Kleine Geschenke aus der Küche

Ein tolles Mitbringsel für Freunde und Verwande ist selbstgemachte Gemüsebrühe.

Die kannst du ganz einfach herstellen,- ohne Geschmacksverstärker und andere unliebsame Zusätze.

Alles was du dafür brauchst, ist Gemüse,- in Hülle und Fülle.
Hier sind dem eigenen Geschmack keine Grenzen gesetzt.

Zutaten:

  • 1/ 2 Sellerie, Knolle
  • 1 Stange Lauch
  • 2- 3 Zwiebeln, je nach Größe
  • 2 mittelgrosse Karotten
  • 3- 4 Knoblauchzehen
  • verschiedene Kräuter; z. B. je 1/2 Bund Schnittlauch & Petersilie, 1- 2 Hände voll Liebstöckel, 1 Kästchen Gartenkresse, 1 Hand voll Sellerie- Blätter
  • 5 EL Salz

Zubereitung

  • Gemüse waschen, ggf. Schälen und in grobe Stücke schneiden/ hacken
  • die Kräuter natürlich auch waschen, ggf. vom Stängel zupfen und zum Gemüse dazu geben
  • alle zusammen mit einem Pürierstab oder Mixer zerkleinern und anschliessend das Salz hinzugeben
  • gut untergerührt ein paar Minuten ziehen lassen und noch mal ordentlich verrühren

Anschliessend benötigst du Schraub- oder Weckgläser.
Diese sollten kurz vorher heiss ausgekocht sein,- damit sich so wenig wie möglich Keime bilden können,- dann kannst du deine Würzpaste in die Gläser einfüllen.

Die Paste lässt sich im Kühlschrank bis zu einem Jahr aufheben.
Achte bitte sorgsam auf Sauberkeit damit die Gemüsepaste nicht schlecht wird.


Alle Gerichte die du vorher mit gekaufter Gemüsebrühe zubereitet hast, kannst du nun auch mit der Gewürzpaste kochen.
Auf 1 Liter Wasser benötigst du ungefähr 2 Teelöffel von der Paste.
Du kannst ganz individuell, nach deinem Geschmack, davon nehmen.

Hinweis: Stark wasserhaltige Lebensmittel solltest du nicht verwenden.
Tomate als Beispiel enthält viel Wasser und bietet Schimmelsporen damit eine super Grundlage sich auszubreiten.

Tipp: Oft wird Reis nur mit Salzwasser gekocht,- nimm stattdessen das nächste Mal von der Gewürzpaste! Lecker!

Du kannst mit deiner Gemüsepaste auch eine leckere Kürbiscreme- Suppe zaubern und Freunde zum Essen bei dir zu Hause einladen.

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Hermann

Ich kenne ihn noch aus Grundschulzeiten Anfang der 90ern.
Mutter kam plötzlich mit Hermann nach hause!

Jeden Tag hat sie sich um ihn gekümmert, ihn gefüttert und manchmal einen Teil vom ihm abgezweigt zum Verarbeiten oder weiterverschenken.

Für alle die ihn nicht kennen:
Hermann ist ein Sauerteig- Ansatz!
Wie kommt man auf die Idee einen Teig Hermann zu nennen?
Keine Ahnung!
Egal! 😀

Jedenfalls musste ich vor einer Weile an Hermann denken, da ich mein Brot ausschliesslich selbst backen möchte.
Also, setzen wir einen neuen Hermann an und bringen ihn unter die Leute!

Los geht´s!

Zutaten:

  • 100 g Roggenmehl
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser

Desweiteren benötigst du ein Gefäss aus Glas oder Plastik mit Deckel.
Glas ist zwar definitiv zu bevorzugen, allerdings darauf achten, dass es sich nicht um einen Schraubverschluss handelt, da sonst zu viel Druck beim Gären aufgebaut werden kann und das Glas evtl. platzt.

Du kannst dafür z.B. ein Weckglas nutzen.

Fassungsvermögen sollte zwischen 1- 1,5 Litern liegen.
Hermann braucht Platz.

Weck-Tulpen-Glas, runder Rand, glas, durchsichtig, 1050 ml, 6 Stück

Teig ansetzen:

Du gibst alle Zutaten in deine Schüssel bzw. Glas und verrührst sie mit einem Holzlöffel zu einem glatten Teig.
Anschliessend den Deckel drauf und zwei Tage bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Es ist wichtig, dass du einen Holzlöffel nimmst, weil Metall die Bakterienkulturen, die wir brauchen, stört.

Hermann beginnt nun zu gären.

Er fängt an zu blubbern und riecht leicht säuerlich.
Nun kann Hermann weitergepflegt werden.

Wir müssen ihn nun füttern, damit er gross und kräftig genug wird, um ihn teilen, backen und/ oder verschenken zu können.

Pflegeanleitung:

  1. Tag Ruhen lassen
  2. Tag Umrühren
  3. Tag Umrühren
  4. Tag Umrühren
  5. Tag Füttern – 100 g Roggenmehl, 150 g Zucker, 150 ml Milch zugeben und gut verrühren
  6. Tag Umrühren
  7. Tag Umrühren
  8. Tag Umrühren
  9. Tag Umrühren
  10. Tag Füttern – 100 g Roggenmehl, 150 g Zucker, 150 ml Milch zugeben und gut verrühren.


Wurde er mit dem 10. Tag schliesslich zum zweiten Mal gefüttert, ist Hermann bereit zur weiterverarbeitung.

Traditionell macht mach den Teig in 4 gleichgrosse Teile:
1 Teil behält man und füttert ihn wieder an, damit Hermann weiter wachsen kann
1 Teil verarbeitet man so, wie man ihn braucht als Kuchen, Brot oder was deiner Kreativität sonst noch so einfällt
2 Teile werden verschenkt an Freunde und Familie, inkl. der Pflegeanleitung.

Tipp: Du kannst Hermann auch einfrieren, solltest du keine Lust oder Zeit haben ihn im Augenblick weiterzupflegen.

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