Titandioxid

Titandioxid – E171 – CI 77891

Was ist das?
Bei Titandioxid handelt es sich um einen sogenannten Hilfsstoffe für die Industrie.
Der Stoff lässt Lebensmittel, medizinische Produkte und auch Kosmetika schön weiß und glänzend aussehen.

Brauch ich das?
Nein!
Titandioxid ist kein essentieller Vitalstoff, den unser Körper braucht, um gesund und fit zu bleiben.
Er dient lediglich dem “besserem” Aussehen,- des Produktes, nicht von dir.

Wo ist Titandioxid enthalten?
In sehr vielen Produkten ist es zu finden; Zahnpasta, Kaugummi, Käse, Backzutaten, Medikamenten, NEM´s, Sonnencreme, Lacken usw.

Ist es gefährlich?
Die aktuelle Studienlage ist noch unklar und es wird geforscht.
Laut der EFSA und BfR ist der Verzehr nicht bedenklich,- wobei BfR jüngst einräumt, dass die Forschungsgrundlagen unklar sind und auf neue Ergebnisse gewartet werden muss.

Frankreich stellt sich als erstes europäische Land gegen den Einsatz von Titandioxid und hat ein vorläufiges Verbot von 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 verhangen.

Die Niederlande sind am Diskutieren, ob sie ebenfalls nachziehen,- Deutschland stützt sich derweilen auf die Aussagen der EFSA und der BfR,- ein Verbot ist bei uns noch lang nicht in Sicht.

Tierversuche haben gezeigt, dass Titandioxid in der Lage ist die Darmwand zu durchbrechen und somit in den Körper zu gelangen.
Dadurch verursacht es Darmentzündgungen, die weitere Beschwerden nach sich ziehen könnten und es gelangt durch den Blutkreislauf zu den Zellen.
Es kann die Zellwände aufbrechen und damit im gesamten Körper entzündliche Prozesse in Gang setzen.
Forschung an Ratten haben gezeigt, dass sich letztenendes auch Tumore dadurch bilden können.

Ob und wie weit diese Versuche an Tieren auf den Menschen übertragbar sind, ist nach aktuellem Stand noch unklar.

Als bedenklich wird Titandioxd allerdings jetzt schon eingestuft, wenn die betreffende Person unter Darmentzündungen leidet und dadurch schon einen angegriffenen Darm hat.
Es wird vom Verzehr abgeraten.

Nanopartikel & Titandioxid

Titandioxid liegt in den meisten Produkten auch als Nanopartikel vor,- und genau dieser Punkt macht Titandioxd so bedenklich!

Die Nanopartikel sind so winzig, dass sie in der Lage sind die Hautbarriere, Darmwand und Zellwände zu durchbrechen.

Es gibt bestimmte Richtmengen für Nanopartikel:
Medikamente dürfen zwischen 1- 3% Titandioxid in Nanopartikel- Größe enthalten,- bei
Lebensmittel hingegen dürfen es bis zu 50% sein.

Zusatz- Info:
Farbe und Lacke die Titandioxid enthalten werden im Übrigen heute schon als krebserregend eingestuft.
Durch zu erwartenden Abrieb können die Nanopartikel in die Luft gelangen und damit natürlich auch eingeatmet werden.

Weiterführende Infoseiten:

Quarks – Darum gehört Titandioxid nicht in Lebensmittel

Nach foodwatch- Kritik: Dr. Oetker verzichtet auf Titandioxid

BfR: Titandioxid es besteht noch Forschungsbedarf PDF

DAZOnline: Titandioxid nicht einatem… und auch nicht schlucken?

EGGBI titandioxid in Bauprodukten PDF

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