Schluss mit Rauchen!

Wie ich endlich mit dem Rauchen aufgehört habe

Heute ist der 11.11.2019 (Hellau ), exakt 13 Uhr.
Seit 2 Monaten und einem Tag bin ich rauchfrei!
Ich bin schon seit einigen Tagen am überlegen, ob ich das hier „jetzt schon“ schreiben kann/ darf oder noch nicht?
Schliesslich habe ich mit 15 angefangen zu rauchen,- heute bin ich 35 Jahre alt und das macht nach Adam Riese und Eva Klein runde 20 Jahre als Raucherin!
Darf ich dann schon einen Beitrag darüber schreiben, wie ich rauchfrei wurde?

JA, verdammt noch mal!
Rauchen hat mich Tag ein und Tag aus begleitet,- fucking 20 Jahre lang!
Das Erste nach dem Toilettengang am Morgen, war die Zigarette,- danach alles Andere.
Das Letzte am Abend, bevor ich zu Bett gegangen bin, war mein Standardspruch:
„Ich rauch noch eine und dann ist Schluss für heute!“
Ich habe jeden Tag zwischen 20 – 35 Zigaretten geraucht,- Yepp!
Und ich habe GERNE geraucht!
Kein Witz!
Es ist nicht so, wie viele immer sagen:
„Ja, ich kann nicht aufhören, finde es dennoch total eklig!“
Ich habe mit Genuss geraucht.

Also, selbst wenn ich jetzt „nur“ eine Woche rauchfrei wäre, so ist das für mich ein absoluter Traum- Erfolg!

Wie einige von euch wissen, war dann letztes Jahr im September klar, dass unsere Sprudelbacke* unterwegs ist und dann war natürlich der Gedanke da:
„Meine Gesundheit auf´s Spiel setzen ist die eine Sache,- die meines Kindes allerdings etwas anderes!“

Leute, es ist äusserst hilfreich wenn man ständig von aussen zu hören bekommt:
„Jetzt musst aber mal aufhören, denk mal an dein Kind!“

Ich hab es versucht,- ehrlich!
Ich habe es nicht geschafft…
Ich habe die Anzahl reduziert,- worauf ich echt stolz war!
Ich habe mir Naturtabak besorgt.
Versucht mich abzulenken,- dieses und jenes und haste-nicht-gesehen versucht.

Es ging nicht!
Dann kam natürlich das schlechte Gewissen dazu!
Schlechtes Gewissen, Stress = ich hab wieder mehr geraucht…

Echt ein Teufelskreislauf,- sag ich euch!
Es ist toll wenn man dann von anderen Müttern erzählt bekommt:
„Ja, also als ich gehört habe, dass ich schwanger bin, habe ich SOFORT aufgehört und seitdem nie wieder eine Zigarette angefasst!“

Schön für dich!
Freu dich!
Back dir ein Eis!
Erzähl es mir aber nicht…
Lass mich in Ruhe!

Die Geburt kam,- im Krankenhaus konnte ich dannach 2,5 Tage nicht rauchen gehen.
Ich habe ständig daran gedacht,- ich habe den Moment herbeigesehnt, endlich wieder zuhause zu sein.
Nicht, weil ich das Krankenhaus hasse,- nicht, weil ich Ruhe mit dem Kleinen haben wollte,- ich wollte ein rauchen,- oder gleich Zehn!

Wir waren auf der Heimfahrt und ich musste an mich halten um mir im Auto keine anzustecken!
35 Minuten Fahrt können ECHT LANG sein!
Zuhause alles abgestellt, Kind versorgt,- Kippe an!

Ich stille und mein Plan war dass ich zwischen einer Zigarette und dem nächsten Stillen mindestens eine Stunde Pause dazwischen haben wollte.
Also, sobald ich mit einer Stillrunde durch bin,- eine rauchen und dann ist genug Zeit dazwischen,- so wie es auch empfohlen wird.
Auch dieses Vorhaben ging spätestens in dem Moment in die Hose, als der Kleine angefangen hat Clusterfeeding zu betreiben,- was meinem schlechtem Gewissen natürlich ordentlich Futter geliefert hat.

Gut 3 Monate später höre ich von heute auf morgen auf zu rauchen.
Ich habe ein paar Tage vorher darüber nachgedacht und beschlossen,- sobald mein Tabak aufgebraucht ist, war es das!
Gesagt, getan!
Ich habe tatsächlich danach keine Zigarette mehr angerührt.
Innerlich hatte ich mich auf ein bis zwei sehr ungemütliche Wochen eingestellt.
„Stress“ mit dem Kleinen,- der übliche Alltagskram dazu und dann auch noch den Entzug durchmachen,- das wird ´ne heftige Zeit werden!
Ich wusste um die Entzugserscheinungen, ich wusste um den evtl. auftretenden Husten,- mir waren die Stimmungsschwankungen bekannt,- die Versuchungen und alles was einfach dazu gehört,- eigentlich.

Ich hatte nichts, absolut nichts davon!

Nochmal zur Erinnerung:
20 Jahre, täglich zwischen 20- 35 Zigaretten, die ich mit Genuss geraucht habe!

Ich kann mich nicht mal an meine letzte Zigarette erinnern,- ausser an den Gedanken:
„Ok, das war´s!“

Ich hatte echt Panik davor!
Vor den Entzugserscheinungen, vor dem Stress,- davor dass ich es eh nicht schaffe, weil meine Disziplin… nun ja, die geh ich immer mit der Lupe suchen Oo … … …

Angst davor meine insgeheimen und die Erwartungen jener zu erfüllen, die von dem Zigarettenverzicht wussten: „Ich schaffe es eh nicht!“

Aber…
WHAT THE FUCK!
Ich HABE es geschafft!

Ohne Entzugserscheinungen, ohne Schmachten nach wenigstens einem Zug, ohne Stress!

Es sind noch so ein paar automatisierte Gedanken vorhanden, wie zum Beispiel
„Nach dem Essen eine rauchen.“
Allerdings steckt kein Drang,- kein Verlangen dahinter.
Der Gedanke ist einfach da weil es die letzten 20 Jahre die erste Handlung nach dem Essen gewesen ist,- der Gedanke taucht auf und ist sofort wieder verschwunden.

Was will ich jetzt mit dem Beitrag hier bezwecken?

Ich möchte dir ein paar Punkte vor Augen führen und dir ein bisschen was mit an die Hand geben,- wer seine Fantasie spielen lässt, wird das Meiste auch auf andere Lebensbereiche anwenden können und nicht nur auf das Rauchen.

  1. Es gibt nicht DIE EINE METHODE um mit dem Rauchen aufzuhören,- ich erzähle dir lediglich von MEINER Methode, die bei mir funktioniert.

Ich bin über mehrere Jahre hinweg mehrere Varianten gedanklich durchgegangen und keine der „Aufhör- Methoden“ war für mich so, dass ich sagen konnte:
„Ok, die versuche ich,- das schaffe ich!“

Es ist schlicht und einfach so, dass wenn du BEREIT bist mit dem Rauchen aufzuhören, dann KANNST du ganz einfach aufhören.

Du hörst von jetzt auf gleich auf.
Ohne Pflasterchen, ohne Kaugummis, ohne auf E- Zigaretten umzusteigen,- was für mich nur eine Suchtverlagerung ist…

Von jetzt auf gleich! Punkt! Aus! Ende!

Klingt einfach,- ist es aber nicht.

Jene, die behaupten, es sei einfach und sie hätten nichts dafür getan, wissen gar nicht, welch eine Glanzleistung ihr Unterbewusstsein abgeliefert hat.

Nochmal:
Aufhören kannst du nur wenn es in dir drin „klick“ gemacht hat,- alles andere kannst du vergessen!

  1. Mach dir bewusst, dass die schlimmsten Stunden eigentlich die 12 Std. nach deiner letzten Zigarette sind.

Ein Video des Gedankentanken- Gründers Stefan Fädrich hat mir auch noch mal ganz deutlich vor Augen geführt, was im Körper eigentlich beim Rauchen passiert.

Schau es dir selbst an.

Theoretisch kannst du die ersten schlimmen Stunden verschlafen,- der Rest ist mehr innerliche Fleißarbeit.
Hier geht es zum Video: GEDANKENtanken

  1. Wenn du innerlich noch nicht bereit bist wirklich aufzuhören, so kannst du doch einiges tun, um die Giftstoffbelastung für deinen Körper zu reduzieren.
  • führe ein Raucher- Tagebuch
  • dann streiche/ reduziere Ritualzigaretten
  • such dir alternative Handlungen

Wie die Möglichkeiten genau aussehen kannst du hier (Link folgt noch) genauer nachlesen.

  1. Der für mich wichtigste Punkt, weil es hier um die „Wurst“ geht.

Wer sich selbst liebt, wertschätzt und sich nur das Beste wünscht, raucht nicht!
Wir wissen alle, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist,- jedenfalls in der „normalen“ Variante.

Really?

Liebe ich mich selbst, so würde ich meinem Körper doch BEWUSST keinen Schaden zuführen und meinen Geist von einer Zigarette kontrollieren lassen … oder?

Wertschätze ich mich,- so würde ich doch den wertvollsten Besitz, meinen Körper und meinen Geist nicht von Zigaretten systematisch zerstören lassen… oder?

Mein Körper und meine Seele sind so einzigartig wie nichts Anderes im Universum,- genauso wie es bei dir und ihr und ihm der Fall ist.

Jeder von uns ist ein einzigartiges Wunder.

Wären diese Gedanken, die ich im Bewusstsein durchaus als positiv, richtig und wahr wahrnehme, tief in meinem Unterbewusstsein verankert,- dort wo unsere Wurzel des Seins ist,- so würde ich nichts tun, was mich selbst zerstört!

Das GEHT überhaupt nicht weil mein Unterbewusstsein die Kontrolle über alles hat und es im Bewussten und in der Aussenwelt gar nicht zuließe!

Ergo?

Kann es ja nur so sein, dass ich mich nicht ausreichend selbst liebe, dass ich mich nicht genug wertschätze, dass ich mich fremd (Zigarette ) und auch selbst sabotiere!

Und genau da habe ich den Hebel nun angesetzt.
Es hat mich insg. 3 Monate Arbeit an mir selbst, Lebenszeit- und Energie „gekostet“, um von „Jetzt auf gleich“ aufzuhören!

Aber ich war dann auch wirklich BEREIT dafür!

Ohne Wenn und Aber!

Und es funktioniert!

Viele kennen sicherlich so Bücher wie „The Secret„.
Ich finde das Buch ganz toll und auch richtig!

Es wird erklärt, dass wenn man etwas haben möchte im Leben,- man nur wirklich im tiefsten Innern daran glauben muss,- es sich real vorstellen muss,- dann wird es auch in dein Leben treten.

Bestellung beim Universum„,- Ja, funktioniert!

Allerdings sagt dir keiner im Buch, dass du dafür auch etwas tun musst!

Dabei ist das „Geheimnis“ seit Urzeiten bekannt und sellbst in der Bibel
steht: „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!“

Ähnliche Sprichwörter, Geschichten und Sagen findet man überall auf der Welt zu allen Zeiten!

Also, habe ich nun aktiv angefangen zu lernen, wie ich meine eigene Schöpferkraft nutzen kann, wie ich meine negativen Glaubenssätze an der Wurzel packen kann, sie rausreisse,- haha, das klingt brutal,- und neue Affirmationen einpflanze, die mich in meinem Leben und in meinem Wachstum voran bringen.

Nicht hinsetzen und darauf warten,- pack dir dein Leben!

*Er liebt es gaaaanz viel Spucke zu sammeln und macht immer soooo schöne Bläschen damit,- daher „Sprudelbacke“ 😀

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: