische ab, in dem Titandioxid enthalten ist, welches die Sonne reflektieren soll.
Titandioxid ist allerdings inzwischen dafür bekannt, dass Nano-Partikel in den Körper gelangen und für Schäden verantwortlich sein können.
Mehr dazu erfährst du hier: „Titandioxid – sinnvoll oder gefährlich?

Natürlich möchte man im Sommer Sonne abbekommen und nicht vollkommen zugeknöpft durch die Gegend laufen.
Dennoch ist nach einer Weile ein geeigneter Schutz durch Kleidung unerlässlich, wenn du deinen Körper vor Schäden bewahren möchtest.

Es muss ja nichts „dickes“ sein, oft reicht schon luftige leichte Kleidung.

Durch die Ernährung und auch die Vorarbeit im Frühling kann man schon sehr viel erreichen.

Den eigenen Hauttyp und die Empfindlichkeit der Haut im Auge behalten,- bei Bedarf dann die richtige Kleidung dazu,- dann steht einem nichts mehr im Wege den Sommer, die Sonne zu geniessen und gleichzeitig langsam, aber natürlich und geschützt braun zu werden.

Zusatz- Info:

Übrigens haben auch einige naturbelassene Öle einen LSF.
Die Meinungen zu diesem Thema gehen weit auseinander,- inzwischen gibt es aber immer mehr Erfahrungsberichte von Leuten, welche auf Pflanzen-Öle gewechselt sind und damit gute Ergebnisse erzielt haben.

Welche Öle empfohlen werden:
– Kokosöl
– Erdnussöl
– Olivenöl
– Sesamöl
– Hanföl
– Jojobaöl
– rotes Palmöl

Da ich keine eindeutigen Studien zu dem Thema gefunden habe, werden hier nun auch keine LSF-Werte aufgelistet,- die Meinungen gehen hier sehr auseinander und die LSF-Angaben sind schwankend.
(Gerne nehme ich Hinweise auf Studien entgegen ❤ )

Hier ist ein Testen auf „eigene Gefahr“ bzw. lies dir andere Erfahrungsberichte durch, damit du mehr „Sicherheit“ für deine Entscheidung hast.

Sollte es nun doch mal schiefgehen und du hast dir den „Pelz“ verbrannt, kannst du auf einige Hausmittel zurückgreifen, die deine Haut bei der Heilung unterstützen können und kühlende Linderung verschaffen.

Quark und Honig vermischt,- klingt pampig, ist es auch,- liefern der Haut wertvolle Nährstoffe und Feuchtigkeit.
Gleichzeitig wirkt der Honig antibakteriell und der Quark sorgt für eine schöne Kühlung.

Je nach Bereich kannst du das ganze leicht auftragen und mit einem angefeuchtetem Tuch bedecken, damit der Quark nicht all zu schnell austrocknet und bröselig wird.
Alle paar Stunden kannst du die Paste erneuern.

Aloe Vera ist eines der beliebtesten alternativen Mitteln bei Verbrennungen.

Das Gel der dicken Pflanzenblätter wirkt kühlend, spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut.
Ausserdem bildet das Gel beim Trocknen auf der Haut einen kleinen Schutzfilm.

Alternativ kann man auch Aloe Vera- Saft nutzen, wenn man kein Blattgel zur Hand hat,- am besten auf ein sauberes Tuch geben und auf die betroffene Stelle auflegen.

Solltest du eine Creme oder ähnliches zu Hause haben, welche Aloe Vera enthält, schau bitte zuerst auf die Inhaltsstoffe!

Sollten Parfüme oder Alkohol enthalten sein, so ist es nicht ratsam diese Creme bei Sonnenbrand zu nutzen.

Auch ist die Wirkung bei solchen Cremes meist sehr viel geringer wie vergleichsweise die Wirkung eines Gels aus dem frischen Aloe Vera- Blatt.

Schon genug Sonne getankt?
Wolltest du schon immer mal wissen, wie hoch dein Vitamin D- Spiegel ist?

Hier findest du einen Test für Zuhause!
Bestellen, Test machen und die Probe einschicken,- innerhalb kurzer Zeit erhälst du deine Ergebnisse!
„Vitamin-D-Testkit für zu Hause

Liegt bei dir ein hoher Vitamin D3- Mangel vor und/ oder hast du nicht die notwendige Zeit um deinen Vitamin D- Speicher mit der Kraft der Sonne aufzufüllen, solltest du über eine Supplementierung nachdenken.

Ich selbst nutze seit Jahren dieses Produkt „Vitamin D

Die entsprechenden Co-Faktoren, wie z.B. Vitamin K2 und Magnesium dazu nicht vergessen und richtig über die korrekte Dosierung informieren,- hier mal über den Tellerrand Deutschlands zu schauen, was andere Länder so „empfehlen“ könnte sich als sinnvoll erweisen.
Nur mal so interessehalber 😉

Mit dem „Melz-Rechner“ kannst du ganz easy deine Auffüll- und Erhaltungsdosierung berechnen!

Solltest du Schwierigkeiten im Umgang mit dem Melz-Rechner haben, dann schau dir mein Video an.
Ich habe für euch eine kurze Erklärung aufgenommen.
Ich bin kein Videoprofie – also bitte bzgl. der Qualität nachsichtig mit mir sein ^^“

Übrigens! Die Sonne bietet noch einige weitere Vorteile,- nicht nur Vitamin-D.
Davon schreibe ich euch in den nächsten Tagen noch einen kleinen Artikel,- ich denke, die Wenigsten wissen darüber Bescheid!
Also schau unbedingt in den nächsten Tagen noch mal vorbei 🙂

Ein Gedanke zu „Sonne tanken – aber natürlich!

  1. […] Wie du natürlich die Sonne genießen kannst, erfährst du in diesem Beitrag: „Sonne tanken – Aber natürlich!„ […]

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