Natürliche Gesundheit? – Werde zum Waldläufer!

Werde zum Waldläufer

Forscher haben bewiesen was wir schon lange wissen.

Ein Spaziergang im Wald wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Psyche aus, sondern fördert auch aktiv ein stabiles Herz- Kreislauf- System & stärkt das Immunsystem!

Es wurde sogar ein neuer Trend & ein neues Wort dafür erfunden.
Heute heisst es nicht mehr: „Im Wald spazierengehen…“ sondern „Waldbaden“.

Aber welche Faktoren kommen hier zusammen?

1: Die gesunde und frische Luft.

Im Wald kommt man sich oft abgeschottet vor dem Rest der Welt vor.
Tatsächlich halten die Bäume mit ihren Blättern, die Büsche und Sträucher die Luft im Wald frischer und sauberer, wie in der „Aussenwelt“.
Die Luft ist geschwängert von frischem Sauerstoff, welcher dass Herz- Kreislauf- System auf Touren bringt.
Die Schadstoffbelastung ist geringer als ausserhalb des Waldes.
Das Blut und die Lungen bekommen einen regelrechten Powerboost an frischem Sauerstoff.
Waldluft als Anti- Krebs- Therapie?
Tatsächlich hat man herausgefunden, dass die Waldluft nicht nur frischen Sauerstoff bereit hält.
Durch die Aromastoffe, die von den verschiedenen Bäumen und Pflanzen abgesondert werden, ist die Luft reich an sogenannten Terpenen.
Terpene sind sogenannte bioaktive Substanzen. Sie werden unter anderem von den Bäumen ausgesendet und stellen einen Teil der pflanzlichen Kommunikation dar.
Was haben sich die Bäume zu erzählen?
Befindet sich zum Beispiel ein Schädling im Wald, sendet der betroffene Baum eine ganz bestimmte Mischung an Terpenen aus.
Diese aromatische Botschaft signalisiert den anderen Bäumen:
„Achtung! Ein Schädling ist im Wald unterwegs!“
und die Bäume beginnen ihre Abwehrmechanismen hochzufahren.

Der Abwehrmechanismus kann ebenfalls aus einem Terpene- Cocktail bestehen.
Die Ulme ist in diesem Fall besonders ideenreich:
Wird sie von dem Ulmenblattkäfer angefallen, dann sendet die Ulme Terpene aus, die Schlupfwespen anlocken.
Die Schlupfwespe legt ihre Eier in denen des Käfers ab und die daraus schlüpfenden Larven fressen die Käfereier von innen heraus auf.
Damit ist die betroffene Ulme und alle weiteren vor einer Ausbreitung gefeit.
Aber wie wirkt sich dies nun auf uns aus und warum hilft die Waldluft nun gegen Krebs?

Der reichhaltige und bunte Cocktail an Terpenen regt unser Immunsystem und das Herz- Kreislauf- System an.
Im Gehirn werden gesundheitsfördernde Neurotransmitter & Hormone ausgeschüttet
Das Immunsystem wird gestärkt
Der Blutzuckerspiegel wird positiv beeinflusst
Stresshormone werden reduziert
Blutdruck wird gesenkt
Anzahl und Aktivität der Killerzellen wird verstärkt und angeregt
Es entstehen bei einem Waldspaziergang 3 unterschiedliche „Anti- Krebs- Proteine“ und unterstützen damit die Bildung neuer Killerzellen in hohem Maße, welche ebenfalls gegen Krebszellen vorgehen.
Ein ganzer Waldtag steigert die Anzahl der Killerzellen um rund 40%.
Limonene und Pinene sind Terpene die sich als besonders wirksam ausgezeichnet haben.

Die höchste Konzentration des bioaktiven Aroma- Cocktails ist nach einem regenreichen Tag, Nebel oder im Sommer zu verzeichnen.
Hohes Vorkommen von Limonene und Pinene

Limonene:

  • Kümmel
  • Orangen
  • Zitronen
  • Koriander
  • Dill
  • Pomeranzen
  • Edeltannen
  • Pfefferminz
  • Neroli
  • Fichtennadeln (sibirisch )
  • Muskatnuss
  • Kien
  • Camper

Pinene:

  • Dill
  • Fichtennadeln
  • Myrte
  • Fenchel
  • Koriander
  • Kümmel
  • Rosmarin
  • Terpentin

Öle aus den jeweiligen Pflanzen enthalten eine hohe Konzentration der Terpene.

Achtung: Nicht alles ist in der konzentrierten Form auch wirklich gesundheitsfördernd

Bei Schwarzkümmelöl solltest du zum Beispiel auf eine hohe Qualität achten!
Minderwertige Produkte werden durch Dampf- oder chemischer Destillation gewonnen.
Dabei können häufig toxisch wirkende Terpenderivate freigesetzt werden, welche zu einer Unverträglichkeit führen können, wie etwa Bauchschmerzen und Unwohlsein.

Daher immer auf hohen Qualitätsstandards setzen und kaltgepresstes Öl nutzen!

Werde zum Waldläufer(1)

2. Farbtherapie Natürlich!

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und Wärme.

Kaum trittst du in den Wald hinein, wirst du von einer gänzlich anderen Atmosphäre umschlossen.

Vielfältige Grün- und Brauntöne strömen auf uns ein, das Licht ist gedämpfter, ruhiger.

Grün assoziieren wir mit der Fruchtbarkeit der Natur, der Frische des Frühlings, Harmonie, Wohlstand, Glück, Lebendigkeit, Natürlichkeit, Jugend, Zuversicht, Ausgeglichenheit, Erfolg, Kraft und natürlich für die Hoffnung.

Grün steht für die Farbe der Mitte und Neutralität.

Eigenschaften wie Ausdauer, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Zufriedenheit werden gefördert.

In der traditionellen chinesischen Medizin steht das Grün im Zeichen von Yin und wird damit dem weiblichen zugeschrieben.

Selbst Hildegard von Bingen wusste schon um die positive Wirkung der Farbe.

In der Farbtherapie wird Grün eingesetzt um Allergien, Magengeschwüre, Ermüdung der Augen bei vorzeitigem Altern abzumildern und hilft beim ausgleichen des Rhythmus von Herz und Nieren.

Braun verbinden wir mit Mutter Erde, Stabilität des festen Bodens unter unseren Füßen, Sicherheit, Erdung, Häuslichkeit und Mütterlichkeit, Zurückhaltung, Unaufgeregtheit und Ruhe.
Bei der Einrichtung setzen wir häufig auf Braun, weil es Geborgenheit und Gemütlichkeit ausstrahlt.

In der Farbtherapie wird Braun eingesetzt um Gleichgewichtsstörungen auszugleichen.
Zudem wird ihm eine krampflösende Wirkung zugeschrieben.

In der traditionellen chinesischen Medizin wird ein dunkleres Braun mit dem Fluß der Zeit und auch mit dem Gefühl der Schwere verbunden.
Erdgebundenheit, Verlässlichkeit.
Durch eine leidenschaftslose Assoziation sorgt es für eine ruhige und entspannende Atmosphäre.

Hellbraun steht für einen erfolgreichen Neuanfang.

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Waldgeräusche

Die Lärmbelastung im Alltag steigt unaufhaltsam.
Straßenlärm, Düsenjäger, der Rasenmäher des Nachbars, die Baustelle um die Ecke, Dauerberieselung:
Laute Geräusche umgeben uns tagtäglich.
Lärm oder nicht Lärm wird in der Regel recht subjektiv empfunden.
Während der eine voller Inbrunst den hämmernden Klängen von E- Gitarre, Bass und Drums von Metallica lauscht und seine Energie daraus zieht,- empfinden Andere dies als lärmenden Krach.
Oder umgekehrt, wenn der Nachbar mal wieder seinen Schlager laut bei der Gartenarbeit hört.
Naturgeräusch sind in der Regel allerdings anders und wir reagieren ziemlich gleich darauf.
So grenzt uns der Wald auch akustisch von der Aussenwelt ab und schenkt unseren Ohren eine Verschnaufpause.
Waldklänge wirken sich auf unser restliches Gemüt aus und regen Vorgänge im Körper an, die zur Entspannung und inneren Ruhe führen.
Als wir noch in Höhlen hausten und der Natur „ausgeliefert“ waren, hat sich unser Körper darauf spezialisiert auch ferne und kleinste Geräusche bewusst wahrzunehmen und sie auszuwerten.
Je nach Art des Geräusches wurden Verknüpfungen hergestellt und man wusste instinktiv: „Aha, es droht Gefahr!“
Frauen und Mädchen reagieren beispielsweise auf das leise Knacken eines Astes innerlich mit „Hab acht!“
Zu Zeiten als die Männer auf die Jagd gingen und sie sich um die Kinder kümmern mussten, konnte ein knackender Ast z.B. bedeuten, dass sich ein gefährliches Tier wie ein Bär näherte.

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Der Körper reagiert darauf und setzt alles in Alarmbereitschaft.
Adrenalin wird ausgestossen, die Sauerstoffzufuhr erhöht und er spannt sich an, um im Notfall davon laufen zu können.

Ähnlich reagierten die Männer auf das leise Donnergrollen in der Ferne, da sie sich häufig weit von ihrem Zuhause entfernen mussten bei der Nahrungssuche und hatten dadurch genügend Zeit, um sich einen Unterschlupf zu suchen, damit sie von dem herannahenden Unwetter nicht überascht wurden.

Gleichfalls wie der Körper auf manche Geräusche in Alarmbereitschaft versetzt wird, wirken sich andere Geräusche beruhigend aus.

Das sachte Plätschern eines Baches verhiess frisches Wasser, Nahrungsquelle in Form von Fischen und ein Ort an dem wir unsere Körperhygiene betreiben konnten.

Vögel, die fröhlich zwitschernd ihr Revier abstecken oder auf Brautschau aus sind bedeuten, dass im Augenblick alles ruhig ist und keine Gefahr droht.
Flattern Vögel im Wald aufgeregt umher droht Gefahr, auch ihr Gesang verändert sich.
Das sanfte Rauschen des Windes im Blättermeer zeigt uns, dass das Wetter mild und gut ist.

Würde ein Sturm und ein Unwetter drohen wird schnell aus dem sanften Rauschen ein Tosen was uns wieder in Alarm versetzt, damit wir Schutz suchen.

In der heutigen Zeit, in der wir eher im Bewusstsein auf andere Alarmsignale getrimmt sind, wie das Hupen eines Autos, ist es eine Wohltat für Körper, Geist und Seele Naturklängen zu lauschen.

Geh in den Wald und sperr die Lauscher auf. Geb dich der Ruhe und Entspannung der Natur hin.

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